Jasmin Kosubek, Nicolaj Gericke, Maria Janssen moderieren die Nachrichten von RT Deutsch, die jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag 19.30 Uhr live gesendet und danach als Video abrufbar sind. RT Deutsch
Natürlich darf die Moderatorin, der Moderator eine eigene Meinung haben und diese auch vertreten! Unterschwellig tut dies jeder Autor, jeder Moderator; und es ist klärend und ehrlich, die eigene Meinung auch kundzutun, wie die Interviewgäste ihre eigene Meinung ja auch sagen und die Kommentarschreibenden auch ihre Meinung schreiben. Ich halte nichts von einer gekünstelten "Neutralität", denn gesellschaftliche Fragen sind kein Fussballspiel mit festen Regeln, sondern dienen einem sich wandelnden, einem sich verbessernden Zusammenleben!
Eine objektive Berichterstattung beinhaltet ja "das Objektiv", also den Blickwinkel, das Fernrohr, durch das ich auf die Welt sehe. Von diesem Standpunkt aus berichtet der Aufrichtige wahrhaftig, sorgfältig und achtet die Menschenwürde.
Ich bin der Meinung, dass RT Deutsch ehrliche und hervorragende Arbeit leistet. Ihr This Bürge
SVP, FDP und die aus der SVP entstandene BDP haben zusammen erstmals die Mehrheit im Nationalrat. Die Wahlbeteiligung lag bei 48.4 Prozent. Ich selber habe erstmals bewusst nicht gewählt, weil ich keine sinnvolle Wahl sah, doch verstehe ich gut, dass die SVP sehr viele Stimmen erhalten hat, denn sie ist die einzige Partei, die die Ängste der Bevölkerung formuliert - doch sind ihre Lösungsansätze falsch: Sie schlägt den Sack und nennt nicht einmal den Esel, weil sie von Eseln infiltriert ist! Mit Eseln meine ich diejenigen, die von den Missständen profitieren, die die Bevölkerung ängstigen. Sie schlagen die Migranten, nicht aber den Schweizer Arbeitgeber, der sie ruft; sie schlagen die Asylsuchenden, nicht aber die Waffenexportindustrie und die Kriegstreiber; sie wollen "frei sein!", aber nicht im Sinne von "Liberté, Égalité", sondern frei im Sinne des Kapitalismus andere, auch die eigene Bevölkerung, auszubeuten.
Und die anderen Parteien? Sie wiegeln die Ängste der Bevölkerung ab und formulieren keine Lösungsansätze: "Es geht uns doch gut, schaut nur, wie es im Ausland ist!" Und so tun wir nichts Neues und schlagen weiter auf die Säcke ein und meinen die Esel.
Während die Sozialisten behaupten, die Regierung sei der Geschäftsführer der besitzenden Klasse, behaupten die Liberalisten das Gegenteil: Die Regierung bedrohe den Besitz. Doch beide sind sich einig, dass der Staat abgebaut werden soll - die einen, indem das Privateigentum aufgehoben wird, die anderen, indem das Privateigentum nicht angetastet wird. Beide meinen, dass die Regierung nur ihre Ansicht durchsetzen soll, die das genaue Gegenteil der anderen Ansicht ist.
Alle Parteien sind dem Liberalismus verpflichtet und verfolgen keine Alternative; selbst Die Linke steht rechts. Wir haben gar keine Wahl - entsprechend lag die Wahlbeteiligung in der Schweiz vorletzten Sonntag unter 50 Prozent.
Ich möchte aber auf einen anderen Links-rechts-Ansatz aufmerksam machen: Neues wagen (links) und Tradition (rechts). Auch hier sehen wir, dass sämtliche Parteien kaum Neues wagen oder vorschlagen - während sich die Familien sehr verändert haben! Ja, die Familie - die Basis der Gesellschaft - ist aus der Tradition des Patriarchats ausgebrochen, die Kinder wachsen vielerorts anti-autoritär auf, "Gewalt ist keine Lösung" wird gelehrt und gelebt. In der Familie gibt es keinen Herrscher mehr. Und diese Veränderung hat sich noch nicht auf die Politik übertragen. Es gibt keine anti-autoritäre Partei, eine Partei, die sich für ein freies gleichberechtigtes Zusammenleben ohne Zwang einsetzt. Mit einem solch einfachen Programm fallen nach und nach sämtliche Monopole und Vorrechte und regional unterschiedliche ökonomische Systeme entstehen.
Der Anarchismus bezieht sich auf das gewaltfreie Zusammenleben und ist keiner Religion und keinem Wirtschaftssystem verpflichtet. Es gibt anarchistische Liberale, Soziale, Kommunisten, Mutualisten und es gibt anarchistische Christen, Islamisten, Hinduisten, Buddhisten, Juden, Ungläubige usw., denn es ist nicht notwendig, dass jemand seinen Anarchismus auf einer besonderen Weltsicht aufbaut - jede Weltsicht ist geeignet in der Elemente der Freiheit und der Gleichheit enthalten sind. Diese Elemente müssen nur fortwährend aus den Zwängen - dem Rost, den jedes etablierte System ansetzt - befreit werden.
Ja, fortwährend befreit werden! Denn das Zusammenleben, das Wirtschaftssystem ändert sich beständig! Aus einem landwirtschaftlich geprägten System, das nach dem 1. August 1291 keine grosse Unterdrückung erzeugte, ist ein handwerklich geprägtes (Städte-) System entstanden, später ein industriell geprägtes System, danach ein von Dienstleistung und Information geprägtes System. Und jedes neue Wirtschaftssystem hat die alte Freiheit und Gleichheit null und nichtig gemacht, und die Menschen müssen erneut Freiheit und Gleichheit fordern.
