14. September 2015
Depositär der Originaltexte  Grundlage des Friedens
Eurasischer Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok
Leserbeiträge

Breaking News

16.09.2016 - Exklusivinterview von RT mit dem Syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Transkript zum Interview unter: rt.com

In a rare interview Syrian leader Bashar Assad spoke about global and domestic terrorism threats, the need for a united front against jihadism, Western propaganda about the refugee crisis and ways to bring peace to his war-torn nation.

Soziale Gleichheit aller Menschen

Es gibt eine Gruppe, die sich dagegen wehrt, dass alle gleich sind. Sie haben Gesetze erfunden, die die Menschheit zweiteilt: In Schuldner und Gläubiger, in Mächtige und Ohnmächtige, in Landbesitzer und Landlose, in Urheber und Lizenznehmer, in Offiziere und Soldaten, in Bosse und Angestellte, in Eigentümer und Knechte, in Herren und Gefangene. Kurz: in Reiche und Arme.

Der Unterschied zwischen JEDER und ALLE

Die Gesetze sind fein und garantieren, dass JEDER reich sein kann. Und verschweigen, dass NICHT ALLE reich sein können, denn der Reichtum des einen basiert auf der Armut des anderen. Wäre dem nicht so, dann wären wir alle plus/minus gleich - ein Volk des Mittelstandes, eine Menschheit sozial Gleicher: "Jeder Mensch ein Mensch."

"Die 'Neger' vermehren sich haufenweise ... sie sollten alle verhungern", schrieb am 30.08.2015 Corrado Galimberti, Medienbeauftragter der SVP-Tessin. "Die Fachkräfte kommen", schrieb am 26.08.2015 Christoph Mörgeli, SVP-Nationalrat, ins Bild eines mit Menschen überfüllten Frachters vor dem auf dem Quai Heerscharen anderer Menschen nachdrängeln. "Alle Flüchtlinge sofort wieder ausschaffen!" ruft Christoph Blocher, alt SVP-Bundesrat, am 28.08.2015 im Fernsehen. "Ein Jahr lang keine Flüchtlinge aufnehmen!" fordert Toni Brunner, SVP-Präsident.

Sie und viele mit ihnen bekämpfen die soziale Gleichheit. Ja, sie bekämpfen bereits das darüber Nachdenken. Sofort wissen sie, wer schuld ist: Wer zu faul zum Arbeiten, ein Schmarrozer, ein Sozialtourist, ein Wirtschaftsflüchtling, ein Krimineller, ein Militärverweigerer ist. "Das Boot ist voll, haut ab!" Andere wiedersprechen: "Nein, wir brauchen Wirtschaftswachstum! Wenn nicht mindestens 1 bis 2 Prozent Menschen jährlich neu in die Schweiz kommen (ca. 80'000 - 160'000), ist die Schweiz fertig, bricht unser Wohlstand ein." Sie wollen verdienen, versprechen "flankierende Massnahmen".

Sie helfen, nehmen die Flüchtlinge auf, sorgen für sie. Doch auch sie bekämpfen das darüber Nachdenken, sie weigern sich, die wahre Ursache des Elends zu suchen. Und die wahre Ursache ist einfach zu finden: Wir haben ein falsches Wirtschaftssystem! Privilegien, Gier, Habsucht und Egoismus stehen im Zentrum statt die Menschen und die Natur: "Ich bin glücklich, wenn du glücklich bist." sobald uns dieses Wort erfasst, wird unser Tun anders sein und unsere heutige Politik wird unerträglich.

Jöö, Flüchtlinge - der grosse Deutsche Plan

Ich habe meinen Augen nicht getraut, als vor drei Wochen BLICK, BILD und der gesamte Mainstream gleichgeschaltet und wie auf Kommando die Flüchtlinge aus Syrien zu lieben begannen: "Wir müssen helfen!" "Unerträgliches Elend!"

Noch kurz davor wollten sie die Mittelmeerflüchtlinge ihrem Elend überlassen und ertrinken lassen, die Schlepperbanden verfolgen und die Grenzen zu Europa abriegeln. Jetzt fordert der Bundestag, die Flüchtlinge abzuholen: "Nur so können die Schlepperbanden bekämpft werden! Es ist doch Unsinn, dass Flüchtlinge 10'000 Euro einem Schlepper bezahlen!" Sichere Korridore sollen eingerichtet werden, auf denen Flüchtende rasch nach Deutschland gelangen.

