4. November 2013
Menschen im Zentrum
Leserbriefe
Silvio Gesell (links), Nikola Tesla (rechts)

Silvio Gesell (1862 - 1930) war Kaufmann, Finanztheoretiker und Sozialreformer
Nikola Tesla (1856 - 1943) war Erfinder, Physiker und Elektroingenieur

Historiker als Mutter der Menschen

Um die Geschichte neuer, zündender Ideen und Lebensgeister nachzuzeichnen, braucht es Historiker, die ebenfalls wie die Personen, deren Wirkungsbereich sie beleuchten, in der Lage sind, gedankliche Kreisläufe zu durchbrechen. Aus der zeitlichen Distanz heraus müssen sie das damals Ungewohnte und darum oft bis heute Unverstandene verständlich machen.

Einer neuen Erkenntnis gegenüber verhalten wir uns wie ein Kleinkind, dem ein noch unbekannter Mensch begegnet. Wir "fremden", schauen weg, haben Angst. Der Historiker als Bindeglied zwischen Vision und Tradition hat die Funktion einer Mutter, die dem Kind erklärt: "Schau, das ist die Sowieso, die kommt von Da-und-da und hat dir etwas Schönes mitgebracht!"

In den Bereichen Politik und Technik ist Ungewohntes aufgezeigt worden, vor dem wir "fremden". Wir denken hier an Silvio Gesell und an Nikola Tesla.

Silvio Gesell

verlebte eine glückliche Kindheit und Jugend. Als junger Mann führte ihn sein Lebensweg nach Berlin, wo er im Geschäft seiner Brüder Paul und Roman eine kaufmännische Ausbildung erhielt. Weitere Stationen waren Malaga, Braunschweig und Hamburg. Im Alter von 25 Jahren wanderte Gesell schliesslich nach Südamerika aus. In der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires liess sich Silvio Gesell als selbständiger Kaufmann nieder. Wie seine Brüder in Berlin handelte er mit Artikeln des zahnärztlichen Bedarfs. Und der regelmässige Umgang mit Ärzten und Kliniken schärfte sein Blick für den Unterschied zwischen einer Medizin, die menschliches Leiden tatsächlich heilt, und einer Medizin, die nur an Symptomen laboriert, um am Leiden zu verdienen. Das Gespür für diesen Unterschied leitete ihn auch bei seinem Nachdenken darüber, wie der kranke Sozialorganismus geheilt werden könnte. Krasse Einkommens- und Vermögensunterschiede, Preisniveauschwankungen, Produktion von Luxusgütern einerseits und Hunger anderseits, Arbeitslosigkeit, Unruhen und Kriege waren die äusseren Symptome dieser "sozialen Krankheit". Ohne dass er dies bewusst beabsichtigt hätte, entdeckte Silvio Gesell Ursachen der Macht des Geldes über die Menschen und er fand auch einen Weg zur Entmachtung des Geldes.

Alles Leben auf der Erde beruht - so überlegte er - auf dem ewig gültigen Gesetz des Stirb und Werde. Nur das Geld bildet darin eine Ausnahme, es stirbt oder rostet nicht. Weil dieses Goldene Kalb gewissermassen ausserhalb der Schöpfungsordnung steht und nicht dem Stirb und Werde allen Lebens unterliegt, kann es seinen Dienst als Tauschmittel zeitweise verweigern oder die Zahlung von Zinsen zur Bedingung seiner an sich selbstverständlichen Dienste machen.

Zur Überwindung dieser "sozialen Krankheit" empfahl Gesell kein Kurieren an Symptomen (wie es heute in Form von Beschäftigungsprogrammen, Subventionen oder Strukturhilfen geschieht), sondern eine "organische Reform des Geldes": An Stelle des damals aus Gold hergestellten Geldes sollte ein Papiergeld treten, welches frei sein sollte von jeglicher Bindung; und es sollte dem Stirb und Werde allen Lebens dadurch angepasst werden, dass die Banknoten im Laufe eines Jahres einen bestimmten Prozentsatz ihres Nennwertes verlieren. "Rostende Banknoten" - wie Gesell dieses Geld nannte - sind gleichsam lebendiges Geld, da sie wie alles Lebendige werden und vergehen und somit den natürlichen Gesetzen der Weltordnung angepasst sind.

