INHALTSVERZEICHNIS
Die Losung "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit", unter der die Französische Revolution zusammengefasst wurde, trägt in sich bereits den Nationalismus: Brüderlichkeit. Geschlechtsneutraler wird die Losung als Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit wiedergegeben - auch hier wird der Nationalismus heraufbeschworen: Wir Franzosen, wir Geschwister! Und schon stürmen sie unter Napoléon 1805 los und verhauen, töten die Nicht-Franzosen. Bilden einen französischen Staat, Frankreich, und alle Nicht-Franzosen sind nicht unsere Brüder, dürfen nicht in den Staat. Und so sind aus Königreichen Nationen und durch Verheiratung Unionen geworden - stets mit den Ziel, andere auszuschliessen.
Die wahre menschliche Losung lautet: Freiheit, Gleichheit, Verbundenheit
Verbundenheit, wie sie von Jesus ins Zentrum gestellt wurde: Liebe deinen Nächsten, den Feind und den Freund, wie dich selbst. Die Losung ist in der Charta der Menschenrechte auf einem Blatt in grosser Schrift zusammengefasst.
Und all die politischen Fragen über unser Zusammenleben wären geklärt. Es gibt keine Nationen und es gibt letztlich keine Eigentumsgarantie. Eigentum, Nationen, all dies entspringt einer anderen, einer falschen Losung, geschaffen von Menschen, die sich über andere Menschen stellen.
Es heisst bei euch: Wer einem anderen ein Auge ausschlägt, muss dafür mit seinem eigenen Auge büssen. Wer einem anderen einen Zahn ausschlägt, dem soll das gleiche geschehen. Ich sage euch aber: Wehrt euch nicht, wenn euch Böses geschieht! Wenn man dir eine Ohrfeige gibt, dann halte die andere Wange auch noch hin! Wenn einer dir dein Hemd nehmen will, so gib ihm auch noch den Mantel! Wenn einer von dir verlangt, eine Meile mit ihm zu gehen, dann gehe zwei Meilen mit ihm! Gib dem, der dich um etwas bittet, und auch dem, der etwas von dir leihen will.
Es heisst auch: Liebt eure Freunde und hasst eure Feinde! Ich sage aber: Liebt eure Feinde und betet für alle, die euch hassen und verfolgen! Auf diese Weise handelt ihr nämlich als Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne für die Bösen wie für die Guten scheinen, und er lässt es regnen für Fromme und Gottlose. Wollt ihr etwa noch dafür belohnt werden, wenn ihr die liebt, die euch auch lieben? Das tun sogar die, die Gott verachten! Wenn ihr nur euren Freunden liebevoll begegnet, ist das etwas Besonderes? Das tun auch die, die von Gott nichts wissen. Ihr aber sollt so vollkommen sein wie euer Vater im Himmel. Jesus. Bergpredigt.
Es gibt keine Partei in der Schweiz, die sich für Freiheit, Gleichheit, Verbundenheit einsetzt. Bei allen stehen der Bruder, das Volk, Grenzen anstelle der Nächstenliebe. Das liegt am allerwenigsten an Christoph Blocher oder Simonetta Sommaruga, die aus abertausend Gleichgesinnter hervorgegangen sind. Ein Christoph Blocher, der sich morgen für Verbundenheit einsetzt, würde für verrückt erklärt, die Abertausenden würden sich von ihm abwenden. Er, aber auch Simonetta würden Wegkameraden, langjährige Freunde verlieren - denn jeder kann nur sich ändern und die anderen nicht mit!
Jeder kann sich ändern! Wie Saulus. Wir finden neue Weggefährten und aus den neuen Gleichgesinnten geht wieder einer, gehen zwei und viele hervor als Vertreter dieser Menschen.

Charta der Menschenrechte
Wir haben die Charta der Menschenrechte angepasst und hoffen, dass der Heilige Stuhl als nichtstaatliches Völkerrechtssubjekt Depositar der Charta der Menschenrechte wird. Ein Schreiben an ihn ist auf dem Weg oder bereits in Rom.
Wer die Charta der Menschenrechte bereits ausgedruckt und im Bad angebracht hat, wird gebeten, sie nochmals auszudrucken.