Syrer sind gut!

"Nein, die UkrainerInnen nicht, die haben eine vorzügliche Regierung, und die Separatisten im Osten des Landes erst recht nicht. Nein, auch nicht die Kurden, Somalier, Eriträer, Libyer, Afghanen eigentlich auch nicht." Nur Syrer sind toll! Und nur Deutschland als einziges von 28 EU-Mitgliedsländern findet das. Die anderen Länder sehen keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Flüchtlingen - noch nicht, denn sie haben den grossen Deutschen Plan nicht mitgekriegt!

Der grosse Deutsche Plan

Die grösste praktische Bedeutung bezüglich der Flüchtlingsfrage hat das Genfer UN-Abkommen "Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten" (Genfer-Konvention). Diese Konvention definiert den Nicht-Flüchtling: "Dieses Abkommen ist nicht anwendbar auf Personen, welche nach Auffassung der zuständigen Behörden des Wohnsitzstaates im Besitze aller Rechte und Pflichten von Staatsangehörigen des Landes stehen."

Damit sind die allgemeinen Menschenrechte des Landes (Wohnsitzstaates) - seine Werte - angesprochen, z.B. Menschenwürde, Rechtsgleichheit, Recht auf Leben und persönliche Freiheit, Recht auf Nothilfe etc. Aus der Definition des Nicht-Flüchtlings der Genfer-Konvention ergeben sich grosse Interpretationsräume für die Behörden, welche Art von Menschenrechts­verletzungen im Herkunftsland vom Wohnsitzstaat als Fluchtgrund anerkannt werden.

Die Genfer-Konvention schliesst Personen als Flüchtlinge aus, die zurzeit durch eine andere Organisation oder Institution der Vereinten Nationen Schutz oder Hilfe erhalten.

Damit hat Europa die Wahl, entweder mittels den Vereinten Nationen (UN) vor Ort zu helfen, oder eben Flüchtlinge aufzunehmen. Weshalb sich Deutschland für letzteres entschieden hat, müsste die Regierung deutlicher kommunizieren:

Die Eliten und Regierungen der USA, Englands, Grossbritanniens und Deutschlands sind seit 2011 mit Syrien im Krieg und nun, nachdem die verschiedenen, von ihnen unterstützten Terrorgruppen und die Bombardements nicht zum Ziel führten, eine "angenehme" Regierung zu installieren, soll Syrien ausgeblutet werden, indem dem Land die Bildungsschicht entzogen wird! So einfach ist das: sanktionieren, destabilisieren, zerstören der Infrastruktur aus der Luft, abziehen der Bildungsschicht, einnehmen der geostrategischen Ziele (Rohstoffe, Vasallen-Regierung)! Erstmals volles Programm für Syrien, in Libyen konnte auf die Migrationswaffe verzichtet werden, entsprechend unwillkommen sind Boots-Flüchtlinge aus Libyen und anderen Ländern.

Die SPD ist von der Flüchtlingswelle begeistert, denn die schafft neue Arbeitsplätze in den Verwaltungen. Die CDU ist ebenfalls hin von den Möglichkeiten, die sich im Immobilien- und anschliessend im gesamten Wirtschaftsbereich ergeben. Die Pensionskassen, die kaum mehr wissen, wo sie die Altersguthaben investieren können, sehen Morgenröte: Die Immobilienbranche boomt, für 800'000 Menschen im Jahr sollen Wohnungen erstellt werden. Deutschland kopiert das "Erfolgsrezept" der Schweiz: bauen, bauen, bauen. Erstmals in der neueren Geschichte versucht ein Land, den Bauboom mit Flüchtlingen anzutreiben und ist gewiss, dass dieses Programm in den ersten beiden Jahren nicht rentiert, also dem Steuerzahler aufgeladen wird. Danach aber sollen die Flüchtlinge integriert sein und arbeiten können! Dann fallen die Löhne und steigen die Gewinne und rechtzeitig kommt der Finanzminister mit einer neuen Steuerreform, die Unternehmen von Steuern ausnimmt wie in Luxemburg, Holland und der Schweiz.

