Velos verändern Leben velafrica.ch
"Die Mainstream-Ökonomie konzentriere sich zu sehr auf die Faktoren Arbeit und Produktivität", sagte Hans-Christoph Binswanger, "anstatt die natürlichen und die intellektuellen Ressourcen in gesamtwirtschaftliche Überlegungen miteinzubeziehen. Das alles könne man übrigens aus Goethes „Faust“ ziehen: Faust selbst denke den unendlichen Fortschritt, während Mephisto bereits das Zerstörungspotenzial einer solchen Idee erkennt." In diesem Teil ist die Ecopop-Initiative nicht anmassend. Sie bewirkt eine Drosselung der Produktivität.
Anmassend wird Ecopop in Absatz 3
3 Der Bund investiert mindestens 10 Prozent seiner in die internationale Entwicklungszusammenarbeit fliessenden Mittel in Massnahmen zur Förderung der freiwilligen Familienplanung.
Nicht Friede, nicht die Beschränkung von Waffenexporten, nicht das Wegfallen von Zollschranken, der erleichterte Zutritt zu Wissenschaften (Fachhochschulen, Uni und ETH) wird gefordert, sondern die freiwillige Familienplanung im Ausland.
Familienplanung
Für die Familienplanung sind sehr unterschiedliche Einflussgrössen entscheidend. Hierzu gehören unter anderem neben der grundsätzlichen Übereinstimmung der Einstellungen beider Partner die persönlichen Ziele, Wertvorstellungen, Wünsche, die berufliche Karriere, Möglichkeiten der Kinderbetreuung und die Lebensplanung im Allgemeinen. Aber auch die persönliche Reife sowie das soziale Umfeld sind wichtige Faktoren, die bei der Familienplanung eine Rolle spielen, ebenso die Trennung von Sexualität und Fortpflanzung. (wikipedia)
Gewiss könnte der Bund den Begriff "freiwillige Familienplanung" weit auslegen und Tageshorte, Karriereplanung, gemischtes Wohnen, Altersvorsorge, Frauenhäuser, Sexualität fördern und häusliche Gewalt unterbinden. Doch ist das nicht eine grosse Einmischung unserer Kultur in eine fremde Kultur? Sind wir überhaupt zufrieden mit unserer Familienkultur? Würden wir umgekehrt eine islamische, hinduistische, chinesische, russische Kultur akzeptieren? Wird die Entwicklungshilfe durch das eigentliche Missionsziel nicht sehr in Frage gestellt?
Kröten schlucken
Ich habe die Masseneinwanderungsinitiative abgelehnt, weil sie nicht nur Kontingente einführt, sondern Ausländern Aufenthalt, Sozialleistungen und Familiennachzug beschränkt sowie Schweizerinnen und Schweizer im Inland gegenüber den ebenfalls seit langem hier lebenden Ausländern bevorzugt. Ich wollte diese Kröte nicht schlucken.
Ziel der Masseneinwanderungsinitiative ist es nicht, die Einwanderung zu stoppen, sondern die ausgebrannten Ausländer (Arbeitslose, Ausgesteuerte) ausschaffen zu können und die Familien armutsgefährdeter Ausländer gar nicht erst einreisen zu lassen.
Arbeitslos
Im Oktober 2014 sind 71'650 Schweizer und 60'747 Ausländer arbeitslos, 2'704 Personen werden monatlich ausgesteuert, jährlich rund 30'000 ausgesteuerte Leute! Nur 11'076 offene Stellen sind gemeldet. Trotzdem pumpen die Arbeitgeber unbegrenzt neue "Fachkräfte" in die Schweiz.
Ich anerkenne, dass die Ecopop-Initiative die Einwanderung beschränkt (nicht stoppt) und somit den ausgebrannten Ausländern mehr Luft lässt, wieder eine Arbeit zu finden. Das ist aber bereits alles, denn der Masseneinwanderungsinitiative haben wir zugestimmt.
Dieses Ecopop-Pflästerchen mit einer anmassenden Auslandpolitik zu schlucken, weigere ich mich
Mit unserer heutigen Ausländer- und Sozialpolitik steht es uns nicht an, im Ausland für unsere "Familienkultur" zu werben. Es tut mir leid, aber seit dem 9. Februar sind wir ein modern & offenes Neoapartheid-Regime inmitten der Welt.