Die Initiative mit dem Titel 'Öffne die Tür, dem Mutigen gehört die Welt!' wäre "in guten Zeiten" vielleicht nicht mehrheitsfähig, aber die Masseneinwanderungsinitiative hat den Bogen überspannt, die Schweiz kommt unter Druck. Es gibt einige Stimmberechtigte, die sich hinter den Kulissen sehr intensiv mit der Initiative auseinandersetzen. Wie rasch die Initiative realisiert wird, ist noch offen: Wir möchten nichts überstürzen, anderseits auch nicht warten.
Ohne dich ...
Unter ohnedich.ch können Betroffene, und das sind insbesondere Paare gemischter Nationen, dem anderen sagen, wie sehr er/sie geschätzt wird. Ohne dich - kein mich! Ohne dich - wüsste ich nicht, was Spass auf albanisch bedeutet :) Ohne dich - bin ich kalt, ohne Heimat und alleine. Ohne dich - wäre mein Horizont viel kleiner. Ohne dich - ist das Leben farblos …
Verbreite gute Stimmung und Fremdenfreundlichkeit. Zeige mit deinem Statement, dass die Schweiz viel mehr ist als eine Negativschlagzeile! Bereits haben über 1300 Paare unterschiedlicher Nationen mitgemacht!
alter Mann
Aus Angst hat ein alte Mann, und damit meinen wir nicht Christoph Blocher, sondern alle, die der MEI zustimmten, einen Schritt in die falsche Richtung gemacht. Und dieser falsche Schritt führt zwangsläufig - was wir nicht möchten - zu einem EU-Beitritt.
Oder aber mit der Initiative 'Öffne die Tür, dem Mutigen gehört die Welt!' zu einer offenen Schweiz, die das Reduit EU hinter sich lässt, der Welt vorausgeht, eine bedeutende und souveräne Metropole in Europa wird. Öffne die Tür, dem Mutigen gehört die Welt!
Volksinitiative Öffne die Tür, dem Mutigen gehört die Welt!
Sieben Stimmberechtigte können eine Initiative lancieren, und wenn diese von 100'000 Stimmberechtigten unterstützt wird, eine Abstimmung verlangen.
Stimmberechtigte, die die Volksinitiative lancieren und Gemeinschaften und Organisationen, die sie unterstützen wollen, sind gebeten, sich bis am
16. März 2014 zu melden.
Volksinitiative
Öffne die Tür, dem Mutigen gehört die Welt
Initiativtext:
Art. 121 Migration
1 Ausländerinnen und Ausländer haben das Recht, sich an jedem Ort des Landes niederzulassen, hier zu arbeiten oder einer selbständigen Tätigkeit nachzugehen. Sie haben das Recht, die Schweiz zu verlassen oder in die Schweiz einzureisen, der Bund kann ihnen Ausweise abgeben, damit sie dies wie Schweizerinnen und Schweizer tun können.
2 Niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer haben wie Einheimische das Recht auf Sozialleistungen und Sozialhilfen. Die Zentralbank stellt dem Bund für die finanziellen Sozialhilfen zinslose bedingt rückzahlbare Darlehen zur Verfügung. Die finanziellen Sozialhilfen werden innerhalb von drei Jahren vom Empfänger zurückverlangt, der Rest wird vom Bund dem Heimatland belastet.
3 Niedergelassen Ausländerinnen und Ausländer, die seit drei Jahren in der Schweiz leben, das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und die nicht wegen Geisteskrankheit oder Geistesschwäche entmündigt sind, haben bis zu ihrem Wegzug in eidgenössischen, kantonalen und kommunalen Angelegenheiten die gleichen politischen Rechte und Pflichten wie Einheimische.
4 Der Bund orientiert seine Aussenpolitik an den Migrationen. Namentlich sucht er zusammen mit den Heimatländern nach Lösungen, um Menschen ein würdiges Dasein im Heimatland zu gewährleisten.