"Rostendes Geld" sollte nicht mit der Inflation verwechselt werden - vielmehr liesse sich die Inflation damit überwinden, weil es der Zentralbank möglich wird, die Menge des umlaufenden Geldes fortlaufend an die Menge von Gütern und Dienstleistungen anzupassen, so dass die Kaufkraft der Währungseinheit stabil wird. Inflation und Deflation gehören dann der Vergangenheit an.

Und die Idee des "rostenden Geldes" lässt sich mit dem heute geforderten bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) verbinden, zu dem ja ein Teil der Menge von Gütern und Dienstleistungen gehört - gehören muss, damit jeder, jede und jedes ein Existenzminimum hat!

Entwurf Initiative "Stabiles Geld - stabile Wirtschaft - soziale Ordnung"

Bundesverfassung Art. 99 Geld- und Währungspolitik

Bodenrecht

Rund zehn Jahre nach seinen ersten Veröffentlichungen über das Geldwesen ergänzte Silvio Gesell die Geldreform um die Forderung nach einer Reform des Bodenrechts. "Die Erde gehört zum Menschen, sie bildet einen organischen Teil des Menschen ... Die ganze Erdkugel, wie sie da im prächtigen Flug um die Sonne kreist, ist ein Organ des Menschen, jedes einzelnen Menschen. Dürfen wir nun gestatten, dass einzelne Menschen Teile dieser Erde, Teile von uns selbst, als ausschliessliches und ausschliessendes Eigentum in Beschlag nehmen, Zäune errichten und uns ganze Glieder vom Leibe reissen?"

Die Zerstückelung der Erde in handelbare und spekulationsfähige Privatgrundstücke führt zum Zerfall der Menschheitsfamilie in Grundrentner und abhängige Habenichtse. Und des führt zur Bildung von Staaten, die nach dem Raub des ihnen noch nicht gehörenden Bodens und seiner Schätze trachten.

Silvio Gesell fordert die Rückführung des gesamten Bodens in ein allen Menschen gehörendes Gemeineigentum. Grund und Boden sollte also generell nicht mehr wie eine Ware behandelt werden. Stattdessen sollte er den Familien und Unternehmen für Wohn- und Arbeitszwecke in Erbpacht gegeben werden.

Die Idee lässt sich mit den heute bereits bestehenden Baurechts- und Pachtverträgen der Gemeinden verbinden.

Entwurf Initiative "Überwindung des Feudalismus (Bodenreform)"

Bundesverfassung Art. 26 Eigentum

Feudalzeit

Aus der Feudalzeit schleppen wir noch immer das alte Bodenrecht mit uns. Die Schweiz ist gesprenkelt voller Feudalherren, die "ihren Grund und Boden" in Pacht und Miete abgeben. Andere, die grosse Mehrheit, hat in ihrem Land kein Land (oder ganz wenig für sich) und bezahlen den Feudalherren ein fürstliches Renteneinkommen, das diese ohne einen Streich Arbeit erhalten. Mit obigem Vorschlag überwinden wir als erstes westliches Land den Feudalismus in den nächsten 90 Jahren.

Der Spekulation mit Grund und Boden ist damit sofort Einhalt geboten und die Einnahmen aus der Pacht für Grund und Boden werden immer mehr die Gemeindesteuern ersetzen. Grund und Boden werden nicht verstaatlicht sondern sind Eigentum der kleinsten politischen Einheit, der Gemeinde, also da, wo jeder sich unmittelbar einbringen und mitbestimmen kann. Die übergeordneten politischen Einheiten Kantone und Bund bezahlen der Gemeinde genau so Pacht wie Dritte auch.

Wenn die Menschen in Kloten demokratisch beschliessen, dass sie keinen neuen Pachtvertrag für Flugpisten erteilen, wird der Flughafen renaturalisiert. Wenn die Menschen in Gösgen demokratisch beschliessen, dass sie nach Ablauf des Pachtvertrages kein Atomkraftwerk mehr möchten, wird dieses zurückgebaut. Jede der anderen 2'500 Gemeinden kann sich aber ein Atomkraftwerk, ein Endlager, eine Strafanstalt oder einen Flughafen wünschen und dafür Grund und Boden zur Verfügung stellen. Wenn keine Gemeinde will, wird auch keine dazu gezwungen.

Nikola Tesla

Die Welt erinnert sich an Leonardo Da Vinci, Thomas Edison und Albert Einstein. Absichtlich vergessen sollte das Werk von Nikola Tesla sein. Denn Nikola Tesla erfand nebst dem Wechselstrom die drahtlose Energieübertragung und die freie Energienutzung.