Anarchie ist letztlich nur ein Bild, ein tief und von jedem empfundenes Ideal: Jeder Mensch ist von Natur aus gut und empfindet das Gleiche als gut. Es sind die Zwänge, die die einen böse werden lassen und andere aus Angst fordern. Angst und Wut zu überwinden erfordert Mut von den Ängstlichen und Verzeihen von den Bösen, denn ihnen wurde Unrecht angetan, lange bevor sie böse wurden.
Dies ist die Botschaft des Anarchismus. Er ist kein ökonomisches System; er kommt nicht mit detaillierten Plänen zu euch, die euch sagen, wie ihr zu arbeiten habt; auch nicht mit systematischen Methoden des Austausches; noch mit ausgearbeiteten Organigrammen zur Verwaltung der Dinge. Er ruft einfach dazu auf Freiheit und Gleichheit an die erste Stelle zu setzen.
Es ist völlig klar, dass eine Anarchistin/ein Anarchist ihren/seinen Anarchismus mit ökonomischen Anschauungen ergänzen muss, um sich und anderen ein unabhängiges menschliches Dasein zu gewährleisten. Jede Anarchistin stimmt jedoch mit jedem anderen darin überein, dass das ökonomische System Freiheit und Gleichheit untergeordnet ist. Das ökonomische System ist niemals Grundlage für Freiheit und Gleichheit, sondern umgekehrt: Freiheit und Gleichheit schaffen das geeignete ökonomische System!
Brüderlichkeit
Warum wir Brüderlichkeit aus der Losung der französischen Revolution "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" weglassen? Weil Brüderlichkeit die Nicht-Brüder ausschliesst.
Neben Freiheit und Gleichheit hat die Revolution auch den Nationalismus begründet, den wir ablehnen und in dem wir die grösste Gefahr sehen und erlebten.
Jedes der vier nachfolgend beschriebenen Systeme wird die Grundforderung nach Freiheit und Gleichheit nicht ganz erfüllen und das Ideal liegt auch nicht in der Mitte, sonder muss gesucht, erprobt und verändert werden. Jede Region wird aus den vier und vielen weiteren Elementen eigene Systeme erarbeiten, die ihrer Umwelt, ihren Möglichkeiten, ihrem Temperament etc. angepasst sind. Vom Nordpol bis zum Äquator zum Südpol, von Ost bis West, im Tal bis in die Berge, in der Stadt wie auf dem Land wird es niemals ein globales System geben, weil die Lebensumstände allerorts ganz andere sind! Und doch ist die Grundforderung nach Freiheit und Gleichheit, nach einem unabhängigen und menschlichen Dasein überall gleich!
Beginnen wir mit dem Sozialismus und seiner Abwandlung, dem Kommunismus. Als drittes führen wir den Individualismus und seine Abwandlung den Mutalismus aus. Wir folgen in den Beschreibungen dem Aufsatz "Anarchismus" von Voltairine de Cleyre, den sie im April 1901 in Philadelphia (USA) vorgelesen hat.
Sozialisten, bevor sie an der Regierung teilhatten, glauben, dass der Staat, die Regierung, stets der Geschäftsführer der besitzenden Klasse war und immer sein wird; dass der Staat verschwinden muss, wenn alle Formen des Eigentums aus den Händen von Menschen in den unmittelbaren Besitz der Menschheit übergehen. Sie glauben, wenn jede Person das gleiche Anrecht auf die gesellschaftliche Produktion besitzt, auch die Verbrechen verschwinden, die in fast allen Fällen die instinktive Antwort auf ein vorausgegangenes materielles Unrecht sind, und mit dem Verschwinden der Verbrechen die letzte Entschuldigung für die Existenz des Staates. In der Regel sehen sie gesamtwirtschaftlich keine materielle Veränderung: Die Städte würden weiter wachsen, das Hin und Her von Menschen aus aller Welt würde bleiben, Busse und Züge würden weiterhin durch die Gegend fahren und Flugzeuge Kontinente verbinden. Der Handel würde sich weiter ausdehnen und die Produkte der ganzen Welt an deine Haustüre bringen, aber auch an jede andere Haustüre überall auf der Welt.
Europäisches Ideal
Kleine, unabhängige, auf eigene Ressourcen gestützte, frei kooperierende Gemeinschaften - das ist das ökonomische Ideal der meisten Anarchisten in Europa. Es basiert auf den überlieferten Dorfgemeinschaften von der noch immer Überreste existieren.
Wir in Amerika haben diese Gemeinde nie gekannt! Es gab die Auslöschung der einen und die vollständige Einpflanzung der neusten Form der europäischen Zivilisation.
Der freie Kommunismus betrachtet dieses fieberhafte Exportieren und Importieren als ungesunde Entwicklung und erwartet eher eine Entwicklung, die sich auf die regionalen Ressourcen stützt. Er spricht den Alltagsverstand der Arbeiter an, indem er ihnen vorschlägt, sich als unabhängige Produktionsgruppen zu organisieren, sich das Material zu nehmen, zu arbeiten (was sie auch heute tun), die Produkte in Warenhäuser zu speichern, sich daraus zu nehmen, was sie brauchen und andere (Eigeninitiative) für Ausgleich sorgen zu lassen. Für diese freie (Graswurzel-) Organisation sind weder Regierung, noch Arbeitgeber, noch ein Geldsystem erforderlich. Der freie Kommunismus erwartet eine grosse Veränderung der Bevölkerungsverteilung auf der Erdoberfläche; die grossen Städte würden aufbrechen und kleinere Gruppen bilden - back to the natural resources.
