Mariupol (Ukraine oder Volksrepublik Donetsk)
Brasilien und Uruguay haben ihren bilateralen Handel von US-Dollar auf ihre Landeswährungen Real und Peso umgestellt (25. Januar 2015). Zuvor einigten sich Russland und China 2014 darauf Währungs-Swaps einzuführen. Von Januar bis September 2014 hat sich der direkte Zahlungsverkehr in Yuan zwischen Russland und China gegenüber dem Vorjahr um 800 Prozent erhöht. Russland, China und die lateinamerikanischen Länder sind nicht die einzigen die sich vom US-Dollar als Leitwährung lösen. Auch die Islamische Republik Iran, die seit den 1980ern systematisch von den USA sanktioniert wird, stoppt künftig den Handel mit dem US-Dollar im Rahmen ihrer Exportwirtschaft - ebenfalls mit Währungs-Swaps zwischen ihr und jedem Geschäftsland.
Bei einem Währungs-Swap tauschen die Zentralbanken Währungen für eine bestimmte Zeit untereinander aus. Bei Fälligkeit, z.B. nach drei Jahren, wird der erhaltene Fremdwährungsbetrag wieder zurückgegeben. Während diesen drei Jahren kann das eine Land im jeweils anderen Land mit dem ausgetauschten Betrag real geschäften (Handels- und Wirtschaftsverkehr). Dadurch ist der globale Finanzmarkt ausgeschaltet und die Beschaffung (und Rückzahlung der Schuld mit Zinsen) von US-Dollar als Zwischenwährung entfällt.
Die Eurasische Wirtschaftsunion (EAU), zu der auch Belarus und Kasachstan gehören, plant bis 2025 einen gemeinsamen Finanzmarkt aufzubauen, was es vereinfachen wird, auf Dollar-freien Handel umzuschalten. Das wird keine Währungsunion wie der Euro werden, sondern ein Währungsring, der auf einer realen Einheit beruht (Joule).
Das bringt den Finanzmarkt, insbesondere den US- und den EU-Finanzmarkt in arge Bedrängnis. Die westlichen Werte sind bedroht! Ja, eigentlich bereits verloren, denn wie soll der Westen diese Entwicklung stoppen? Vielleicht mit Bertelsmann? Mit Die Zeit? Mit Krieg?
1970 übernahm Bertelsmann ein Drittel des Medienimperiums Axel Springers. Die Bertelsmann SE ist mittlerweile eines der weltgrössten Medienunternehmen mit Niederlassungen in 63 Ländern und mehr als 104.000 Mitarbeitern. Bertelsmann gehört der Familie Mohn und zu 77.6% der Bertelsmann Stiftung. Die Bertelsmann Stiftung, gegründet von Reihnard Mohn, ist eine wirtschaftsliberale deutsche Denkfabrik.
Zum Bertelsmann-Konzern gehören seit dem 1. Juli 2013 fünf Unternehmensbereiche: Gruner und Jahr (Zeitschriften, u.a. Brigitte, Stern), die RTL Group (53 Fernseh- und 28 Radiosender in Europa), die Verlagsgruppe Penguin Random House (Bücher), Arvato und Be Printers Group. Arvato hat sein Portfolio um Social Media Monitoring erweitert. Unternehmen erhalten damit die Möglichkeit, relevante Foren, Blogs und Communities zu beobachten und die Darstellung des eigenen Portfolios und Images im Netz zu überwachen. Bei negativen Ergebnissen berät arvato online services seine Kunden bei der Entwicklung von zielgruppengenauen Marketing-Aktionen, die zu einer Verbesserung des Images beitragen.
Wer weltweit anders denkt als die deutsche Denkfabrik, hat einen sehr schweren Stand.
Die Zeit
Die ZEIT, die zur grossen Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH unter Leitung von Stefan von Holztbrinck gehört, will den (noch verbliebenen) Lesern tatsächlich einreden, dass „die aktuelle griechische Regierung mit Ministerpräsident Tsipras eine Gefahr für Europa darstellt, weil sie “so ziemlich alle moralischen und rechtlichen Werte verrät, die Europa heilig sind”.