II) Artikel 175 Abs. 3 BV ist formell anzupassen: 'Schweizerbürgerinnen und Schweizerbürgern' ist durch 'Stimmberechtigten', 'citoyennes suisses' durch 'citoyennes', 'cittadini svizzeri' durch 'cittadini' zu ersetzen. Bis zum Inkrafttreten der gesetzlichen Bestimmungen erlässt der Bundesrat auf den nächstfolgenden 1. Januar die erforderlichen Ausführungsbestimmungen.
In der letzten montagsZeitung haben wir Eigentümer der UBS aufgerufen, in ihrem und im Gesamtinteresse der UBS den Bonustopf zu schliessen.
outen
Der Vertreter der Aktionäre steht vor dem gleichen Problem wie die Organisation für Direkte Demokratie Solidarische Schweiz (SOS): Aktionäre, die ihr Mitspracherecht wahr nehmen möchten, müssen sich outen. Sie müssen ihren Namen nennen und ihre Anzahl Aktien zeigen. Gleichzeitig sind sie aber auch Kunde der Bank und von ihr abhängig, sie haben Angst, sich gegen die UBS-Chefs und ihre Führungscrew zu stellen - wie viele Stimmberechtigte Angst haben, sich gegen die Regierung und ihre Führungscrew zu stellen.
Sie fühlen sich klein und unbedeutend gegenüber den Mächtigen. Getrauen sie sich doch, einen Antrag vorzubringen, wird er verhöhnt: Da schlug ihm einer von den Wächtern, die neben ihm standen, ins Gesicht und rief: «So redest du mit dem Hohenpriester?» «Wenn ich etwas Böses gesagt habe, dann beweise es!» antwortete ihm Jesus. «Habe ich aber die Wahrheit gesagt, weshalb schlägst du mich?» Getraue Dich, die Wahrheit zu sagen, auch wenn Du eine zweite Ohrfeige erhältst.
Helvetia Nostra und die Fondation Franz Weber beurteilen den Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative, den der Bundesrat am Mittwoch, 19. Februar ans Parlament weitergeleitet hat, als inakzeptabel. Dieser respektiert weder den Volksentscheid vom März 2012 noch dessen Auslegung durch das Bundesgericht und macht den Verfassungsartikel weitgehend wirkungslos.
1. Neu dürfen keine Zweitwohnungen mehr gebaut werden, ABER Erstwohnungen, die nicht vermietet werden können (weil sie geplant sind wie Zweitwohnungen), können als Zweitwohnungen angeboten werden.
2. Neu dürfen keine Zweitwohnungen mehr gebaut werden, ABER Hotelappartements können "Dauergästen" angeboten und nach 25 Jahren kann das ganze Hotel in Zweitwohnungen umgewandelt werden.
Der Schweizerischer Gewerbeverband sgv ist hocherfreut, dass der "Pragmatismus obsiegt" hat und trotz der angenommenen Volksinitiative nichts passiert. Im Wallis werden bereits abgewiesene Zweitwohnungsprojekte als Erstwohnungsprojekte wieder eingereicht - und von den Gemeinden wohl auch bewilligt.
Sollte die Bundesversammlung am Gesetzesentwurf festhalten, wird eine Koalition aus Helvetia Nostra, Fondation Franz Weber und Umweltverbänden nicht zögern, sich erneut ans Volk zu wenden: mit einem Referendum.
Bundesrat und Bundesversammlung haben jeglichen Respekt vor den Stimmberechtigten verloren!
Wir studieren über eine Initiative nach, die verlangt, dass bei einer entgegen dem Willen der Bundesversammlung angenommenen Volksinitiative National- und Ständerat sofort aufgehoben und neu gewählt werden müssen, wobei die Bisherigen weder in die Bundesversammlung noch in den Bundesrat wählbar sind.
Wir möchten alle ermutigen, für ihre Interessen einzustehen und trotzdem zu lieben. Niemand ist grösser und freier als Du, wir sind alle gleich.
Nimm Dir ein Beispiel an Jakub Walczak, der sich für faire Wahlen im Kanton Zürich einsetzt, oder an This Bürge, Rudolf Albonico, Karin Marchetti, Jozsef Nemeth, Jakob Bürge, Reto Michel und Christine Pontet, die sich gegen die obligatorischen Radio und TV Empfangsgebühren stellen. Mehr Informationen hier.