Das Problem des exakten Austausches von gleichwertigen Gütern, das die anderen Systeme so beunruhigt, existiert für den freien Kommunismus nicht: Es ist genug da, wenn kümmert's also? Wen kümmert's, wenn einer etwas weniger oder mehr hat? Wen kümmert's, wenn etwas verschwendet wird? Ihr, die ihr so viel Aufhebens macht über euer System und die Ordnung und die Ausgleichung von Konsum und Arbeit - ihr verschwendet mehr menschliche Energie bei euren Berechnungen, als die kostbare Rechnung selber wert ist! Also wird das Geld mitsamt seinem Gefolge an Komplikationen und Schwindeleien abgeschafft.
Die freien Individualisten sind überzeugt, dass das System von Arbeitgeber und Arbeitnehmen, von Kauf und Verkauf, das Bankenwesen und alle anderen Einrichtungen des freien Marktes - deren Zentrum das Privateigentum ist -, für sich gesehen gut ist und schädlich erst durch die Einmischung des Staates wird.
Ihre hauptsächlichen ökonomischen Vorstellungen sind: a) Grund und Boden: Grundstücke sollen von Privaten nur in dem Zeitraum und der Zuteilung besessen werden, in der sie sie nutzen; Neuverteilungen sollen so oft stattfinden, wie die Mitglieder der Gemeinde dies beschliessen. b) Geldpolitik: Alle Ausgangsmaterialien sollen durch Geld repräsentiert werden, das durch jeden ausgegeben wird, der dies wünscht.
Der Reiz dieses Programms liegt darin, dass es keine durchgreifende Änderung unserer heutigen Gewohnheiten vorschlägt. Dieser Zweig des Anarchismus, der Individualismus, akzeptiert nicht die Position der Sozialisten, dass die Regierung Geschäftsführer der Eigentümer sei - im Gegenteil: Die Regierung bedroht das private Eigentum (Steuern).
Die Wahrheit liegt indessen nicht "in der Mitte", sondern in einer Synthese beider Meinungen.
Der freie Mutualismus ist eine Abwandlung des Individualismus. Er empfiehlt die freie Organisation der Arbeiter. Für Mutualisten ist die Gewerkschaft der Kern der frei kooperierenden Gruppen, welche die Notwendigkeit eines Arbeitgebers beseitigen wird. Jede Gewerkschaft eröffnet ihren Gruppen Investitionskredite, gibt ihnen einen Lohn (Zeitgutschrift) aus und kümmert sich um den Austausch der fertigen Produkte. Bezüglich Grund und Boden vertreten sie den Vorschlag der Individualisten.
"Ich glaube, dass diese vier Systeme und viele andere an verschiedenen Orten durchaus mit Erfolg erprobt werden können; ich möchte, dass sich die Instinkte und Lebensgewohnheiten der Menschen in jeder Gemeinschaft in freier Auswahl ausdrücken können; und ich bin mir sicher, dass verschiedene Umgebungen unterschiedliche Lösungen verlangen.
Obwohl ich anerkenne, dass die Freiheit unter jedem dieser ökonomischen Modellen ausserordentlich vergrössert werden würde, gestehe ich offen, dass mich keines davon befriedigt. Mein Ideal wäre ein Zustand, in dem alle natürlichen Ressourcen für immer und für alle frei sind, und der Arbeiter, wenn er mag, alles zur Befriedigung seiner Lebensbedürfnisse individuell herstellen kann. Ich glaube, eine solche Zeit wird kommen, aber nur durch die Entwicklung neuer Produktionsweisen und eines anderen Geschmacks der Menschen." Voltairine de Cleyre, 1901, Philadelphia (USA) Essay Anarchism
Voltairine de Cleyre, der wir diese Zusammenfassung der vier Wirtschaftssysteme verdanken, orientiert ihr Ideal am freien Leben anderer Lebewesen, die alleine, wenn sie möchten, oder in kleinen Gruppen (Familie, Grossfamilie) lebensfähig und glücklich sind. In der Tat sind dazu neue Produktionsweisen nötig. In den letzten beiden Sätzen von Voltairine de Cleyre zeigt sich die unbändige Lebenskraft des Anarchismus: "Tu's selbst"; eine Kraft, die wir in vielen Romanen und im Alltagsleben bewundern.
Am 1. Mai 1886 begann in Chicago (Illinois, USA) ein mehrtägiger, von den Gewerkschaften organisierter Streik, um eine Reduzierung der täglichen Arbeitszeit von zwölf auf acht Stunden durchzusetzen. Die mit diesem und den darauf folgenden Tagen verbundenen Ereignisse werden als Haymarket Riot, Haymarket Affair und Haymarket Massacre bezeichnet und begründeten die Tradition der internationalen Arbeiterbewegung und der Gewerkschaften, den 1. Mai zum Kampftag der Arbeiterklasse zu erklären.
Als am 3. Mai die Polizei einschritt, um eine Versammlung von Streikenden aufzulösen, wurden sechs Arbeiter erschossen und einige weitere verletzt. In der folgenden Nacht versammelte sich eine Menge von mehreren tausend Streikenden und marschierte zum Haymarket Square.
Die Lage eskalierte am nächsten Tag, dem 4. Mai, als jemand eine Bombe in die Menge warf, die sich wieder am Haymarket-Square versammelt hatte. Zwölf Menschen, darunter der Polizist Mathias J. Degan, starben noch am Ort des Geschehens. Sechs weitere Polizisten erlagen später ihren Verletzungen. Die Polizei eröffnete daraufhin das Feuer und tötete und verletzte eine unbekannte Zahl von Protestierenden. Da einige der Redner dieses Tages Anarchisten gewesen waren, ging man davon aus, dass ein Anarchist die Bombe geworfen hatte. Ein Beweis für eine solche Verbindung konnte allerdings nicht erbracht werden. Bis heute ist unklar, wer die Bombe geworfen hat.
