7. Juli 2014
Menschen im Zentrum - Grundlage des Friedens
Leserbriefe
Monopoly

Keine Schuld

Eine Frau betet das Vaterunser ohne die Stelle "Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern" mit der Begründung: "Wir haben keine Schuld." Das hat mich befremdet, weil doch offensichtlich niemand ohne Schuld ist. "Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein", sagte Jesus und niemand warf einen Stein. Natürlich würde auch diese Frau keinen Stein werfen, sie ist ein herzensguter Mensch und hilft, wo sie nur kann!

Bei anderen sehen wir sofort ihre Schuld, was sie falsch machen: Sie arbeiten nicht, sie bedrohen uns, sie betrügen uns, sie bestehlen uns, sie vergöttern Geld, sie teilen nicht, sie bestrafen, sie töten, usw.

Und würden wir andere fragen, Arme vielleicht, wenn wir reich sind, oder Reiche, wenn wir arm sind, Schwarze, wenn wir weiss sind, Ausländer, wenn wir Inländer sind, Hungernde, wenn wir satt sind, würden diese uns schon sagen, was wir falsch machen, wo wir schuldig sind.

"Doch wenn uns vergeben ist, dann haben wir keine Schuld - also können wir diesen Satz streichen, weil wir keine Schuld haben." Und das ist absolut richtig! Gott vergibt sofort! Auch Jesus hat am Kreuz seinen Peinigern vergeben: "Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." Obwohl Richter und Soldaten natürlich wussten und auch heute wissen, was sie tun: Sie peinigen und töten Menschen. Das Nichtwissen bezieht sich aber nicht auf die Tat, sondern auf das Sein - sie tun es dumpf, im Dunkeln - im Hellen täten sie es nicht! Wer im Satz "Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern." das Helle, die Vergebung, die Liebe sieht, der wird ihn gerne beten.

Vaterunser
Gib uns heute unser tägliches Brot.
Vergib uns, wie auch wir vergeben.
Und führe uns in der Versuchung.

Das Christentum ist deshalb so schwer zu verstehen, weil es nicht mit unseren Gesetzen, unserem Tun übereinstimmt.

Es kennt keine Pflichten, kein Verbote, keine Strafen - keine Schuld. Dieser Überzeugung, dieser Unschuld sind alle Kapellen und Kirchen gewidmet und darum läuten die Glocken so schön. Und wir Christen sollten unser Tun und unsere Gesetze dem Hellen, der Liebe, der Vergebung anpassen. Wir sollten vergeben - sofort, alles und ohne Nachzudenken.

Äpfel und Birnen - oder Korn

Entgegen der landläufigen Meinung leiht die Nationalbank kaum Geld, sondern sie verkauft Geld. Die Nationalbank verkauft Schweizerfranken gegen fremde Währungen: Also Äpfel gegen Birnen.

So hat die Nationalbank Birnen und die andere Zentralbank Äpfel und jetzt haben beide Währungen einen Wert: 1 Birne = 1.2 Apfel.

"Gut gibt es Birnen, denn sonst hätten Äpfel keinen Wert!" sagen wir. Und Deutschland sagt es umgekehrt! Und natürlich haben beide, weder die Euro-Note noch die Franken-Note, einen Wert. So wenig, wie ein Blatt Papier, das du gegen ein anderes Blatt Papier tauschst.

Im alten Ägypten war das Geld so viel Wert wie das Korn in den Kornspeichern. Um das Geld stabil zu halten, musste auch das Korn - das tägliche Brot - stabil vorrätig sein. Die Geldmenge entsprach der erbrachten, lebensnotwendigen Arbeit.

In Kuba gibt es zwei Währungen, den internationalen Peso und den inländischen Peso. Der 1994 eingeführte inländische Peso soll wieder abgeschafft werden, der Westen applaudiert - vielleicht zu früh, denn der inländische Peso könnte mit dem internationalen Peso 1:1 verbunden werden, dann hätte Kuba ein gleichwertiges, regionales gesetzliches Zahlungsmittel geschaffen, das sozialverträglich in Umlauf gebracht wird (siehe unten 'Regionalgeld oder Inlandgeld').

Auch das St. Galler Zeitmodell ist ein interessanter Ansatz. Ebenso der 50-Franken-Gutschein, gültig in lokalen Geschäften, als Wirtschaftsförderungsmassnahme.