05.03.2014
ich wusste gar nicht das solcher dreck überhaupt in der schweiz hergestellt wird.
05.03.2014
oh nein, das ist eine schlechte nachricht: in der ukraine wurden von den regime treuen truppen das schweizer präzisionsgewehr APR 308 verwendet.
wohin werden diese schweizer präzisionsgewehr überall hin geliefert?
@Red. Bitte recherchieren.
05.03.2014
Es besteht eine innere Verwandtschaft zwischen dem Liberalismus und dem scheinbar so antiliberalen totalitären Faschismus, dann nämlich, wenn die Stimmberechtigten an die durchschlagende Wirkung der Gewalt glauben. Der Liberalismus bekämpft innenpolitisch Ängste der Stimmberechtigten durch ein Gewaltprinzip, das zu mehr und mehr Gewalt - zum Faschismus führt, an dem die Gesellschaft letztlich zugrundegehen wird.
Die Schweiz schliesst heute einen Viertel der Erwachsenen vom Stimmrecht aus, verbietet ihnen den Familiennachzug und weist sie aus dem Land, wenn sie Sozialleistungen beanspruchen oder bestraft wurden, und lässt viele nicht ins Land. Um dieses Gewaltprinzip im Innern und an der Grenze aufrecht zu erhalten, muss die staatliche Gewalt und müssen die Abgaben immer grösser werden. Wenn eine Partei - ob nationalsozialistisch oder nationalvölkisch - darauf aufbauend die Mehrheit erhält, sind wir ein faschistischer Staat. Wir sind noch vier oder acht Jahre davon entfernt, also ganz nahe am ersten Reich.
04.03.2014
Sehr geehrter Herr Gutzwiller,
Traditionell schreibt man offene Briefe eher an Christophe Blocher, da Sie aber im Ständerat sitzen und aus aktuellem Anlass:
"Medikamentenpreise. Kampf gegen Hochpreishölle - Steigende Medikamentenkosten: Bund lässt Pharma gewähren"
richte ich dieses Schreiben an Sie.
Wäre es nicht für Sie die richtige Gelegenheit hier etwas für "das Volk" zu tun, etwas Substantielles, nicht dieses "Wischi-Waschi-Wiesel-Flink" sondern vortreten, aus Ihrem Schattenreich der Ständerat Dunkelkammer, und Stellung nehmen.
Beim besten Willen kann ich nicht verstehen, weshalb man nicht Sie zu diesem Thema interviewt, wie damals bei den Ständeratswahlen bei welcher Sie mit Freude Ihre Felix Gutzwiller App präsentiert haben -> [link]
Merci.
Ein Bürger der Stadt Zürich
04.03.2014
Die Schweiz inmitten von Europa hat eine Berechtigung, wenn sie im Sinne der Menschenrechte besser ist als Europa, nicht aber, wenn sie unmenschlicher handelt, wie sie dies mit der MEI nun beschlossen hat.
Die Initiative 'Öffne die Tür, dem Mutigen gehört die Welt!' wird nicht mehr Menschen aus Europa anziehen als bisher. Hingegen könnten einige ausserhalb Europas dazu kommen und durch die Schweiz sich auf Europa verteilen. Der Zusatz im Initiativtext .., der Bund kann ihnen Ausweise abgeben, damit sie dies wie Schweizerinnen und Schweizer tun können… ist sehr wichtig.
04.03.2014
Das KinoK in St. Gallen zeigt zwischen März und Juni verschiedene Filme zum Thema Migration. Der erste Abend findet bereits morgen Mittwoch statt.
Mittwoch, 5. März, 19.30 Uhr
L’escale
Ein fesselndes Porträt junger MigrantInnen in Athen. Sie haben ihr Heimatland verlassen, um nach Europa zu gelangen und sitzen zum Teil schon seit Jahren in Athen fest.
→ Mit einer Einführung durch Prof. Nora Brack und Dr. Rudi Maier, FHS St.Gallen. Nach der Vorführung Gespräch mit Peter Tobler, Integrationsbeauftragter der Stadt St.Gallen, und Publikumsgespräch. Moderation: Dr. Rudi Maier.
Weitere Daten: [link]