Obgleich niemand überhaupt den Bombenwerfer erkannt hatte, wurden acht Männer, die den Streik mitorganisiert hatten, angeklagt und für schuldig befunden. Es gab keine Beweise für eine Verbindung der Angeklagten zu dem Bombenanschlag. Vielmehr argumentierte der Richter Joseph Gary, dass der Bombenwerfer auf Grund der Ideen der Männer gehandelt habe und diese damit ebenso schuldig seien, als hätten sie selbst den Anschlag verübt. Albert Parsons, August Spies (Chefredakteur und Herausgeber der sozialistischen Arbeiter-Zeitung), George Engel und Adolph Fischer wurden erhängt. Louis Lingg beging in seiner Zelle Selbstmord. Die Todesurteile gegen Michael Schwab und Samuel Fielden wurden von Gouverneur Richard James Oglesby nach dem Gnadenrecht in lebenslange Haft umgewandelt. Oscar Neebe wurde zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.
Die Verurteilungen führten zu einem Aufschrei in internationalen Arbeiterkreisen und zu Protesten rund um die Welt. 25.000 Menschen nahmen in Chicago an der Beerdigung der Hingerichteten teil.
Es gab Anarchisten, die mordeten. Der eine, Gaetano Bresci, hat im Jahr 1900 König Umberto von Italien getötet, der andere, Leon Czolgosz, der keiner anarchistischen Gruppe angehörte, im Jahr 1901 den Präsidenten der USA William McKinley. Mitunter werden auch linksextremistische Terrorgruppen wie RAF in Deutschland, Action Directe in Frankreich, Brigate Rosse in Italien und Cellules Communistes Combattantes in Belgien zu den Anarchisten gezählt.
Aber unter dem Sozialismus der UdSSR (1917) und dem National-Sozialismus Deutschlands (1939) sind Millionen Menschen getötet und durch Misswirtschaft in China (1959-1961) Millionen Menschen Opfer von Hungersnot geworden.
Millionen Menschen, ohne diese Aussage exakt zu addieren, hat der Kapitalismus ermordet. Allein die USA hat nach dem zweiten Weltkrieg 20 - 30 Millionen Menschen mit Waffen getötet. Und ursächlich, aufgrund des kapitalistischen Systems, ist der Kapitalismus auch verantwortlich für all die Toten, die aufgrund der mangelhaften Verteilung der natürlichen Ressourcen (Wasser, Nahrungsmittel, Rohstoffe) täglich sterben.
Der Kapitalismus betont die Freiheit; der Sozialismus betont die Gleichheit; der Anarchismus betont: "Gewalt ist keine Lösung" und hat mit seinen Gewaltanwendungen auch dies Erfahrung gemacht.
Wir sehen also das Ganze vor uns: Freiheit und Gleichheit ohne Gewalt. Das ökonomische System ordnet sich dem Ganzen unter, muss es ja, weil dem System keine (Staats-) Gewalt hilft, gleicher als gleich, freier als andere zu sein.
Wir benutzen das Gedankengut des Anarchismus genauso wie das Gedankengut des Kapitalismus und des Sozialismus. Wir sehen im reinen Anarchismus genauso ein Gefahr wie im reinen Kapitalismus, genauso wie im reinen Sozialismus und suchen die Synthese aus diesen drei Elementen - wobei wir als Methode das Glücklichsein ins Zentrum stellen: Ich bin glücklich, wenn du glücklich bist.
Wir können das Ideal sehr gut anhand der Schweizer Fahne erklären und gehen zurück zum Ursprung - der Französischen Revolution 1789. Die Französische Revolution, bevor sie von Robespierre vier Jahre später im April 1793 verraten wurde, forderte FREIHEIT UND GLEICHHEIT.
Die Kapitalisten tun so, als ob Gleichheit das Gegenteil von Freiheit ist - und die Sozialisten tun so, als ob Freiheit das Gegenteil von Gleichheit ist: Doch das Gegenteil von Freiheit ist Unfreiheit und das Gegenteil von Gleichheit ist Ungleichheit! Freiheit und Gleichheit sind zwei verschiedene Achsen und legen wir diese über Kreuz, sieht das so aus:
Das Ideal befindet sich oben links, während sich unser System, je nach Gesichtspunkt, unten-links für die Oligarchen, oder unten-rechts für 95-Prozente der Bevölkerung befindet. Die Fahne zeigt auch, warum die Politklasse der UdSSR eine Änderung (Perestroika) anstrebte, obwohl sie an der Macht war: Die Politklasse forderte kapitalistische Freiheiten für sich!
Und letztlich zeigt die Fahne, dass das heutige Russland nicht erkennbar ein anderes als das kapitalistische System anstrebt und auch die Sozialistische Partei Schweiz (SP) keine Ansätze zeigt, vom übergeordneten Ideal FREIHEIT UND GLEICHHEIT ausgehend das ökonomische System zu gestalten.
Fassen wir obige Ausführungen symbolisch zusammen, haben wir eine Fahne, die das Ideal gelb, oben links, darstellt und das weisse Kreuz, das auf die Unzulänglichkeiten - die blinden Flecken - sowohl des blauen Kapitalismus (es fehlt die Gleichheit) wie auch des roten Sozialismus (es fehlt die Freiheit) hinweist. Die drei Primärfarben Gelb, Rot und Cyan, aus denen alle Farben gemischt sind, symbolisieren die unendliche, grenzenlose Vielfalt.
Diese Fahne ist heute erstmals publiziert worden und wird von der Union Liberté Égalité verwendet.