Es muss uns bewusst sein, dass einzig die Arbeit einen Wert schafft!

Alles andere stellt uns die Schöpfung gratis zur Verfügung: Erde, Wasser, Luft, Natur. Wir müssen nur - leben! Es ist daher unmöglich, dass jemand mehr verdient, als er Stunden gearbeitet hat. Und dieser Verdienst steht nicht ihm alleine zu, sondern allen Menschen. Die ägyptischen Kornspeicher verdeutlichen das sehr schön: Das von wenigen eingebrachte Korn gehört nicht ihnen, sondern allen, darunter natürlich auch den Wenigen, und wenn niemand Korn einbringt, verhungern wir so sicher, wie alle anderen, wenn nur die Wenigen davon essen.

Wir können festlegen, dass 1 Franken = 1 Kilo Korn ist und wir für 365 Tage * 8 Millionen Menschen je ein Kilo Korn im Speicher haben. Verteilt wird das entsprechende Geld, wenn das Korn drin ist: Jeder erhält 365 Franken. Benötigen wir mehr Geld, weil wir Traktoren, Benzin, Chemie einsetzen, und noch mehr Geld, weil wir in der nun gesparten Zeit Freizeitangebote wahrnehmen möchten, müssen wir einfach mehr Korn einbringen und das zusätzliche Geld/Korn - im Ausland (!) - denjenigen geben, die uns Traktoren, Benzin, Chemie und Freizeitanlagen liefern.

Alle Arbeiten im Inland verrichten wir gratis, wie bereits heute Eltern und Kinder innerhalb der Familie gratis arbeiten. Denn würden wir einen Franken für irgendwas verlangen, bedeutet dies, dass derjenige einen Tag nichts zu essen hat und wir dafür an diesem Tag das Doppelte essen! Ja, auch Gruppen, die Traktoren bauen, arbeiten gratis, und wenn sie den Traktor ins Ausland verkaufen, geht das Korn/Geld in den Speicher. Touristen nehmen ihr Korn/Geld mit und können bei uns gratis übernachten oder kampieren - und wir auch bei ihnen! Gastfreundschaft!

Und wenn wir mit unseren Franken alles Korn gekauft haben, ist der Speicher leer von Korn und voll von Franken. Ist das Korn reif, bringen wir es wieder in den Speicher und verteilen das Geld erneut. So hat Geld einen Wert. Wir können auch Gold in den Speicher legen und mit dem verteilten Geld Gold kaufen, aber dabei verhungern wir.

Glasperlen

Wir haben uns kaputtgelacht, als die Indianer uns Gold für Glasperlen gaben.

Die Indianer haben geweint, als wir uns gegenseitig wegen dem Gold erschlugen. Sie haben nicht verstanden, warum wir diese gelben Steine so lieben. Sie halten uns für arme Irre. Glasperlen sind cool.

Reisen

Huuuiiii, wie die Zeit rennt! Schon wieder ein Monat vorbei? Ich habe nochmals ein neues Madagaskar kennengelernt. Ein Madagaskar, das mich immer mehr fasziniert! Für den Fall, dass dus selber noch nicht erlebt hast: Reisen ist ja wohl das coolste der Welt! Bin so vielen spannenden Menschen begegnet, habe so viele unglaubliche Landschaften gesehen, hab unendlich viel Reis geschlemmt, die Sonne über wunderbaren Panoramen untergehen sehen, in einem Monat mehr geschlafen als in drei zu Hause und das schönste an allem: ich hatte zwei wunderbare Gspöndli an meiner Seite um all das gemeinsam zu bewundern, zu bestaunen, zu diskutieren und über das Leben oder sonstige Dinge zu philosophieren. Liebe Kathrin, liebe Lea, ihr habt mein Leben in diesem Madagaskarjahr nochmals bereichert! Ich danke euch von ganzem ganzem Herzen... Blog von Christina (Chrigi) Sollberger

Eine andere junge Frau aus Stein Appenzell reist bald, nicht nach Madagaskar sondern nach Kuba. Sie möchte einfach das Kuba sehen, solange es von den Brüdern Castro geführt wird. Vier Wochen bleibt sie dort, dann kehrt sie wieder zurück zu den Eltern, wo sie wohnt und auf die nächste Reise sparen kann. Mittlerweile spricht sie fünf Sprachen: Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch und Spanisch, und studiert an der FH in Chur Tourismus. Auch Wladimir Putin reist nach Kuba. Es scheint, dass viele Menschen, nicht nur wir, über die Zukunft nachdenken.