Win, win, win! Neue Verwaltungs- und Sozialstellen; Wirtschaftsboom; und Syrien seiner Zukunft (Kinder) beraubt.

Nein, es geht nicht um Menschen! Ihnen könnte ja leicht geholfen werden, indem Deutschland den grossen Freund bittet, das Destabilisierungs- und Zerstörungsprogramm "Arabischer Frühling" aufzugeben. Und anschliessend wird das Erfolgsrezept "bauen, bauen, bauen" von Syrern für Syrer in Syrien ausgeführt, finanziert von den Allierten, die Syrien in Schutt und Asche legten. Aber nein: PARIS/LONDON - Grossbritannien und Frankreich erwägen eine Beteiligung am US-Militäreinsatz in Syrien. Damit soll die Flüchtlingskrise bekämpft werden. So steht's in der Zeitung drin, was glauben die, wie blöd wir sind! Kein Journalist schreibt: Völkerrechtswidrig! Völkermord! Nur wir schreiben das. Der Krieg gegen Syrien basiert auf Lügen und Propaganda und ist ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg.

Syriens Politsystem entspricht demjenigen Frankreichs. Im Juni 2014 wurde Baschar al-Assad aus mehreren Kandidierenden direkt vom Volk zum Präsidenten gewählt. Vor 2014 wurde der Präsident vom Parlament gewählt (wie in der Schweiz der Bundesrat oder in Deutschland Kanzler und Bundespräsident) und anschliessend wurde die Wahl vom Volk bestätigt oder abgelehnt (anders als in der Schweiz und in Deutschland). Baschar al-Assad ist für die Allierten "unangenehm", weil er sie nicht an die Erdölquellen lässt.

Reich und Arm - wem gehört die Schweiz

Vermögensstatistik 2011 Schweiz Quelle bfs

Liebe Schweizerinnen, liebe Schweizer

Nein, offiziell stellen wir keine Veränderung fest: Die Schere zwischen Reich und Arm öffnet sich nicht (es sind immer ungefähr 5%, die zwei Drittel der Vermögen haben) - dabei öffnet sie sich massiv: Die Vermögen sind in 8 Jahren (2003 - 2011) um 44% gestiegen und wachsen natürlich nur dort, wo Vermögen ist! Beachten wir zudem die vielfältigen "Steueroptimierungen", werden die tatsächlichen Vermögenswerte der Multimillionäre wesentlich höher sein, als die gegenüber dem Steueramt deklarierten.

Wir wollen keine Habgier schüren! Es geht nicht darum, die 1.474 Billionen gerecht zu verteilen, sondern darum ein anderes Wirtschaftssystem zu finden, das nicht von Multimillionären abhängig ist und sie aus dieser Abhängigkeit heraus mit Renten (Zinsen, Dividenden) versorgt. "Die erste Million ist die schwierigste, danach geht's einfach", sagt der Volksmund. Weisst Du wie viele Jahre Du sparst, bis Du aus deinem Lohn 1 Million gespart hast? Wenn Du vierzig Jahre lang konstant Fr. 2000 pro Monat sparst, dann hast du sie fast zusammen. "Haha, bei einem Lohn von 6000 Franken ... 2000 sind Steuern, 2000 sind Wohnen und Rechnungen, 2000 bleiben zum Leben, nix sparen!"

"Siehst du, wenn wir die Gesetze neu schreiben, so dass weder Armut auf der einen noch Vermögenseinkommen auf der anderen Seite möglich sind ..."

... das ist noch kein Wirtschaftssystem, doch wir beginnen zu überlegen, wie es sein könnte, wenn wir uns von Vermögenseinkommen für Reiche befreien und wie viele Staatsaufgaben wegfallen, die der Durchsetzung der Privilegien einerseits und der Sozialhilfen anderseits dienen. Sozialhilfen sind doch ein Zeichen, dass das System nicht stimmt: Vorteile des einen führen zu Not eines anderen - das ist nicht soziale Gleichheit, sondern ein Systemfehler!