INHALTSVERZEICHNIS
07.11.2015
Wenn es kein technischer Defekt war, der zum Flugzeugabsturz der A321 führte, waren es wieder die Transatlantiker und ihre Schergen - wie schon bei MH17. Immer vom Motiv aus gehen: Wem dienen die Tourismus-Sanktionen gegen Ägypten? Wem dienen die Wirtschafts-Sanktionen gegen Russland?
Schwierig ist es, die Täter und Auftraggeber zu überführen.
Doch warum wählen wir immer PolitikerInnen, die den Transatlantikern hörig sind, lügen und ihr Mantra "unbeschränktes privates Eigentum, unbeschränktes privates Eigentum" leiern? Das unbeschränkte private Eigentum führt zu PRIVATEN INTERNATIONALEN IMPERIEN, denen wir gehorchen müssen!
PRIVATE INTERNATIONALE IMPERIEN sind das Gegenteil von Freiheit für das Volk. Dem Volk gehören Grund und Boden und das Wissen - es gibt kein privates Grundeigentum und kein privates Geistiges Eigentum; alle anderen Güter (Häuser, Autos etc.) können privat sein, Grund und Boden und Wissen aber nicht!
Wir müssen uns entscheiden: Scherge oder Mensch.
07.11.2015
Europa und Russland sind sich nahe, die Massnahmen: Maidan und Putsch in der Ukraine, es harzt, US-Sanktionen gegen Russland, Europa zieht nicht mit -> Flugzeugabsturz MH17 soll Europa und Russland spalten. Ausgewählt wurde ein Flugzeug von Malaysia mit holländischen Passagieren, weil Malaysia den TTP (die Ost-Variante von TTIP) nicht unterzeichnen will (milde Form von Sanktionen: Malaysia Airline ruiniert). Die Wirtschaftssanktionen werden so lange beibehalten, bis Russland sich den Transatlantischen Staaten beugt.
Ägypten und Russland sind sich nahe, die Massnahmen: Sturz von Mursi, der Interesse an russischen Gaslieferungen hat; nächster Präsident wird Sisi, der Interesse an russischen Waffen und russischen Atomkraftwerken hat und mit Russland den IS bekämpft -> Flugzeugabsturz A321 soll Ägypten und Russland spalten. Ausgewählt wurde ein Flugzeug von Russland mit russischen Passagieren. Die Absetzung der Flüge nach Sharm el-Sheikh (Wirtschaftssanktionen) wird so lange aufrecht erhalten, bis Ägypten sich den Transatlantischen Staaten beugt.
Und was sind die Werte der Transatlantischen Staaten: Uneingeschränktes Privateigentum (privater Imperialismus). Die Regierungen der USA, GB, FR, DE kämpfen, dass aller Grund und Boden und alles Wissen privatisiert werden.
06.11.2015
Russland stellt alle Flüge nach Ägypten ein, bis die erforderliche Sicherheit der Luftfahrt gewährleistet ist. Die Entscheidung betrifft auch die Hauptstadt Kairo. Auf eine Absturzursache beim Airbus A321 will sich die Regierung aber nicht festlegen. Ebenfalls begründet sie nicht, warum diese Massnahme erst 6 Tag nach dem Absturz erfolgt. Ägypten scheint wenig Freunde zu haben ... oder die russische Regierung will sich schützen, denn ein zweiter Absturz, und sie hätte nichts präventiv veranlasst, wäre innenpolitisch schwer zu erklären und würde Putins Gegner geradezu herausfordern, einen Absturz herbeizuführen.
Allerdings sollen die 45'000 russischen Touristen nicht evakuiert, sondern nach ihren Ferien normal zurückgeflogen werden. (... und statt die Flugzeuge leer nach Sharm el-Sheikh zu fliegen, kann die Crew auch Touristen mitnehmen ...)
Das besonnene Verhalten Russlands und Ägyptens hat einen weiteren "Frühling" in Ägypten vorerst verhindert, denn nach dem Willen der Transatlantischen Staaten muss Präsident Sisi weg: Das neue Wahlgesetz ist ihnen ein Dorn im Auge und die Annäherung Ägyptens an Russland ist nicht unbemerkt geblieben.
05.11.2015
Der Airbus A321-231 der Fluggesellschaft Kogalymavia, doing business as Metrojet (Russian airline), ist am Samstag 31.10.2015 auf dem Flug 7K9268 von Sharm el-Sheikh nach Sankt Petersburg, Start 5.51 Cairo time, 20 Minuten später, kurz vor erreichen der Flughöhe von 32'000 ft. über dem Sinai abgestürzt. An Bord befanden sich 217 Fluggäste und sieben Crew-Mitglieder, niemand überlebte.
Die Trümmer lagen in einem grossen Umkreis verstreut. Das Flugzeug ist also bereits in Teilen und nicht als ganzes auf die Erde gefallen. Das Flugzeug war mit dem Kennzeichen EI-ETJ in Irland registriert.
Die Absturzursache ist unbekannt und wird von den Behörden Ägyptens und Russlands untersucht.
Die russische Flugbehörde hat die Fluggesellschaft Kogalymavia umgehend angewiesen, ihre anderen vier Flugzeuge der A320-Familie zu überprüfen und sie einstweilen aus dem Verkehr zu nehmen.
Frankreich, Grossbritannen und Irland haben ihren Fluggesellschaften verboten, Sharm el-Sheikh anzufliegen. Die Lufthansagruppe, zu der auch die ehemaligen Schweizer Gesellschaften Edelweiss und Swiss gehören, fliegt, "in enger Absprache" mit der Deutschen Regierung, Sharm el-Sheikh ebenfalls nicht mehr an.