Den deutschen Lesern der ZEIT ist zu wünschen: Dass diese transatlantische Kalte-Krieger Redaktion sie als Leser verliert. [Link zum Artikel] Die Handelszeitung, ein Konkurrent der ZEIT, gehört dem Bruder von Stefan, Dieter von Holtzbrinck.
Wer in Deutschland KanzlerIn werden oder bleiben will, kommt an den beiden Familien Mohn und Holtzbrinck nicht vorbei. Letztlich bestimmen sie, was der deutsche Michel denkt! Sie sorgen dafür, dass er zum Beispiel nicht christlich denkt ...
Geldsysteme
Historisch gesehen gibt es drei Geldsysteme
In einem schuldenbasierenden Geldsystem ist immer der Käufer der Schuldner. Ohne Käufer gibt es kein Geld, braucht es kein Geld, weil der Verkäufer seine Ware nicht verkaufen kann, wenn es keinen Käufer gibt. Ein handelsbasierendes Geldsystem, wie es zum Beispiel zur Zeit der Pharaonen existierte, gibt dem Verkäufer Geld gegen Waren (Korn) und nimmt vom Käufer Geld, wenn er Korn kauft. Aus der Differenz zwischen dem Einkaufs- und Verkaufspreis - der Marge - wird zusätzliches Geld gedruckt, das dem Staat/Pharao gehört, damit alles Korn gekauft werden kann, denn wenn der Pharao für Fr. 1.- das Kilo einkauft und für Fr. 1.50 das Kilo verkauft, wäre ansonsten zu wenig Geld im Umlauf, um alles Korn zu kaufen. Ist alles Korn verkauft, sind die Speicher leer und alles Geld im Speicher, und mit dem Einliefern der neuen Kornernte wird wieder neues Geld ausgegeben. Das dritte Geldsystem, das die Römer kannten, war das guthabenbasierende Geldsystem: Geld mit dem Konterfrei des Kaisers wurde einfach gedruckt und gehörte dem Kaiser, der damit seine Staats-Ausgaben vergütete. Mit dem neuen Kaiser kamen neue Geldstücke, die alten waren wertlos - "dem Kaiser, was dem Kaiser gehört".
Dem Kaiser, was dem Kaiser gehört
Jesus hat das guthabenbasierende Geldsystem erlebt und Geld nicht abgelehnt. Judas führte ihre Kasse.
Einem römischen Kaiser wäre es nie in den Sinn gekommen, die von ihm ausgegebenen Münzen als Schuld zurückzuzahlen! Wem auch?
Übertragen auf den Souverän als Volk würde das bedeuten, dass der Souverän - das Volk - Geld einfach schöpft und damit Leistungen vergütet, und weil der Souverän, das Volk, niemals stirbt, muss das Geld anderweitig entwertet werden. So weit sind wir aber noch nicht wieder. Wir haben seit 44 Jahren das schuldenbasiertende Geldsystem, wo der Käufer/Konsument zum Schuldner wird. Wir haben unsere Religion, das Christentum, derart pervertiert, dass wir alle schuldig seien - obwohl Christus das Gegenteil lehrte: "(Gott) Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern". Es gibt keine Schuldner in der ehrlichen christlichen Welt!
Wenn du Christ bist und sagst: "Der schuldet mir noch 50 Franken", dann sollte dich der Blitz treffen und dich in Staub verwandeln. Dein Vaterunser bleibt ungehört, weil du es in der Kirche nur brummelst oder gar nicht sprichst, angeblich, weil du keine Schuld hast. Und am Sonnabend schreibst du Mahnungen und leitest Betreibungsverfahren ein. Bleib doch der Kirche fern, oder komm und sprich das Vaterunser laut und ehrlich, und am Sonnabend sind dir und allen die Schulden vergeben.
"Die westliche Wertegemeinschaft ist eine gottlose Gemeinschaft. Sie kann noch so lange faseln von Menschenrechten und Demokratie - sie verhöhnt die Freiheit. In der westlichen Wertegemeinschaft ist jeder schuldig oder bereichert sich an der Schuld eines anderen!"Am 24.01.2015, 9.15 Uhr sind mehr als 19 Grad- und Uragan-Raketen in Mariupol 8.5 km NE des Stadtzentrums und 400 m neben einem Ceckpoint der Ukrainischen Armee eingeschlagen. Nach Analyse der OSCE sind die Grad-Raketen aus dem Gebiet Oktyabr (19 km NE) und die Uragan-Raketen aus dem Gebiet Zaichenko (15 km E) abgefeuert worden. Beide Gebiete werden von der Donetsk People's Republic kontrolliert.