Ebenfalls eine junge Frau - wieso immer Frauen? - macht sich Gedanken über alte Menschen, sie möchte eine Gemeinschaft bilden, wo das Leben lebenswert bleibt bis zur Geburt ins andere Leben. Wie wird in und ausserhalb der Schweiz mit dem Leben und dem Altwerden umgegangen? Wie leben, wie sterben Menschen. Werden sie in Heimen und Geriatrien untergebracht, in Rollstühle gesetzt, bis es medizinisch unmöglich mehr geht?

Wir sind also gespannt, was die drei Menschen von ihren inneren und äusseren Reisen zurückbringen, was uns ansteckt, begeistert!

Wenn Kinder ihr eigenes Reich gründen

Die Volksrepublik Donezk hat sich am 7. April 2014 gebildet und der unabhängigen Republik wurde am 11. Mai 2014 von den BewohnerInnen zugestimmt. Die Volksrepublik Lugansk hat sich am 28. April 2014 gebildet und der unabhängigen Republik wurde am 12. Mai 2014 von den BewoherInnen zugestimmt. Beide Volksrepubliken haben am 24. Mai 2014 die Union Neurussland gebildet.

Zwei neu gebildete Staaten werden vom Staat angegriffen, von dem sie sich losgelöst haben. Warum eigentlich? Würden wir die Romandie angreifen, wenn die Menschen in der Romandie beschliessen, einen eigenen Staat zu bilden? Ist es verboten, dass Menschen eine neue Gemeinschaft bilden und wenn ja, von wem, von Gott?

Wenn es dem bösen Vater nicht gefällt, ist es sehr schwierig, die Unabhängigkeit zu wahren, überall kann er dich verunglimpfen, dir Wasser, Lebensmittel, Strom und Geld entziehen, dein Hab und Gut zerstören, dich nach Hause zurückprügeln - und die anderen Väter schauen zu, wie er dich fertigmacht. Seit diesem Jahr schauen wir zu, wie die Ukraine Donezk und Lugansk fertig macht.

Um als Staat zu funktionieren, sind namentlich die Eigentumsverhältnisse (a) und das Zusammenwirken (b) zu regeln. Junge Staaten benötigen ein einfaches Staatssystem, sie können sich teure oder korruptionsanfällige Verwaltungen nicht leisten. Sehr rasch müssen sie ein inländisches Verteilsystem schaffen, damit kein soziales Elend entstehen, und sehr rasch müssen sie Länder finden, mit denen sie Waren und Dienstleistungen tauschen können.

a) Eigentumsverhältnisse
Das Privateigentum an Boden, Wasser, Wald, Natur, an Sachen und an Wissen ist die heilige Kuh das Liberalismus. Da ist fertig Lustig mit Demokratie und Menschenrechten.

Am 27. Juni 1954 wurde Jacobo Arbenz, Präsident Guatemalas* schweizerischer Herkunft, von einer von der CIA organisierten Exiltruppe mit schätzungsweise 500 Bewaffneten gestürzt. Der Coup beendete einen kurzen guatemaltekischen Frühling. Jacobo Arbenz war vier Jahre zuvor von einer überwältigenden Mehrheit von 65 Prozent der Wähler zum Präsidenten bestimmt worden. Mit einer Landreform hatte er die guatemaltekischen Grossgrundbesitzer und die amerikanische Regierung - also Liberalisten - gegen sich aufgebracht. Arbenz suchte Exil für sich und seine Familie in vielen Ländern, unter anderem in der Schweiz, konnte aber in keinem Land dauerhaft bleiben. Erst 1970 gewährte ihm Mexiko dauerhaft Asyl. 1971 kam er, 58 Jahre alt, unter ungeklärten Umständen in seiner Badewanne in Mexiko-Stadt ums Leben. nzz.ch

Unweigerlich entstehen Parallelen zu anderen Umstürzen und Versuchen der aktuellen Zeit.