Vielen Dank!
Ich werde NEIN zur Ecopop-Initiative stimmen. Doch habe ich ein Anliegen: Machen wir doch eine schöne Initiative! Schützen wir die "Familie", die wir alle sind, die hier leben, und überlegen wir, wie Neue zur Familie dazu kommen - ohne dabei an Produktivität zu denken, sondern an Menschen.
Gold kommt in der Natur rein vor und mit seiner auffallend glänzenden gelben Farbe wird es leicht gefunden. Gold zählt nebst Kupfer zu den ersten Metallen, die von Menschen verarbeitet wurden. Gold lässt sich sehr gut mechanisch bearbeiten und korrodiert nicht. Wegen der Beständigkeit seines Glanzes, seiner Seltenheit, seiner scheinbaren Unvergänglichkeit und seiner auffallenden Schwere wurde es in vielen Kulturen vor allem für rituelle Gegenstände und Schmuck verwendet sowie seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. in Form von Goldmünzen als Zahlungsmittel genutzt.
Heute wird Gold in der Elektronik, Optik und Medizin genutzt. Als Schmuck ist Gold auch heute noch beliebt. Doch im Kern ist Gold wertlos! Gold wird real nicht benötigt, schon gar nicht in grossen Mengen.
Wer Gold bringt, erhält neues Geld
Die Goldinitiative will die Nationalbank verpflichten, neues Geld gegen Gold zu tauschen. Wer Gold bringt, erhält neues Geld. Die Nationalbank hat das Gold in der Schweiz zu lagern und darf es nicht mehr verkaufen, weder der Industrie, noch Schmuckherstellern, noch gegen Geld wieder tauschen. Das gelagerte Gold ist also völlig wertlos und seine Lagerung kostet!
Wer Öl bring, erhält neues Geld
Sinnvoller wäre es, die Nationalbank würde schwarzes Gold, also Erdöl kaufen. Wer Erdöl bringt, erhält neues Geld. Erdöl benötigen wir in grossen Mengen. Doch was nützt uns das eingekaufte Eröl, wenn die Nationalbank es nicht wieder verkaufen darf? Wir haben in der Schweiz riesige Erdöltanks der Nationalbank, randvoll mit Erdöl - doch wir dürfen es nicht verwenden.
Gold vernebelt unser Denken
Was beim Beispiel mit dem Erdöl sonnenklar als Unsinn erkannt wird, vernebelt beim Wort Gold das Denken mancher Menschen. Seit Geburt wird uns eingetrichtert, Gold sei etwas Wertvolles und sogar Göttliches. Schon die Alten Ägypter sahen in Gold die Haut des Sonnengottes Ra. In anderen Kulturkreisen, wie früher bei den Maya, wurde Gold nicht so sehr geschätzt. Die Maya schätzten grüne Steine, z. B. Jade oder Smaragde. Item, die Gier nach Gold wurde mit der Vormachtstellung der europäischen Seemächte Spanien, Portugal, England und Italien zu einem massgeblichen Grund für Kriege und Eroberungszüge der Neuzeit ab dem 15. Jahrhundert. Immer wieder lockten Goldfunde grosse Scharen von Abenteurern an. Im 19. Jahrhundert kam es auf verschiedenen Kontinenten zu Goldrausch genannten Massenbewegungen von Goldsuchern in die Gebiete grosser Goldvorkommen.
Gold ist unwichtig
Gold ist ein gelbes Metall, es glänzt und ist schön anzuschauen. Aber es ist für die Menschheit unwichtig. So unwichtig, dass es getrost weggesperrt werden kann - ohne dass es jemand vermisst. Den Wert des Geldes an diesem weggesperrten, schönen, weitgehend nutzlosen Metall zu messen, war ein grosser Irrtum. 1971 hat US-Präsident Nixon diesen Unsinn beendet und den Goldstandard aufgehoben.