Um 13.02 und 13.21 Uhr sind weitere Salven 8.9 km NE des Stadtzentrums eingeschlagen, 300 m neben einem Checkpoint der Ukrainischen Armee. (Quelle: http://www.osce.org/ukraine-smm/136061 )
Fast 90 % der Bewohner Mariupols gaben 2001 Russisch als Muttersprache an, knapp 10 % haben Ukrainisch als Muttersprache. Viele Leute von dort arbeiten auf den Betrieben in Donetsk und Lugansk. Mariupol ist wirtschaftlich mit der Donetsk-Lugansk Region stark verbunden - in Mariupol befinden sich die grössten Hüttenbetrieben, die die Bodenschätze aus der Donetsk-Region verarbeiten. Auf welcher Seite die Leute heute stehen ist schwierig zu sagen. Soweit ich weiss, war Mariupol früher eher pro-russisch. Aber zurzeit gibt es bestimmt beide Parteien. Was die Waffen betrifft, hier ist die Liste von dem, über das die Separatisten verfügen [Link] - das sind alles Grad-Raketen. Diese haben sie schon mehrmals eingesetzt. Von Uragan-Raketen gibt es kein Informationen. Die ukrainische Armee ist natürlich mit Grad- und Uragan-Raketen ausgestattet. Hier kann man sehen, wo das Militär von DPR sich befindet [Link]. Warum die Separatisten von weit weg schiessen sollten, obwohl sie nahe der Stadtgrenze sind, kann ich nicht sagen. Dass das ukrainische Militär ihre Posten in Mariupol vor dem Anschlag verlassen hat, habe ich im Internet auf Facebook und Twitter gelesen, aber ohne Quellen.
Zusammenfassend ist unbekannt, ob die Separatisten Uragan-Raketen haben, und es ist ungesichert, ob das ukrainische Militär ihre Posten kurz vor dem Anschlag verlassen hat. Unverständlich ist ein Motiv der Separatisten, wahllos ins Stadtgebiet zu schiessen. Das macht keinen Sinn! Umgekehrt würde ein den Separatisten angelasteter Beschuss der Stadt durch das ukrainische Militär - eine False-Flag-Operation - den politischen Druck auf die Separatisten erhöhen und sie gleichzeitig in Mariupol, der Stadt, die sie erobern möchten, unbeliebt machen. Wie beim MH17-Flugzeugabsturz ist der Raketenangriff auf Mariupol ungeklärt und beide Parteien beschuldigen sich gegenseitig.
Alle Parteien sagen, dass der Krieg militärisch nicht zu gewinnen ist, und führen ihn mit aller militärischen Macht gleichwohl weiter. Und wie im alten, römischen Kolosseum schauen die Mächtigen von den Rängen zu, wie sich die Ukrainer zerfleischen, werfen ihnen Waffen und Medalien zu und halten den Daumen nach unten. Die Ukraine aber ist fertig und alle Zuschauer auf den Rängen gehen nach Hause - wie seinerzeit in Rom nach den Spielen. Sie essen und trinken und unterhalten sich über das Spiel. Die Ukraine aber ist tödlich verwundet und viele weinen.
”Eine Regierung, die auf ihr eigenes Volk schiesst, hat jede Legitimität verloren” Angela Merkel Mitte Februar 2014 gegenüber Präsident Janukowitsch. Frau Merkel hat das vergessen. Präsident Poroschenko darf ungehindert auf sein eigenes Volk schiessen. Scheinheilig führen er und Deutschland Friedensgespräche in Minsk und zur gleichen Zeit mobilisiert Poroschenko 100'000 Milizsoldaten. Wegen der Flucht vieler Ukrainer vor der Mobilmachung hat Poroschenko die Ausreisebedingungen für einberufene Männer verschärft; junge Männer können praktisch nicht mehr ausreisen. Sehen so Friedensbemühungen aus? Die Friedensverhandlung ist eine Farce. Merkel und Poroschenko wollen keinen Frieden schliessen!