Der ägyptische Tourismus ist durch die politischen Revolution (ägyptischer Frühling 2011) nach dem Rekordjahr 2010 eingebrochen. Am schlimmsten hat es die Nilstädte Luxor und Assuan getroffen. Angestellte im Fremdenverkehr leben in diesen Städten fast nur noch von Almosen (nzz 11.2.2014). Nun trifft es das Ferienparadies am Roten Meer Sharm el-Sheikh.
Die von den Transatlantischen Staaten (USA, GB, FR, DE) vorgebrachte Behauptung, im Flughafen Sharm el-Sheikh könnten Bomben in Flugzeuge gelegt werden, entbehrt jeder Erkenntnis der Untersuchungsbehörden.
+++ Der Tourismus ist der Motor der ägyptischen Wirtschaft +++
Es sind wiederum die Transatlantischen Staaten, die Ägypten erneut destabilisieren. Warum? Statt Parteien fördert das neue ägyptische Wahlgesetz die Parteilosen; zwei Drittel der Sitze sind Unabhängigen vorbehalten. Sie finanzieren ihren Wahlkampf selbst und bewerben sich mit ihrer persönlichen Überzeugung um einen Parlamentssitz. Die Ausgaben für ihre Kampagnen ist auf eine halbe Million Ägyptische Pfund (umgerechnet ca. Fr. 60'000) begrenzt.
Die von Präsident Mursi anfangs 2013 angesetzten Wahlen hat das Verwaltungsgericht blockiert und das Militär hat am 3.07.2013 geputscht. Nun hat unter dem Präsidenten Sisi der erster Wahldurchgang in 14 der 27 Gouvernements im Oktober stattgefunden, der Wahldurchgang in den 13 anderen Gouvernements ist im November.
27.10.2015
Ihr schreibt: "Wir sehen im reinen Anarchismus genauso eine Gefahr ..."
Ich denke, dass Anarchismus erstrebenswert und keine Gefahr ist, aber wohl leicht in Anomie, Chaos, in ein System von Warloards etc. kippen kann - und die tragische Menschheitsgeschichte wieder von vorne beginnt. Oder wie schützt der Anarchismus sich vor Gewalt, wie kann sich Gewaltlosigkeit "durchsetzen"?
27.10.2015
Dass der 1. Mai aufgrund der sieben Todesurteile gegen Mitorganisatoren des Haymarket-Streiks begangen wird, wusste ich nicht! Warum erzählt das niemand?
Ich weiss, es war in Römischen Zeiten nicht ratsam, Rom zu kritisieren, und genauso ist es heute nicht ratsam, das Imperium USA zu kritisieren. Und doch gibt es Menschen, die mutig und sachlich die Fakten sichten und Fragen stellen. Einer ist der Schweizer Historiker Dr. Daniele Ganser: "Regime-Change in der Ukraine?" Sein Vortrag wurde von KenFM.de veröffentlicht. youtube [link]
26.10.2015
Nämed d'Mediä nid so wichtigt. Alles was sie säged, wie wichtig si siged, isch doch nid wahr, das macht doch jede Verchäufer ä so: Juu, das Auto, die Wöschmaschine, dä Drink isch super, die Chleider stönd dir aber, das Mitteli muesch unbedingt nä! Und d'Mediä säged: Du muesch üs unbedingt läse, susch bisch nöd informiert!
Paperlapap, wär's glaubt: Und wär informiert d'Mediä? Du und ich! Das chömer au diräkt :)
26.10.2015
Was hältst du von einem Mitarbeiter, der manchmal lügt, manchmal die Wahrheit sagt? Was hältst du von Medien, die manchmal die Wahrheit schreiben, manchmal Lügen drucken?
Nichts!
Solchen Mitarbeitern und Medien kann man nicht vertrauen. "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht."
"Ja, aber den regionalen Teil, den lese ich gerne." Trotzdem, kündige das Abonnement, kündige die Arbeitsstelle als Regionaljournalist, denn das Ganze ist es nicht wert! Sie lügen weiter und finanzieren ihre Lügen aus dem Regionalteil. Du (!) finanzierst sie.
26.10.2015
ZDF, ARD, Spiegel, NZZ meldeten vor vier Tagen gleichgeschaltet: "Russische Kampfjets bombardieren Klinik". Sie stützen sich dabei auf die Quelle einer selbsternannte "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte", die eine One-Man-Show eines syrischen Oppositionellen in Grossbritannien ist, weit weg vom Geschehen.
Auf Anfrage bestätigte die Krankenhaus-Trägerin, die syrisch-amerikanische Hilfsorganisation SAMS die Bombardierung durch Kampfjets aber nicht! Hingegen ist belegt, dass am 3. Oktober US-Kampfjets in Kundus (Afghanistan) ein Krankenhaus angegriffen und weitestgehend zerstört und über 22 Personen getötet haben, davon 12 Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen. "Das Ausmass und die Präzision der Zerstörung des Krankenhauses deuten nicht auf einen Fehler hin." sagt Christopher Stokes, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen gegenüber der Nachrichtenagentur AP.
Wie wohltuend ist ein Sender namens RT Deutsch, der objektive Meldungen bringt!
Wir publizieren Leserbeiträge in der aktuellen und auch in der nächsten Ausgabe, damit sie alle Leserinnen und Leser erreichen.
21.10.2015
Gleichsam als Mäntelchen für die systematische Desinformationen, die die öffentlichen Sender ausstrahlen, werden doch hin und wieder (noch) Sendungen ausgestrahlt, die informieren und zusammenfassen - wenn auch unter dem Titel "Polit-Satire". Die Anstalt vom 20. Oktober 2015 ist ein solches Highlight - doch hinterlässt sie ein beklemmendes Gefühl: Was können wir tun, um das herrschende System zu überwinden? Einem neuen Herrscher zujubeln, hoffend, dass er ein guter Herrscher ist?