Bereits 1894 sagte er: "Wir werden keine Notwendigkeit haben, überhaupt Energie zu übertragen. Ich hoffe, solange zu leben, bis ich fähig sein werde, eine Maschine mitten in den Raum zu stellen und sie durch keine weitere Wirkkraft in Bewegung zu setzen als durch das bewegende Medium um uns herum."

Intensiv beschäftigte er sich ab 1931 mit dieser Vision und baute einen Energiekonverter, der Strom aus der Umgebung zog. Kostenlos, sauber und unbeschränkt. Aus eigenen (kaum vorhandenen) Geldmitteln finanzierte der 75jährige Erfinder den Umbau eines Autos: Kupplung, Getriebe und Achsübertragung auf die Hinterräder liess Tesla unverändert, doch den Benzinmotor ersetzte er durch einen Elektromotor von etwa eineinhalb Meter Durchmesser, an dessen Vorderseite ein Kühlpropeller montiert war. Das entscheidende Teil, den Schwerkraftfeldenergiekonverter, hatte Tesla selbst gebaut. Das Gehäuse besass etwa die Masse von 60x25x15 Zentimetern und war vor dem Armaturenbrett angebracht. Aus seinem Gehäuse ragte eine starke Antenne von 1,80 Meter Länge. Zwei starke Stäbe standen etwa zehn Zentimeter aus dem Konverter. Tesla schob diese hinein und sagte: “Jetzt haben wir Energie.”

Der Elektromotor lief mit einer maximalen Drehzahl von 1’800 Umdrehungen in der Minute. Der Wagen wurde eine Woche lang getestet. Dabei erreichte er problemlos die Geschwindigkeit von 90 Meilen (145 Kilometer) in der Stunde und war auch in den anderen Leistungsdaten nicht schlechter als vergleichbare Wagen mit Benzinmotoren.

Diese Daten wurden erst 1967 vom Flugzeugingenieur Derek Ahlers zusammengetragen und befinden sich heute in der Keith-Brewer-Bibliothek in Wisconsin.

Teslas Konverter ist bis heute nicht mehr aufgetaucht.

Hätte Tesla seine Vision verwirklichen können, gäbe es heute keine Petro- und Gas-Industrie, keine Stromkonzerne, keine Atomkraftwerke, keine krank machenden Stromleitungen und keinen Stromzähler im Haus. Die Luft wäre nicht verpestet, die Böden und das Wasser weniger vergiftet. Wir wären alle gesünder. Und die Welt würde gesamthaft in viel grösserem Wohlstand leben können, da die Energie, der Lebenssaft unserer Zivilisation, frei erhältlich wäre.

Ein Konverter, wie ihn Nikola Tesla vor 82 Jahren in ein Auto baute, ist heute noch immer ein (angeblich) unmöglicher Traum. Genauso unmöglich wie das ominöse ‘Perpetuum mobile’. Dabei ist die ganze Natur nichts anderes als ein gigantisches Perpetuum mobile, wenn man Augen hat zu sehen - und genügend Respekt vor der Natur, um von ihr zu lernen. Auch Wilhelm Reich (1897 - 1957) forschte bis zu seinem Tod an freier Energie, die er Orgon nannte. Auch seine Ergebnisse sind nicht mehr aufgetaucht.

Stell dir vor, einer Forscherin gelingt es, universelle Energie zu akkumulieren und in Gleichstrom zu konvertieren. Sie, aber vor allem der Patentinhaber wäre Herr der Welt.

Wir müssen das verhindern! Nicht die Erfindung (!), sondern das Patentwesen. Immaterielle Werte (geistiges Eigentum) können und dürfen nicht geschützt werden. Jeder Erfinder, jeder Künstler ist durch uns und mit uns zu dem geworden, was geworden ist. Geistiges Eigentum ist eine Anmassung.

Entwurf Initiative "Geistiges Eigentum"

Bundesverfassung Art. 26 Eigentum

Morgen hab ich frei!

Wie schön wäre es, wenn wir an jedem Arbeitstag sagen könnten: "Morgen hab ich frei!" Es gäbe dann Montags-Arbeiter, die am Montag, Mittwoch und Freitag arbeiten und Samstags-Arbeiter, die am Dienstag, Donnerstag und Samstag arbeiten. Am Sonntag hätten wir alle frei.