Vor allem Griechenland, Österreich und die Slowakei haben im Rahmen des Aussenministertreffens der EU massiv gegen Versuche Polens und der baltischen Staaten opponiert, die EU-Sanktionen gegen die Russische Föderation im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise zu verschärfen. Allerdings ist geplant die Schwarze Liste für Einzelpersonen auszudehnen, die man für die Eskalation im Ukraine-Konflikt verantwortlich macht. Darunter befindet sich kein einziger Vertreter des ukrainischen Regimes, der Nationalgarde, des Rechten Sektors, des Asow-Bataillons und anderer Verbände.
Die Ukraine wird innerlich zerrissen vom autoritären Regime Poroschenkos. Die jungen Männer wollen nicht gegen Donetsk und Lugansk marschieren. Und die Einwohner in Kiew haben Angst vor dem Rechten Sektor, der bewaffnet in der Hauptstadt ist! Die EU könnte sofort Frieden schaffen, würde sie Poroschenko andernfalls die Unterstützung verweigern. Das würde Frieden bringen! Aber Merkel will keinen Frieden. "Ja, was will sie denn? Was will Deutschland? Warum tut Deutschland das dem ukrainischen Volk an?" fragen wir die Familien Mohn und Holtzbrinck.
Kein Gesetz in EU-Ländern ohne Zustimmung der USA?
Zwar veröffentlicht die EU-Kommission den allgemeinen Stand der Verhandlungen, die konkreten dabei ausgehandelten Vertragsbedingungen sind aber geheim; selbst EU-Parlamentarier, nationale Regierungen und Parlamentarier der nationalen Parlamente erhalten keinen Einblick in konkrete Textpassagen. Mittlerweile wurden unautorisiert mehrere interne Positionspapiere aufgrund von Informationsleaks im Internet veröffentlicht.
Neue Enthüllungen zum Freihandelsabkommen TTIP lassen vermuten, dass Washington plant, Europa wirtschaftlich und legislativ zu kontrollieren - und damit indirekt auch die mit Freihandlesabkommen an die EU gebundene Länder. Laut eines internen Verhandlungspapiers soll TTIP den USA ein erhebliches Mitspracherecht bei der EU- und nationalen Gesetzgebung einräumen. Dessen ungeachtet ruft Bundeskanzlerin Merkel dazu auf, mehr Verständnis für die US-amerikanische Position zu zeigen.
Zuweilen dünkt es mich, dass wir die vielen Utopien nicht unter einen Hut bringen. Die kleine Schweiz ist für eine echte direkte Demokratie zu gross - eine Gemeinschaft, eine Polis kann eine bestimmte Grösse nicht überschreiten, das erkannten bereits die alten Griechen! Die einzelnen Gemeinden aber, die können eine direkte Demokratie wahrnehmen, Landsgemeinden abhalten und einen Schreiber, eine Schreiberin wählen. Mehr braucht es doch eigentlich nicht! Und so entsteht ein Wettbewerb der Staaten, ein Wettbewerb der Verfassungen, ein gutmütiger Wettbewerb der Lebensgemeinschaften!
Wir können ganz vieles abbauen: Steuern, Krankenkassen, Altersvorsorge, Zinsen und Pacht, geistiges Eigentum, Zölle, Polizei, Gerichte, Gefängnisse - denn haben wir jemals vom Ehepartner Zinsen verlangt, den Eltern ihr geistiges Eigentum bezahlt, Zölle an der Wohnungstür erhoben, eines unserer Familienmitglieder tagelang eingesperrt? Wir können das ruinöse Schuldsystem, die Steuern, die Kranken- und Alterspflege durch ein positives Guthabensystem, ein Grundeinkommen ersetzen. Das könnten wir alles tun!