Ihr macht mir Mut in dieser Zeit, es tut einfach gut, dass ihr hier seid

Hör dieses mutige Lied von Dieter Hallervorden! Doch nach dem zusammen Singen könnt man mehr zusammenbringen.

95 Prozent fügen sich einem Wirtschaftssystem, das Mulitmillionären (eine kleine Minderheit von 5% der Schweizer Bevölkerung) Reichtum beschert und Mensch und Natur zerstört. Und keine Partei nimmt sich dem Wirtschaftssystem an, ändert es grundsätzlich! Am 18. Oktober 2015 finden National- und Ständeratswahlen statt - es sind Wahlen ohne Wahl, ihr dürft ihnen ruhig fern bleiben, es ändert sich nichts: Selbst wenn eine Partei die Mehrheit hätte, hätten wir 95 Prozent nichts davon. Oder hat irgendeine Partei ein anderes Wirtschaftssystem aufgezeigt, kennen sie überhaupt andere Wirtschaftssysteme? Oder findest Du den Kapitalismus gut, der Dich mehr kostet als alle Staatsausgaben zusammen? Belassen wir den Staat, wie er ist, und verhindern wir die Vermögenserträge, hat jeder statt 27 Franken 67 Franken im Portemonnaie. Ja, sie gehen uns recht ans Geld, die Kapitalisten, die 5-Prozent.

In der nächsten montagsZeitung stellen wir euch vier alternative Wirtschaftssysteme vor!

18.09.2015

Flüchtende sind die Folge eines Regime-Change

81% Syria and 85% Iraq believe that ISIL is a foreign/American made group. Across the entire sample, just 5% in Iraq say that ISIL is having a positive influence on the matters in Iraq today.

However, in Syria 22% say ISIL are having a positive influence. A majority (51%) in Syria also believe that getting rid of ISIL is not possible without solving the problems in Syria also. In Syria, just 21% prefer life now to what life was like under the full control of Bashar al-Assad.

In Syria ORB interviewed a nationally representative sample of 1365 adults across all 14 governorates throughout Syria – including those under the control of ISIL in Raqaa, DerZor and Hasakeh. Fieldwork took place June 10th – July 2nd 2015. Report [link]

Ein statistischer Einblick in Syrien, in dem 3 von 14 Bezirken (21%) unter der Kontrolle der ISIL sind - ob diese 21% mit den 21% identisch sind, die den heutigen Zustand bevorzugen, geht aus den veröffentlichten Daten nicht hervor.

Zum Vergleich: In der Ukraine sind 2 von 24 Oblaste (8%) unabhängig.

In jedem Land, auch in den USA, gibt es Menschen, die ein anderes Leben bevorzugen würden. Verwende ich diese Minderheit, um einen Regime-Change herbeizuführen, versinkt das Land unweigerlich im Chaos, weil die Mehrheit nicht folgt. Flüchtende sind die Folge eines Regime-Change.

Nun sind aber die heutigen Länder viel zu gross, um eine Vielfalt hervorzubringen - stets regiert eine Mehrheit über eine fast ebenso starke Minderheit. Darauf gibt es zwei Antworten: Entweder wird die Regierungsmacht auf den kleinsten gemeinsamen Nenner eingeschränkt und alles Strittige bleibt ungeordnet, oder das Land teilt sich in zwei Länder.

17.09.2015

Syrien war ein blühendes Land

Vor 4 Jahren war Syrien ein blühendes Land, mulitkulturell, reich an Rohstoffen und mit einem kostenlosem Gesundheitswesen. Und dann kam von ausserhalb der "Arabische Frühling".

Und dieser Arabische Frühling, der sämtliche demokratischen Rechte ausschaltet, wird seit 4 Jahren vom US-Regime völkerrechtswidrig mit aller Kraft in das Land gebombt. Video [link]

Grossbritannien, Frankreich und Australien wollen nun zusammen mit den USA das Bombardement verstärken und jedes andere Land, das auf Knien vor dem US-Imperator herumrutscht, wirft zum Zeichen seiner Unterwerfung ebenfalls ein paar Bomben auf Syrien ab.

16.09.2015

Völlig von Sinn(en)

Der gleiche Hans-Werner Sinn hat aber auch vorgerechnet, dass die Löhne in Deutschland um über 30% erhöht werden müssen, damit das übrige Europa wirtschaftlich eine Chance hat.