Nein, wir müssen die autoritäre Phase überwinden! Ein ökonomisches System, das nur mit Gewalt aufrecht erhalten werden kann, ist keine Lösung - egal, wie das System heisst! Die Anstalt [link]
15.10.2015
Fasst man den Report der holländischen Behörde Dutch Safety Board, die ergänzenden Unterlagen des Raketenherstellers JSC Concern Almaz-Antey und die möglichen Motive zusammen, steht die ukrainische Armee unter dringendem Tatverdacht, am 14.07.2014 die Boing 777-200 der Malaysia Airline (MH17) über ostukrainischem Gebiet mit einer Buk-Rakete abgeschossen zu haben.
Die ukrainische Armee unterstand zum Zeitpunkt des Abschusses der Übergangsregierung Jazenjuk, dessen Verteidigungsminster seit dem 3.07.2014 Walerij Heletej war. Er löste Mychajlo Kowal ab, der am 3.07.2014 stellvertretender Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine wurde.
Der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat ist ein Teil des Machtapparates des ukrainischen Präsidenten. Ihm gehörten zur Tatzeit der Präsident der Ukraine (Petro Poroschenko), der Ministerpräsident (Arsenij Jazenjuk), der Aussenminister (Pawlo Klimkin), der Innenminister (Arsen Awakow), der Chef des Geheimdienstes SBU (Walentyn Nalywajtschenko), der Verteidigungsminister der Ukraine (Walerij Heletej) sowie der Sekretär (Andrij Parubij) an.
Generalstaatsanwalt war Witalij Jarema, vorgängig Erster Vize-Ministerpräsidenten unter Arsenij Jazenjuk. Er wurde am 19.06.2014 auf Empfehlung von Präsident Petro Poroschenko als Nachfolger von Oleh Machnizkyj zum Generalstaatsanwalt der Ukraine ernannt. Am 10. Februar 2015 wurde er durch Wiktor Schokin abgelöst.
Am 16. Februar 2015 wurde Wiktor Schokin als Generalstaatsanwalt Mitglied des Nationalen Sicherheitsrates der Ukraine. Er müsste nun, als in die Regierung eingebundener Generalstaatsanwalt, Ermittlungen gegen die ukrainische Armee und ihre Hintermänner aufnehmen, was unmöglich erscheint.
14.10.2015
Allein schon ein Motiv für diese Tat bei der 53. russischen Flugabwehrbrigade zu finden dürfte schwierig sein ... weshalb sollten russische Truppe mit einem kompletten Buk-System, das aus mehreren Fahrzeugen besteht, in das umkämpfte ukrainische Gebiet fahren, um am hellheiteren Tag eine Passagiermaschine abzuschiessen und dann rasch wieder nach Russland zu verschwinden?
Vielleicht um EU-Sanktionen auszulösen?
Wäre dieses Motiv nicht ein starkes geostrategisches Motiv auf der Seite der Ukraine und der US-Administration, um das noch zögernde Europa gegen Russland einzubinden? Warum ein Flugzeug der Malaysia Airlines? Warum hauptsächlich holländische Kinder? Finden wir hier wirtschaftliche und psychologische Motive?
Aber nein, am helllichten Tag fährt ein Buk-Konvoi der 53. russischen Flugabwehrbrigade über die Grenze, schiesst am Nachmittag das erstbeste Passagierflugzeug ab und fährt rasch zurück nach Russland. Einfach so, hatten gar kein Motiv, es war ihnen einfach langweilig.
14.10.2015
Washington hat abgelehnt, eine russische Militärdelegation, welche von Premierminister Dimitri Medwedew angeführt wird, zu empfangen, teilt der Russische Aussenminister Lawrow mit und erklärt: "Wir luden unsere Partner ein, um an den Aktivitäten des Nachrichtenzentrums zu partizipieren, so dass auch jeder das vollständige Bild mitkriegt, um Missverständnisse zu vermeiden. Die Resonanz war alles andere als konstruktiv. Sie sagten, warum im Irak? Dort ist es nicht sicher. Wir erklärten, dass nach unseren Einschätzungen das Zentrum günstige Arbeitsbedingungen liefere. Aber wenn es einen anderen Ortswunsch gäbe, dann wären wir auch dafür bereit ... Wir sind bereit, uns hinzusetzen und die Dinge zu diskutieren, mit allen Karten in der Hand. Dann sollen SIE uns zeigen, wo sie glauben, dass Terroristen sind, und dann werden WIR zeigen, wo wir glauben, dass Terroristen sind - und ich bin sicher, dass, wenn wir zusammenarbeiten, die Auswertungen zusammenfallen." RT Deutsch [link]
14.10.2015
Nur Ausländer (international tätige Unternehmen) können den Staat auf Schadenersatz verklagen, zum Beispiel Opel, Shell, Aldi - nicht aber einheimische Unternehmen wie Migrol, Migros, Coop. Einheimische Unternehmen müssten Investitionen und Geschäft trennen, im Ausland Investment-Groups gründen, damit sie den Staat verklagen können.
TTIP, CETA und TiSA benachteiligen einheimische Unternehmen und lähmen die Volksdemokratie.