Nehmen wir die Kraft zusammen und verankern wir ein Sezessionsrecht in der Bundesverfassung, damit neue Ideen, neue Gemeinschaften entstehen können:
Art. 142a Sezession Bundesverfassung (neu)
1 10 Prozent der in dieser Sache Stimmberechtigten können innert 6 Monaten seit der amtlichen Veröffentlichung ihrer Initiative eine Sezession ihrer Gemeinde aus dem Bund Schweizerische Eidgenossenschaft vorschlagen. Zwingender Bestandteil der amtlichen Veröffentlichung ist ihre Verfassung, über die gleichzeitig abgestimmt wird.
2 Dieses Begehren ist von der Gemeinde unter Aufsicht des Bundes den in dieser Sache Stimmberechtigten innert 6 Monaten zur Abstimmung zu unterbreiten.
3 In dieser Sache stimmberechtigt sind alle Menschen, die seit einem Jahr ihren Wohnsitz in der Gemeinde und das 18. Altersjahr vollendet haben.
4 Die Sezession ist angenommen, wenn die Mehrheit der in dieser Sache Stimmberechtigten sich dafür ausspricht. Unmittelbar nach Annahme:
a) gehört alles innerhalb der Grenzen schuldfrei der Gemeinschaft bestehend aus allen Menschen, die in der Gemeinde wohnen. Sie alle sind Bürger des neuen Staates. Ihre Verfassung regelt die Einzelheiten.
b) anerkennt die Schweiz die Gemeinde zuhanden des Initiativkomitees als souveränen Staat. Menschen, die das Schweizer Bürgerrecht haben, behalten dieses.
Anhand der Unterschriftensammlung Radio und Fernsehen - ohne Billag stellen wir fest, dass sich das Schweizer Volk kaum spontan für eine Initiative gewinnen lässt. Tausende schon, aber nicht Hunderttausende. Bevor wir dieses Problem nicht gelöst haben, macht es wenig Sinn, Initiativen zu lancieren.
Schimpfen wir nicht über die anderen, die träg seien, sondern nehmen wir uns an der Nase: Wir sind es nämlich genauso, wenn es nicht um unsere Initiativen geht!
INHALTSVERZEICHNIS
11.02.2015
Der Ukraine-Gipfel in Minsk beginnt heute um 18.30 Uhr Ortszeit. In der Schweiz ist es dann 16.30 Uhr. Wie lange die Gespräche dauern werden, ist offen.
Drücken wir die Daumen, dass es zu einer einvernehmlichen Lösung kommt!
10.02.2015
Eine Gemeinde kann kaum ein souveräner Staat sein - obwohl der kleinste Staat, die Vatikanstadt nur 44 ha gross ist und 800 Einwohner hat. Vorstellen könnte ich mir, dass Bezirke oder Wahlkreise oder wenigstens mehrere Gemeinden einen Kleinstaaten bilden. Doch kann dann eine überzeugte, grosse Gemeinde die umliegenden kleinen Gemeinden gleich mitnehmen - auch wenn diese gar nicht wollen!
10.02.2015
Den pro-RU und den pro-US gehen offenbar die Gelder nicht aus, um Waffen und Treibstoff zu kaufen, obwohl beide pleite sind! Ergo werden sie von irgendwem unterstützt - beide! Was soll also die Scheinheiligkeit?
Die Lösung ist sehr einfach: Aus der Ukraine entstehen drei Staaten, eine West-Ukraine, eine Ost-Ukraine und die Krim.
Diese drei oder wenigsten die West- und die Ost-Ukraine in einer Ukraine-Union zusammenzuhalten, wird, nach allem was vorgefallen ist, unmöglich sein. Es fehlt der Wille, etwas gemeinsam zu tun! Und das wäre ja die Voraussetzung, um eine Union zu bilden, quasi zu heiraten oder es nochmals miteinander zu versuchen.
Wie lange haben die Béliers die Berner provoziert, bis dann endlich 1979 der Kanon Jura gegründet wurde; und noch heute sind sie aktiv, damit der beim Kanton Bern verbliebene Südjura zu ihnen komme. Den Bund verlassen, das wollten aber die Béliers nie. Nur etwas französischer sein, etwas mehr gestalten können, das wollten sie.
Das ist in der Ukraine wohl sehr anders. Ich bin gespannt, ob Minsk die Unmöglichkeit, unter einem Dach zu leben, sieht und eine einvernehmliche Trennung herbeiführt.