16.09.2015

Will Deutschland Bangladesch toppen - Angriff auf Mindestlohn (Euro 8.50)

Die montagsZeitung hat Recht, es gibt einen Deutschen Plan: "Viele Migranten sind schlecht qualifiziert und haben Sprachprobleme. Damit sie trotzdem eine Arbeit finden, bedarf es einer stärkeren Lohnspreizung in Deutschland." Hans-Werner Sinn [link]

Kost und Logie im Bunker und 1 Euro pro Arbeitsstunde. "Die Flüchtlinge seien für Deutschland eine grosse Chance. Genau solche Leute suchen wir doch", sagt Daimler-Chef Dieter Zetsche bei der Vorstellung eines neuen Mercedes-Benz. Will Deutschland Bangladesch toppen?

16.09.2015

Ist das Grundgesetz ausser Kraft?

Grundgesetz Artikel 26

(1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.

Irgendein Deutscher Bürger muss Strafanzeige gegen eine unbekannte Anzahl Beteiligter, darunter vermutlich Generalleutnand Hans-Werner Wiermann, Deutscher Militärischer Vertreter beim NATO-Militärausschuss, und Wolfgang Friedrich Ischinger, stellen aufgrund des dringenden Verdachts, dass sie Angriffskriege im Nahen Osten vorbereiten. Jeder auf Deutscher Seite in und ausserhalb der NATO an nach §26 Grundgesetz verfassungswidrigen Handlungen Beteiligte soll nach Strafgesetz §80 mit lebenslänglich, mindestens aber 10 Jahre Gefängnis bestraft werden.

15.09.2015

Ich fasse es nicht, ein Déjà-vu!

Der absolute Skandal ist die heutige Forderung von Wolfgang Ischinger, der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, die Europäer müssen jetzt in Syrien militärisch eingreifen. Ischinger will eine Flugverbotszone mit Gewalt über Syrien durchsetzen, um angeblich die Flüchtlinge zu "schützen".

Ich fasse es nicht, ein Déjà-vu! Diese völlig verlogene Begründung haben wir schon gegen Libyen gehört. Die NATO hat dann sechs Monate lang mit über 25'000 Luftangriffe Libyen bombardiert und das Land völlig zerstört und eine Massenflucht ausgelöst. Hier weiterlesen: [link]

15.09.2015

Die wahren Verursacher

Sobald man in das Thema "Flüchtlinge" eintaucht, werden die Leser schnell in zwei verschiedene Lager gespalten. Freundschaften werden gekündigt, der Unmut macht sich breit und diejenigen, die sich nicht mehr trauen etwas dazu zu sagen, unterdrücken ihren Unmut und brodeln innerlich.

In all diesen Fällen hat die Elite gewonnen, weil wir uns gegenseitig angehen - statt sie, die Elite! 95 Prozent sind anständige Menschen.

15.09.2015

ZDF Linker Spinner

Der neue Vorsitzende der britischen Labour-Party, Jeremy Corbyn, wird vom staatlichen Deutschen Fernsehen ZDF als Linker Spinner hingestellt: "Corbyn will die Sparpolitik beenden, die Bahn wieder verstaatlichen und möglichst aus der NATO austreten. Der überzeugte Radfahrer und Vegetarier gilt nicht nur Konservativen als linker Spinner."

Nicht einmal über Sachen wie Sparpolitik, öV und Landesverteidigung darf öffentlich nachgedacht werden und im zweiten Satz wird unter den Gürtel gehauen: Radfahrer, Vegetarier! Schöner öffentlicher Sender, den Deutschland da hat! [link]

15.09.2015

Liedtext Ihr macht mir Mut in dieser Zeit

Tja, wenn ich auf euch zählen kann.

Denn allein in diesen Zeiten gegen Lügenprofis fighten, fühlt man sich ganz oft beschissen, dann war's gut, euch nah zu wissen.

Denn als ich am Boden war, Leute, da wart ihr nur da - in dieser durchgeknallten Welt, die allein kein Schwein aushält, wart ihr mehr als nur ein Publikum.