* Guatemala liegt gleich unterhalb von Mexiko in Mittelamerika.

b) Zusammenwirken
In einer Familie wirken alle zusammen, ohne dass es eines besonderen Systems bedarf. Wird die Gemeinschaft grösser, weicht die familiäre Vertrautheit einem Misstrauen und die Arbeit eines jeden soll bewertet werden. "Wertlose" Arbeiten werden nicht einmal bewertet. "Wertvoll" sind die Arbeiten, die für Vermögende erbracht werden, dafür gibt es Geld, das dir andere Vermögende aber wieder abnehmen, weil du ihr Eigentum benutzt. Natürlich steht es dir frei (Liberalismus), ebenfalls Privateigentum zu erwerben, nur schaffen das die wenigsten, immer weniger schaffen es, weil es bereits verteilt ist.

In alten liberalen Staaten weckt Liberalismus keine Begeisterung - es werden neue Formen des Zusammenwirkens gesucht. In jungen Staaten, in denen die Eigentumsverhältnisse neu verteilt werden, ist die Begeisterung durchaus vorhanden.

Es ist wie beim Monopoly: Anfangs sind alle eifrig dabei, ist das Eigentum aber verteilt, könnte das Spiel abgebrochen werden, zum Schluss ist es nur für einen lustig und die anderen müssen immer rüder zum Weiterspielen gezwungen werden, bis sie ausgebrannt aufgeben. Burnout entsteht nicht in der Familie, sondern beim Monopoly.

Monopoly

Die Stenotypistin Lizzie Magie, Erfinderin des Spieles Monopoly, war Anhängerin der sozialreformerischen Ideen von Henry George. Mit dem von ihr erdachten Spiel wollte sie seine Erkenntnisse den Menschen nahebringen: arbeitslose Einkünfte des Grundbesitzers (Pacht, Zinsen) auf der einen Seite schaffen Armut und Verelendung auf der anderen Seite. Zu diesem Zweck schuf sie zwei Spielvarianten. Die eine ist im Grundprinzip die bis heute bekannte. Bei der Alternative nahm sie die von Henry George vorgeschlagene „single tax“ mit dazu, hob also de facto das Grundeigentum auf. Bei der heute allein bekannten Variante bleibt ein Monopolist übrig, dem als Gewinner alles gehört, während bei der damaligen zweiten Alternative ohne Bodenspekulation die meisten Mitspieler im Spielverlauf immer wohlhabender werden.

Die alternative Spielvariante findet sich nicht im Internet ... Wer sie findet, ist gebeten, den Link oder die Anleitung unter Leserbriefe zu veröffentlichen. Vielen Dank!

Henry George (Ökonom)

Henry George (1839 - 1897) war ein US-amerikanischer politischer Ökonom. Nach einer Reise nach New York City stellte George fest, dass, obwohl New York wirtschaftlich deutlich entwickelter als Kalifornien war, sich die Armen in New York in einer noch wesentlich schlimmeren Situation befanden. 1879 verarbeitete er diese Erkenntnis im Buch Progress and Poverty (Fortschritt und Armut), das sich mehr als drei Millionen Mal verkaufte. Als Grund für die hohe Armut in New York betrachtete er die ungleiche Landverteilung (Vorhandensein von Grossgrundbesitzern) und Monopole.

Regionalgeld oder Inlandgeld

Das Spiel Monopoly hat einen sozialen Zug, den das tatsächliche Leben nicht hat: Beim Start und bei jedem Umrunden des Spielbrettes erhält jeder Spieler Geld geschenkt. Also bei der Geburt und an jedem Geburtstag erhältst du vom Staat so viel, dass es für eine einfache Runde, für ein Jahr reicht.

Geld soll das Zusammenwirken erleichtern und nicht erschweren! Darum wird neues Geld an die Nichterwerbstätigen ausgegeben, damit die Erwerbstätigen in erster Linie für die Nichterwerbstätigen arbeiten. Staatsangestellte gelten als Nichterwerbstätige, an sie wird ebenfalls Geld gratis ausgegeben. Würden wir Staatsangestellte als Erwerbstätige einstufen, müssten wir Steuern erfinden, um sie zu bezahlen - und auf diesen Aufwand möchten wir verzichten.

Um das Beispiel Regionalgeld einmal durchzurechnen, nehmen wir ein kleines Dorf mit 800 Einwohnern.

Beispiel

Gegeben: a) 800 Bewohner, davon nicht erwerbstätig 300 Rentner, 100 Kinder; b) Buen Vivir Erwachsene Fr. 3000, Kinder Fr. 1000; c) 25 Werktage/Monat.