10.02.2015
Die Überschrift während CNNs Montags-Sendung über die Gespräche zwischen US-Präsident Barack Obama und der Kanzlerin Angela Merkel über die Lösung der Ukraine Krise, lautete: “Krise in der Ukraine – Obama überlegt pro-US Truppen zu bewaffnen”.
“Ein politischer Disput in der Ukraine wurde zu einem ukrainischem Bürgerkrieg. Russland hat die eine Seite unterstützt, die USA und NATO die andere. Deshalb ist es nicht einfach nur ein neuer Kalter Krieg, es ist ein Stellvertreterkrieg.” Stephen F. Cohen
Der Ukraine-Konflikt begann letzten April, als Kiew Truppen und Freiwilligen-Bataillone in den Südosten schickte, nachdem Regierungsgegner sich geweigert hatten, die neue, durch einen Putsch an die Macht gekommene Regierung, anzuerkennen.
06.02.2015
Wladimir Putin soll am Asperger-Syndrom leiden, meldet irgendeine US-Forscherin. Steht vor zwei Tagen im focus, am nächsten Tag im blick und heute im handelsblatt. Ich kenne eine Familie, deren Bub das wenig bekannte und seltene Asperger-Syndrom hat. Es ist Unsinn, was die Lügenpresse verbreitet - interessant ist höchstens die Kette der Manipulateure: focus - blick - handelsblatt.
02.02.2015
"Wir glauben nicht, dass jede Demokratie zwangsläufig und notwendigerweise liberal ist. Wenn jemand [Merkel] sagen will, dass Demokratie zwangsläufig liberal ist, dann wird ein Privileg verlangt für ein Gedankengut, und das können wir nicht geben." sagt Ministerpräsident Obam als Entgegnung zur Antwort der Bundeskanzlerin Merkel, die an der Pressekonferenz in Budapest sagte, dass die Wurzel einer Demokratie immer liberal sei. (ab Min. 47:00) [link]
02.02.2015
Ja natürlich. Wenn du teure Schweizer Äpfel exportierst und die gleichen Äpfel auf dem Papier billig wieder importierst, bleibt dir aus abzugsfähiger Vorsteuer beim Export und bezahlter MwSt beim Import ein MwSt-Gewinn, den dir Bern auszahlt.
Vielleicht nimmst du als Ware lieber Occasionsautos, die du zu hohen Preisen exportierst und die gleichen als Schrott wieder importierst. 8% sind immerhin 8%; interessant wird es aber bei 27% MwSt wie in Ungarn.
02.02.2015
Auch Ungarn stellt sich gegen EU-Sanktionen gegen Russland. Heute ist Merkel in Budapest und in zwei Wochen Wladimir Putin. Wladimir Putin wird nicht wie Merkel mit leeren Händen kommen, sondern Energiesicherheit anbieten können.
Nebst dem Zurückpfeifen der Abweichler will Merkel sich dafür einsetzen, dass die neue ungarische Reklamesteuer, die vor allem den deutschen Sender RLT trifft (Familie Bertelsmann!), wieder abgeschafft wird. Ferner behagt ihr nicht, dass Ungarn alle Warentransporte elektronisch erfasst, um Mehrwertsteuer-Betrug zu vereiteln. Dabei geht es um manipulierte Transporte und Frachtpapiere, um eine ausländische Herkunft von Gütern vorzutäuschen. Ist der MwSt-Betrug auch ein Thema in der Schweiz?
02.02.2015
Interessant und aktuell die in der MZ aufgeworfenen Probleme. Abschaffung des globalen Finanzmarktes. Chile und China handeln mit Pesos und Yen, ohne den Dollar dazwischen zu schieben. Was passiert mit dem Geld, das auf der einen Seite übrig bleibt, z.B. Yen in Chile? 50 Länder wollen Wein aus Chile, macht 50 verschiedene Währungen. Ist eine weltweit gültige Wärung möglich, basierend auf Energie, auf Joule? In den letzten Wochen sank der Benzinpreis, wie kann das gesteuert werden? Und was auch in Davos zur Sprache kamt: Wie kann die Kapitalkonzentration auf ganz wenige verhindert werden?