Dies Lied sing ich für euch darum:

Ihr macht mir Mut in dieser Zeit,
es tut einfach gut, dass ihr hier seid.

Aids beherrscht halb Afrika, Gummis sind zu teuer da. Wer auf Krankheit spekuliert, der macht den besten Schnitt.

Täglich Tote im Irak, ISIS plant 'nen neuen Schlag. Kleinanleger spielen an der Börse wieder mit.

Israel macht Mauerbau - SED-Ideenklau! Waffenhandel, Drohnenmord sind ja Schlager im Export! Und kein Rüstungsspekulant hat je ‘n Willy Brandt gekannt.

Faule Griechen ohne Dank an die GUTE Deutsche Bank. Saudipanzer bringen Geld, was die Arbeitsplätze hält. Wenn’s im Nahen Osten geht, dann aus Solidarität!

So steht’s in der Zeitung drin,
zeigt doch mir, wie klein ich bin?

Ihr macht mir Mut in dieser Zeit,
es tut einfach gut, dass ihr hier seid.

Saurer Regen, was war das? Tschernobyl, da war doch was? Über alle Strahlen muss jetzt Gras gewachsen sein.
Riesen-Eisberg sinkt ins Meer, da müssen schnell fünf Talkshows her! So zerbröselt und zerschwätzt man Katastrophen klein.

Ölpest droht in Kanada, Hurrican auf Cordoba, Kiwi-Zucht auf Hiddensee, Kuba hat den ersten Schnee! Trinkwasser wird zu Profit - Nestle macht da gerne mit. Springflut, Dürre und Taifun ham mit Treibgas nix zu tun.

So steht’s in der Zeitung drin,
was glauben die, wie doof ich bin?

Ihr macht mir Mut in dieser Zeit,
es tut einfach gut, dass ihr hier seid.

Wenn die Börse wieder kracht; ewig bleibt die Bankenmacht. Willst ’n offenes Wort riskieren, Spekulanten kritisieren, hängt’n Shitstorm gleich an Dir.

Magst Du Netanjahu nit, bist Du schnell Antisemit! Super coole Rufmordprofis, für die sind wir alle Doofis. Immer eilen, nicht lang pfeilen, geil auf geile Totschlagzeilen.

Kurz bevor ich Hundert bin, geht ein Flug jetzt nach Berlin,
oder nur 'nen Milliardengrab? Schafft die Bahn den Fahrplan ab? Flehn und Parteigezank, Automaut und Gottseidank, darf der Snowden nicht ins Land - bloss nicht in den Zeugenstand!

NSA was hören die Ferkel ab im Schlafzimmer von Merkel? So wird Freiheit neu gedacht, auch vom BND bewacht: Du musst, siehst Du das nicht ein, anti-amerikanisch sein! Nur wer rutscht auf seinen Knien, dem haben die USA verziehn.

So steht’s in der Zeitung drin,
was glauben die denn, wie blöd wir sind?

Ihr macht mir Mut in dieser Zeit,
es tut einfach gut, dass ihr hier seid.

Ja, ja, ihr fragt mich jetzt: Was tust denn du?
Okay, okay, ich gebs ja zu: Klar allein mit so nem Gesang is nix Grosses anzufangen, doch nach dem zusammen Singen könnt man mehr zusammenbringen.

Alt ist, sich mit sich bequemen.
Jung ist, sich was vorzunehmen.

Ihr macht mir Mut in dieser Zeit,
es tut einfach gut, dass ihr hier seid.

14.09.2015

Nicht dem US-Regime!

"Alt ist, sich mit sich bequemen - jung ist, sich was vorzunehmen." Dieter Hallervordens neues Lied, zu seinem 80. Geburtstag!

Ich empfinde es als Sadismus, Menschen vorsätzlich in Not zu bringen und sie dann "lieb" aufzunehmen. Nehmen wir uns vor, dies zu ändern! Kein Volk hat das Recht, ein anderes Volk anzugreifen. Und wenn ein Volk dies trotzdem tut, sollen die anderen Völker dem angegriffenen Volk beistehen und nicht dem US-Regime.

Ist das so schwer zu verstehen? Nein, es ist die Natur des Menschen und tief in ihm drin.

vorangegangene montagsZeitung >