2002 schrieb der Bundesrat: "Die Schweiz verfügt über ein ausserordentliches Vermögen. 1300 Tonnen überschüssige Goldreserven werden von der Schweizerischen Nationalbank für ihre geld- und währungspolitischen Aufgaben nicht mehr benötigt. Diese werden zur Zeit verkauft. Der zu erwartende Erlös beträgt rund 19 Milliarden Franken. Es stellt sich die Frage für welche öffentlichen Zwecke das Sondervermögen genutzt werden soll. Die Entscheidung werden Volk und Stände am 22. Sepember 2002 an der Urne fällen. Sie können zwischen zwei unterschiedlichen Lösungen wählen, die beide der AHV-Sanierung zugute kommen." Beide Vorschläge wurden abgelehnt, das Gold verkauft und die 19 Milliarden verblieben bei der Nationalbank.
Heute soll die Schweiz diesen Gold-Unsinn wieder einführen. Unterstützt wird die Initiative von Edelmetallhändlern - sie würden gerne der Nationalbank Gold verkaufen, das kein Mensch, kein Volk benötigt.
Vermögende im Ausland können sich den Steuern in ihrem Wohnort entziehen, wenn sie wegziehen. Doch wohin? Irgendwohin, wo sie weniger Steuern bezahlen müssen. Unter anderem bietet sich die Schweiz an, solche Menschen aufzunehmen und sie pauschal zu besteuern. Brauchen wir Leute, deren einziger Grund hier zu sein, die günstigen Steuern sind?
Natürlich "lieben" sie auch die Schweiz, die Berge, die Seen, das Grün, die Sicherheit, die netten Bewohner - aber so viel dafür zu geben, wie die netten Bewohner dem Staat geben, da ist fertig Lustig und Lieb. Keine Solidarität, keine Anteilnahme, kein Miteinander. Wie "Der Besuch der alten Dame" sollen wir dankbar sein, für das, was sie uns gibt, und tun, was sie fordert.
Mit Neid hat das nichts zu tun, mit Selbstbewustsein aber schon: Natürlich darf die Dame bleiben, als eine von uns.
«Velos für Afrika» heisst seit dem 7. November 2014 Velafrica. Velafrica sammelt alte Velos, macht sie wieder flott und verschifft sie nach Afrika. Velafrica verschiffte 2012 das 100 000ste Velo nach Afrika. Alleine 2013 exportierte die Organisation 33 Container mit total 15 000 Rädern in den Süden – Tendenz steigend. Die Instandstellung der Recycling-Velos übernehmen heute über 20 Partnerwerkstätten aus dem sozialen Bereich. In der ganzen Schweiz nehmen über 500 Sammelstellen Velos entgegen.
Aktuell begleitet Velafrica zwölf Projekte in Ghana, Gambia, Madagaskar, Tansania, Eritrea und Burkina Faso. Insbesondere der Aufbau von Velowerkstätten und die Schaffung von Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich der Velomechanik wurden vorangetrieben. Dazu kommen spezielle Programme zur Förderung der Velomobilität.
Prominente Unterstützung
«Das Velo ist nach den Füssen dasjenige Verkehrsmittel, das am wenigsten Schadstoffe ausstösst. Deshalb sollte es dringend gefördert werden – in Afrika und bei uns.» Franz Hohler
«Es ist von A bis Z eine ehrliche Sache. Einfach und effizient. Vom Sammeln über das Reparieren bis zum Verschiffen und Verwenden in Afrika. Jeder Mensch kann sich die Hilfe rasch vorstellen. Hut ab!» Emil Steinberger
«Ein Velo in Afrika öffnet Türen: Der Weg zur Schule oder an den Arbeitsplatz wird kürzer oder gar erst machbar, die Fahrt auf den Markt zum Verkauf der eigenen Früchte bringt Einkommen für die ganze Familie. Diese Art von Mobilität unterstütze ich gerne.» Simone Niggli-Luder
Mach mit!