Buen Vivir: 300 Erwachsene à 3000 und 100 Kinder à 1000 = Fr. 1'000'000 / Monat;
Abschreibung: 1 Prozent/Werktag: Fr. 10'000, 25 Werktage = Fr. 250'000 / Monat

Geldmenge
1. Monat 1'000'000
2. Monat 2'000'000 - 250'000 = 1'750'000
3. Monat 2'750'000 - 500'000 = 2'250'000
4. Monat 3'250'000 - 750'000 = 2'500'000

nach 4 Monaten konstant
x. Monat 3'500'000 - 1'000'000 = 2'500'000

> Die 400 Erwerbstätigen haben ein durchschnittliches Einkommen von 6'250 pro Monat (Faktor 2.1 zum Buen Vivir), was den heutigen Schweizer Verhältnissen etwa entspricht. Hochgerechnet auf 8 Millionen Einwohner ergibt sich eine konstante Geldmenge von 25 Milliarden Franken, sehr wenig im Verhältnis zur heutigen Geldmenge (M1) von 564 Milliarden Franken.

Aus dem Beispiel wird ersichtlich, dass mit Regionalgeld kein Geldkapital gebildet werden kann, weil es in 100 Werktagen (4 Monaten) abgebaut ist. Wer Regionalgeld hat, muss es ausgeben oder es schmilzt ihm weg. Ausgenommen sind die Gemeinden, die für gemeinnützige Aufgaben Regionalgeld beziehen können.

Sie erhöhen damit (kurzfristig) das durchschnittliche Einkommen der Erwerbstätigen. Ebenfalls höher wird das durchschnittliche Einkommen der Erwerbstätigen, wenn mehr als die Hälfte der Bewohner nicht erwerbstätig ist - und es sinkt, wenn mehr als die Hälfte der Bewohner erwerbsfähig ist.

Volkswirtschaft

Unternehmen im Inland werden auf einen konstanten Fluss von Einnahmen und Ausgaben achten, um damit Abschreibungsverluste auf dem Geld zu minimieren. Ein konstanter Fluss des Geldes begünstigt die ganze Volkswirtschaft.

Aussenhandel

Im Aussenhandel werden langfristige Zahlungsmittel einer Zentralbank verwendet - oder besser! - Gegengeschäfte vereinbart (Erdöl gegen Eisenbahnwagen; Mercedes gegen Dienstleistungen). Noten einer Zentralbank benötigt, wer ins Ausland reist oder im Ausland einkaufen geht. Zu welchem Kurs er Regionalgeld gegen Fremdwährungen tauschen kann, hängt sehr davon ab, wie rasch der Käufer das Regionalgeld für Produkte oder Dienstleistungen in der Schweiz einsetzen kann. Kann er es bereits am nächsten Tag ausgeben, entspricht der Kurs demjenigen für langfristige Zahlungsmittel.

Während Importe und Auslandreisen durch das Regionalgeld erschwert werden, werden umgekehrt Exporte und Tourismus entsprechend profitieren, was wiederum der ganzen Volkswirtschaft nützt.

Staatswesen

Das Staatswesen wird zu einem sehr grossen Teil unnötig, denn alle Steuern können entfallen, ebenso das Sozialwesen, wenn Buen Vivir in allen Gemeinden eingeführt ist. Im Interesse des Gesamtwohles steht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Buen Vivir und Erwerbstätigen, und weil Staatsangestellte auf der Seite der Buen Vivir verbucht werden, sollte der Staat möglichst schlank sein.

Schulden

Gesetzliches Zahlungsmittel hat namentlich die Wirkung, dass einzig damit Schulden gesetzlich getilgt werden können. Mit den 25 Milliarden Franken Regionalgeld, die sich laufend erneuern, können sämtliche Schulden ohne Neuverschuldung abgebaut werden. Die Schweiz könnte das erste Land sein, in dem Menschen und Staat schuldfrei leben.

Und so wird Regionalgeld im Zahlungsverkehr verwendet

SIX testet gemeinsam mit drei Schweizer Banken, darunter die Zürcher Kantonalbank, ein System, das Zahlungen von einem Handy zum anderen ermöglicht. Das Produkt soll Ende 2014 lanciert werden.

Die Post hat es bereits eingeführt!