14.10.2015
Peter Gysling aus Moskau, rund 1000 Kilometer vom Absturzort entfernt, berichtet für SRF im Echo der Zeit und in der Tagesschau, es gäbe Videos und Fotos, die beweisen, dass ein Buk-System aus dem Bestand der 53. russischen Flugabwehrbrigade aus Südrussland in die Ostukraine und dann nach dem Abschuss der MH17 sofort wieder zurücktransportiert wurde und es gäbe Tonmitschnitte des Funkverkehrs der Separatisten, die unmittelbar nach dem Abschuss zuerst frohlockt hätten und erst dann erschrocken seien, als sie feststellten, dass ein Passagierflugzeug vom Himmel gefallen sei. Und am Montag, 12.10.2015 habe die liberale Moskauer Zeitung Novayagazeta sogar die Namen der Personen genannt, die im Juli vor einem Jahr ein russisches Buk-System ins Separatistengebiet begleitet und dann rasch wieder nach Russland zurückgebracht haben.
In der Internetausgabe der novagazeta.ru finde ich allerdings keinen solchen Artikel und auch keine Namen. Peter Gysling hat sich auch nicht die Mühe gemacht, diese Personen aufzusuchen und den Artikel sowie die angeblichen Fotos, Videos, Audios zu verifizieren. Peter Gysling berichtet aus Moskau die Darstellung der Dinge aus US-Sicht und lässt alle Fakten aus dem Report der Holländischen Behörden beiseiten. Im Ukraine-Konflikt wird der Zuhörer trotz der Kritik an der tendenziösen Berichterstattung gnadenlos weiter desinformiert. Service public der besonderen Art: Propaganda. SRF [link]
14.10.2015
Die Frage, wer die Rakete abgefeuert hat, bleibt nüchtern betrachtet offen - auch wenn sich die Parteien beider Seiten der Dinge noch so sicher sind.
Man erinnere sich an die Anfangszeit der ukrainischen "Anti-Terror-Operation": Es gab mehrere ukrainische Propagandalügen, angefangen von angeblichen russischen Agenten die gleich mit schriftlichen Instruktionen und "Invasionsplänen" gefasst wurden, über russische Panzerkolonnen, die sich in "Luft" auflösten oder ohne Nachweis sofort "zerstört" wurden, über Rebellen, die mit den Waffen der Nationalgarde ihre eigenen Wohngebiete beschiessen würden (Krasnojarsk), die Meldung einer russischen "Invasion", das Leugnen der Kessel von Illowaisk und Debalzewo, bis hin zum angeblichen Einsatz von "Atomwaffen" durch die RF nahe Lugansk.
Kiew und seine Verbündeten (USA) hatten starke Motive für eine "False Flag" Operation, um die ost-ukrainischen Volksmilizen zu diskreditieren und Sanktionen gegen Russland zu fordern, denn bis dato zögerte die EU, die US-Sanktionen umzusetzen.
Mit anderen Worten: Waren es die ost-ukrainischen Truppen, war es ein Versehen, war es die ukrainische Armee, war es Absicht.
13.10.2015
Eine Buk-Rakete, bestückt mit dem Sprengkopf 9N314M, ist am 17. Juli 2014 ausserhalb der Boing 777 mit der Flugnummer MH17 rund 3 Meter links neben dem Cockpit-Fenster detoniert. Die Schrapnellen durchschlugen das Cockpit und trennten es vom Flugzeugrumpf ab. Alle Personen waren innert Sekunden tot und das Flugzeug stürzte ab.
Der Report der Untersuchungsbehörden kritisiert, dass die Ukraine den Luftraum über dem umkämpften Gebiet in der Ostukraine für den zivilen Flugverkehr offen hielt.
Der Report lässt offen, ob es sich bei der Buk-Rakete um den Typ 9M38 oder um den Typ 9M38M1 handelt, die sich in der Reichweite unterscheiden aber mit dem gleichen Sprengkopf versehen sind. Dadurch ergibt sich ein relativ grosses Gebiet, aus dem die Buk-Rakete abgefeuert wurde, je nach verwendetem Typ. In diesem Rayon haben sich zur Tatzeit sowohl die ukrainische Armee wie auch die ost-ukrainischen Separatisten aufgehalten. Letztere bestreiten, über einsatzfähige Buk-Raketen-Systeme verfügt zu haben.
Der Raketenhersteller JSC Concern Almaz-Antey hat unmittelbar vor der Pressekonferenz der Holländischen Behörden in einer eigenen Pressekonferenz anhand ballistischer Versuche dargestellt, dass sich aufgrund des Wirkungsgrades der Rakete und der Explosion links neben dem Cockpit der Abschussort weiter eingrenzen lässt und insbesondere das am 14.07.2014 von ost-ukrainischen Separatisten gehaltene Gebiet "Snischne" aus dem Rayon fällt. Er bemängelt, dass die ballistischen Erkenntnisse nicht in den Report aufgenommen wurden.
Aufgrund des Reports ist die ukrainische Regierung dafür verantwortlich, dass es zur Flugzeugkatastrophe kommen konnte - sie hätte den Luftraum sperren müssen. Aufgrund der ballistischen Abklärungen des Raketenherstellers ist die Rakete im Rayon der ukrainischen Armee abgefeuert worden.
Dutch Safety Board Report [link]
Video Pressekonferenz [link]
12.10.2015
Ich denke, viele wissen, dass Grüne, JUSO, SP, SVP, CVP und FDP kein Konzept haben und uns stramm hinter den USA herlaufend ins Unheil führen. Doch was sollen wir tun? Es gibt keine Alternative! So weit sind wir bereits, dass wir keine Alternative sehen :)
Wie wohltuend die montagsZeitung, die plenty of voller Alternativen ist! Anarchismus (kein Zwang!); Atlantik Charta (eine bessere Welt!); kein Geistiges Eigentum; keine Freihandelsabkommen, die den Status quo zementieren; Gesundheitswesen, das wenig kostet, weil ohne Stress, Angst und Not kaum jemand krank wird. Und das alles in einer Ausgabe!