Steht bei Dir auch ein Velo unbenutzt herum? Schaff Platz und tu Gutes dabei. Velafrica nimmt jedes Velo entgegen – egal in welchem Zustand. Du kannst Dein Velo an jedem Gepäckschalter eines Schweizer Bahnhofs kostenlos aufgeben. Dafür benötigst Du einen Transportgutschein, den Du gratis bei Velafrika bestellen kannst. Schick uns eine Mail an info@velafrica.ch oder ruf uns an T 031 979 70 50. Oder Du bringst Dein Velo bei einer offiziellen Sammelstelle vorbei. Die nächstgelegene findest Du hier. Und mehr Info findest Du auf unserer Homepage.
Das neue Gesetz
1 Ausländerinnen und Ausländer, die in der Schweiz arbeiten, studieren oder wohnen, benötigen eine Aufenthaltsberechtigung (Greencard). Ohne Greencard können einzig Schweizer Bürgerinnen und Schweizer Bürger, Touristen und Asylsuchende einreisen.
2 Eine Greencard erhalten:
a) Kinder
b) Menschen, die im ersten oder zweiten Verwandtschaftsgrad zum in der Schweiz wohnenden Verwandten stehen.
c) Lebenspartnerin, Lebenspartner eines in der Schweiz wohnenden Menschen.
Der Antrag muss vom in der Schweiz wohnenden Erziehungsberechtigten, Verwandten oder Lebenspartner gestellt werden. Dem Gesuch ist innerhalb von 30 Tagen zu entsprechen, wenn die zuziehende Person die Sicherheit des Landes nicht gefährdet und die Angaben stimmen.
3 Der Bundesrat kann Personen von nationalem Interesse, Mitarbeitern von Kirchen und Glaubensgemeinschaften, Asylsuchenden sowie Studierenden eine Greencard erteilen. Die Bundesversammlung kann in diesem Bereich jährliche Höchstzahlen festlegen.
4 Die Greencard berechtigt zur freien Niederlassung, Ein- und Ausreise und Erwerbstätigkeit in der Schweiz. Die Berechtigung ist unbefristet und kann nicht entzogen werden. Sie erlöscht bei Tod oder Rückgabe.
Übergangsbestimmungen: Die Niederlassungs-, Aufenthalts-, Kurzaufenthalts- und Grenzgängerbewilligungen werden durch Greencards ersetzt. Völkerrechtliche Verträge, die Artikel 121 widersprechen, sind innerhalb von drei Jahren neu zu verhandeln und anzupassen.
Da muss man sich die Äuglein reiben
Es stehen plötzlich Kinder, Menschen, Lebenspartner im Gesetz. Es gibt nur noch rote und grüne Menschen in der Schweiz und der einzige Unterschied zwischen ihnen besteht darin, dass die roten Menschen abstimmen und wählen dürfen. Die russische Mutter kann aber ihr Kind genauso an ihr Herz drücken, wie die rote Mutter das ihre. Die afrikanische Tochter kann ihre Mutter genauso zu sich nehmen, wie die Schweizer Tochter im Alter für ihre Mutter da ist. Anna kann mit ihrem südamerikanischen Freund hier leben und glücklich werden bis an ihr Ende und beide können auch den Bruder von Anna aus Schweden hier begrüssen und zusammen eine Schmiede eröffnen.
Nicht.der.Profit.rekrutiert.Menschen.wie.Maschinen.und.wirft.sie.fort.wie.Maschinen, sondern die Liebe verbindet uns Menschen. Jeder der hier in dieser wunderbaren Schweiz ist, begegnet Menschen, die lieben. Sie sind nicht hier in der Schweiz wegen dem Profit, sondern wegen mir, dir, weil ich ihr Bruder bin, weil du ihre Schwester bist. Sie sind glücklich, weil auch die Mutter und die Grossmutter, Grossvater und Vater hier sind. Sie sind glücklich, weil niemand ihnen droht, sie auszuweisen. Es macht Sinn, für die Eigenen zu bauen, für die Eigenen zu arbeiten, die Eigenen zu pflegen und glücklich zu machen. Plötzlich macht das Leben wieder Sinn und Spass! Es macht unendlich Freude, zu lieben und geliebt zu sein.
Und diese kleine Schweiz hat in nur einem Artikel, in vier Absätzen die Welt verändert! Die Menschenrechte neu definiert!