Exklusiv bei PostFinance - kleine Geldgeschäfte (bis Fr. 250.- pro Tag und Empfänger) per SMS erledigen - einfach eintippen:

ZAHLE CHF 20 AN 0761234567 freier Text (z.B. Buchungstext)

und an 474 senden. Der Empfänger (also der Inhaber des Handys 0761234567) erhält innert Sekunden eine Überweisungsbestätigung per SMS und hat das Geld auf seinem Postkonto statt in seinem Portemonnaie oder seiner Kasse. Der Dienst ist kostenlos!

Der Dienst kann bei jedem Postomat aktiviert werden: Wie bei einem Barbezug einfach Karte einschieben, PIN-Code eingeben und unter dem Menüpunkt "Weitere Funktionen" > "PostFinance Mobile Schnellservice anmelden" die eigene Handynummer eintragen und schon ist das Handy mit dem eigenen Konto verbunden.

Also jedes Land, das über ein Mobile-Netz verfügt, kann Regionalgeld schaffen. Es braucht keine Banknoten zu drucken oder Münzen zu prägen oder Plastikkarten herzustellen, es braucht nur eine Service-Nummer unter der alle SMS-Buchungen eintreffen und verarbeitet werden. Der Kunde hat einen Beleg, der Verkäufer hat einen Beleg und alles ist sauber verbucht!

Im Zürcher Weinland arbeiten die Menschen gratis!

Da unser Busfahrplan einige Lücken aufweist und als Ergänzung zum Rotkreuz-Fahrdienst, machen wir Ihnen ein tolles Angebot:

Ruedi Eggenberger und Lisbeth Sancassani sind auf Anfrage bereit, Sie zu Ihrem Coiffeur-, Kosmetik-, Massage- etc. Termin zu fahren. Zögern Sie nicht uns anzurufen! Als kleine Entschädigung und zur Deckung der Benzinkosten verlangen wir CHF -.50 pro Kilometer. Wir hoffen sehr, dass Ihnen dieser Service von Nutzen ist.

Es funktioniert, die Gemeinschaftsarbeit im Inland, wie im Artikel 'Äpfel und Birnen, oder Korn' am Anfang dieser Ausgabe vorgeschlagen! Gewiss plagen sich die beiden Arbeitsformen, die einen arbeiten wegen dem Geld, die anderen weil sie die Arbeit gerne tun. Und verrichten beide die gleiche Arbeit, so hat der eine dann kein oder weniger Einkommen, da der andere offenbar auf ein Einkommen verzichten kann, weil er von anderswo ein Einkommen hat.

Sollen nun Ruedi und Lisbeth ihren Dienst wieder einstellen, damit ein richtiger Taxifahrer in Dinhard ein Einkommen erzielen kann? Nein, auf keinen Fall! Die Menschen in Dinhard sind auf dem richtigen Weg: Wer es sich leisten kann, der soll gratis für andere arbeiten. Das BIP sinkt, die Steuereinnahmen sinken - und wir werden glücklicher!

Anklang finden

«Alles, was den einen Menschen interessiert, wird auch in dem andern einen Anklang finden!» Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

In diesem Sinne hoffen wir, dass die Ideen über zukünftige Gesellschaftsmodelle, das ewige Reden (Schreiben) über Geld, Eigentum und Ethik Dir, Liebe und Dir, Lieber nicht verleidet.

09.07.2014

Geld - Das Geheimnis der grauen Hand

Das Buch "Geld - Das Geheimnis der grauen Hand" ist fertiggestellt. 1. Juni 2014. Ihr könnt das Buch bei mir direkt bestellen, zum Aktionspreis von CHF 10.00 inkl Porto.
Für Studenten CHF 9.00. [link]

Liebe Grüsse theres.schoeni@bluewin.ch

08.07.2014

Lieber Bundesrat

Wir möchten nicht mehr das Spiel Liberalismus oder Monopoly spielen. Wir geben uns geschlagen und bitten Sie, das Spielbrett zu räumen und das im Spiel Angeeignete (Geld, Grundstücke, Häuser) neu zu verteilen.

Das neue Spiel soll so gestaltet sein, dass jeder zu gleichen Teilen am Erschaffenen partizipiert und das Miteinander gefördert wird - dem Spruch unter der Bundeshauskuppel entsprechend: "Unus pro omnibus, omnes pro uno (Einer für alle, alle für einen)".

montagsZeitung der Vorwoche >

 

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