Auch andere, eigentlich alle Staaten haben Greencards, die sie aber nach Punkten und wirtschaftlichem Nutzen vergeben. Wir aber haben keine Punkte. Wir haben Menschen, Kinder. Wir haben herrliche Menschen, glückliche Kinder und jedes Land kann es uns nachmachen, es ist ganz einfach: Lasst die Menschen zueinander finden!
13.11.2014
Geld, das als Kredit gegeben wird, ist gedeckt durch die Leistung, die der Kreditnehmer erbringt, um den Kredit zurückzuzahlen.
Geld, das gegen einen Gegenstand ausgegeben wird, ist durch diesen Gegenstand gedeckt.
Darf der Gegenstand jedoch nicht verkauft werden, wie das in der Initiative vorgegeben wird, ist das Geld nicht gedeckt. Es ist geschenktes Geld für einen Gegenstand, der nutzlos ist, weil er nicht weiterverwendet werden darf.
Für Spekulanten ist die Goldinitiative ein Superdeal, für unsere Nationalbank ein Supergau, weil sie für jeden Kredit, den sie gewährt, noch ein Viertel Gold kaufen muss. Wird der Kredit durch Leistung zurückbezahlt, bleibt der Viertel für immer bestehen und letztlich gehört alles Geld den Goldspekulanten und deren Banken.
12.11.2014
Gefährliche Tiefzinspolitik, gigantische Geldschwemme mit wertlosem Papiergeld und risikoreiche Euro-Anbindung führen in eine Sackgasse und zu einer schleichenden Enteignung des Volkes, die in Zukunft böse Folgen haben wird. Börsenpropheten, die schon Wirtschaftskrise und UBS-Desaster vorausgesagt haben, warnen vor der zügellosen Hochrisikopolitik der Nationalbank und unterstützen die Rückkehr zum Vorsichtsprinzip gemäss Schweizerischem Obligationenrecht und der Bildung von grosszügigen Goldreserven als wert- und nachhaltige Absicherung, wie es die Goldinitiative verlangt. Goldreserven sind keine Spekulationsmasse für Politiker und Notenbanker, man hält sie bis zuletzt, dann kann man sie - falls nötig - immer noch per Notrecht verkaufen.
Mit der Goldinitiative kann das Volk die Nationalbank so stärken, dass sie ihre Unabhängigkeit und ihren Handlungsspielraum wieder erlangen kann, um ihre Hausaufgaben zur Absicherung unserer Währung und gegen eine drohende Inflation wieder erfüllen zu können. Das Volk muss die Nationalbank mit der Goldinitiative wieder auf einen geraden, risikoarmen Kurs bringen, weil es das Volk ist, das am Ende immer die Zeche bezahlen muss.
10.11.2014
Wir behandeln Ausländer wie Nutztiere und streiten, ob es uns schlechter geht, wenn wir nur noch die ausgedienten Tiere ersetzen plus 16'000 neue dazukaufen, oder ob wir mehr als 16'000 neue Tiere jährlich dazukaufen sollen.
Ob es UNS schlechter geht!
Wie es den Tieren geht? Lämmer und ihre Mütter mögen wir nicht. Arbeitstiere sind beliebt, am beliebtesten sind Ochsen. Die nennen wir zärtlich "Fachkräfte" und mit geübtem Blick schätzen wir ab, was der Ochse uns bringt.
Geld, Gold.
Wie wohltuend ist die Vision "Lasst die Menschen zueinander finden!" Ob wir jemals an dieses Ziel kommen und weshalb schränken wir dies auf Lebenspartner und Verwandte ein?
10.11.2014
Wie wahr !!!
10.11.2014
Die Goldinitiative behandelt ein nebensächliches Problem und die Gründe für die Unzulänglichkeit eines Goldstandards sind in der Praxis der Geld- und Währungspolitik offensichtlich: Einerseits führen die weltweit begrenzten und in Schweizer Boden nur marginal vorhandenen Goldmengen zu einer rigiden und nicht auf die Bedürfnisse der Wirtschaft ausgerichteten Begrenzung der Geldmenge. Die Erweiterung der Schweizer Geldmenge ist nur möglich, wenn zuvor Gold aus dem Ausland gekauft wird. Anderseits unterliegt der Goldpreis grossen Schwankungen, weshalb eine Golddeckung nur schlecht zur Stabilisierung einer Währung taugt.
Zudem bezieht sich die 20-prozentige Golddeckung nur auf die Aktiven der Nationalbank, die ein viel kleineres Volumen haben als das von den Geschäftsbanken geschaffene Buchgeld. Weil all unser Geld auf den Bankkonten nur Buchgeld ist, würde eine Golddeckung bei der Nationalbank kaum zusätzliche Sicherheit für die Kunden der Geschäftsbanken bringen.
Die Goldinitiative wäre geldpolitisch ein Rückschritt, welcher im Wesentlichen auf dem Mythos des Goldes beruht. Die Währungsgeschichte zeigt, dass der Goldstandard die Sicherheit des Geldes nicht gewährleisten konnte. In der Zwischenkriegszeit hat die Goldbindung ins wirtschaftliche Verderben geführt und auch Bretton Woods – mit einer indirekten Goldbindung über den Dollar – scheiterte Mitte der 70er Jahre. (1971 Aufhebung des Geldstandards durch Nixon)
Aus all diesen Gründen sieht der Verein Monetäre Modernisierung die Goldinitiative als ungeeignete Massnahme für ein stabiles und sicheres Geld.
10.11.2014
Die von Nationalbankpräsident Thomas Jordan gegen die Goldinitiative ins Feld geführten von Devisendenken getriebenen Argumente sind teilweise schwach und damit nicht überzeugend. Die sich abzeichnende Inflationsgefahr zufolge der stetigen Ausweitung der Geldmenge spielt er gefährlich herunter. So hinkt der bedenkliche Pro-Kopf-Vergleich mit Deutschland und den USA bezüglich Goldreserven schwer, denn bei einem bevölkerungsmässig zehnmal bzw. vierzigmal kleineren Staatswesen wie die Schweiz ist die Pro-Kopf Zahl rasch einmal höher. Für unsere Volkswirtschaft ist er absolute Wert und nicht etwa eine Pro-Kopf-Zahl massgeblich. Auch ist nicht einzusehen, weshalb eine Bilanz à SFr. 520 Milliarden einen Goldbestand entsprechend einem Fünftel in der Grössenordnung von SFr. 100 Milliarden nicht verkraften können soll. Weiter ist das Argument der angeblichen Erschwernis von Ertragsausschüttungen an Bund und Kantone nicht zu hören, wenn man sich daran erinnert, dass es gar nicht so lange her ist, da die Nationalbank gar nichts ausschütten konnte und die Kantone in Verlegenheit brachte. Diese Mechanik ist so oder so zu überdenken. Der Aussage schliesslich, wonach die Stabilität des Schweizerfrankens überhaupt nicht abhängig sei vom Anteil des Goldes in der Bilanz, ist zu widersprechen, denn Gold ist ein massgeblicher Anker des Eigenkapitals und birgt nie das Risiko eines Gesamtverlustes. Zudem wird so die ökonomische Verhandlungsposition des Schweizer Finanz- und Wirtschaftsplatzes gegenüber Angriffen anderer Finanzplätze gefestigt, etwas das bspw. bei den sattsam bekannten Auseinandersetzungen mit unserem Steuersystem offenkundig wurde. Spricht man mit goldschürfenden Unternehmern, weiss man, dass Gold eine immer knappere Ware und damit immer wertstabiler wird, ein für die bodenschatzarme Schweiz wichtiger Faktor. Kein Wunder also, dass Gold bei der Wertentwicklung an den Kapitalmärkten eine Spitzenstellung einnimmt. Die Zusicherungen, wonach die Goldreserven nicht verkauft oder geografisch verschoben werden sollen, sind Schalmaienklänge, denn schon einmal wurde dieses Versprechen kurz darauf gebrochen. Bedenkt man, dass die Schweiz mit der bis 1999 in der Bundesverfassung verankerten Golddeckung gut durch alle Krisen kam, gilt es die Goldinitiative ernsthaft zu prüfen und zu würdigen.