Es gäbe Montags-Schulkinder und Samstags-Schulkinder und Montags-LeherInnen und Samstags-LehrerInnen. Montags-Familien oder Samstags-Familien oder Montags-Samstags-Familien, damit immer ein Elternteil zu Hause ist.

Egal ob Früh-, Normal-, Spät- oder Nachtschicht: Morgen hab ich frei! Würde das uns nicht sehr entlasten und die Arbeit auf viele verteilen und die Freizeit, das heisst die Wartenden am Skilift, auf die Hälfte? Wären die Pendlerzüge nicht halbleer, der Gubristtunnel flüssig befahrbar, weil die andern erst morgen kommen? Die Warenhäuser nur halbvoll, weil die anderen arbeiten? Ergäbe sich nicht ein dynamisches Wechselspiel zwischen Arbeit und Freizeit - wären wir nicht alle sehr erholt und leistungsbereit, denn: "Morgen hab ich frei!"

Entwurf Initiative "Morgen hab ich frei!"

Bundesverfassung Art. 110 Arbeit

Eine Woche vor dem Start!

Eine Woche vor dem Start der Initiative "Radio und Fernsehen - ohne Billag" sind gleich mehrere Entwürfe für andere Initiativen entstanden. Überhaupt ist die montagsZeitung voller neuer, zündender Ideen, wie es anders sein könnte!

Auch die Frage der Migration wurde von LeserInnen hinter den Kulissen eifrig diskutiert. Eine mögliche Antwort ist: "Morgen hab ich frei!" Wer wegen dem schnellen Geld in die Schweiz kommt, dem geht es hier zu langsam. Wer sich aber mit Land und Leuten verbinden und erholt und leistungsbereit mitarbeiten will, der sei willkommen.

Wir hoffen, dir Mut zu machen, Ideen zu entwicklen, Unmögliches zu denken und zu erfinden. Und wir wünschen Dir eine ganz schöne Woche!

07.11.2013

Stabiles Geld - stabile Wirtschaft - soziale Ordnung

Der Entwurf Initiative "Stabiles Geld - stabile Wirtschaft - soziale Ordnung" ist nachträglich stark verändert worden.

Als neue Elemente haben die Projektgruppe:
a) Die gedeckten kurzfristigen Verbindlichkeiten der Konkursmasse der Bank entnommen, und damit das Too-big-to-fail-Problem entschärft (Abs. 4, 2. Satz).

b) Dem privaten und genossenschaftlichen Wohnungsbau eine Finanzierungsmöglichkeit eröffnet (Abs. 5).

c) Ein BGE für vermögensarme Haushalte geschaffen (Abs. 6).

d) Die Währungspolitik auf die vorhanden Mittel beschränkt und damit der Spekulation und dem Schöpfen von schuldfreiem Geld durch die Banken mittels Währungsgewinnen einen Riegel geschoben (Abs. 7).

e) "Rostendes Geld" nach Silvio Gesell eingeführt - die Zentralbank kann Geld gegen etwas weniger Geld umtauschen und mit dem buchhalterischen Gewinn ihre Eigenmittel erhöhen (Abs. 8)

Die Redaktion

06.11.2013

Ausverkauf unserer Grundwerte

Dieser unsägliche Entscheid in Bundesbern, zur Lockerung des Gesetzes über den Export von Kriegsmaterial, widerspricht klar der Verfassung. Wir haben uns die Neutralität auf die Fahne geschrieben und halten mit Stolz (bis jetzt) unsere Flagge in den Wind. Wo soll das hinführen, wenn wir unsere Werte, der nie enden wollenden Geldgier opfern. Unter dem Deckmantel des Wirtschaftswachstums haben die Herren Ständeräte eine Hintertür geöffnet. Mit dem Export von schweizerischem Kriegsmaterial wird so noch mehr unsägliches Leid in den Krisenländern verursacht. Wer wird die Verantwortung dafür übernehmen? Sicher nicht die Politiker, die der Gesetzesänderung zugestimmt haben. Diese Herren sollten zu langen, humanitären Einsätzen und zur Vernichtung von Minen in den Kriegsgebieten verdonnert werden. Vielleicht würden sie dann ihren Entscheid rückgängig machen.

06.11.2013

Absolutes Import- und Exportverbot von Kriegsmaterial

Die Regeln zum Export von Kriegsmaterial sollen gelockert werden. Nach dem Ständerat hat gestern auch die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates (SIK) einer entsprechenden Motion zugestimmt.

Die Motion ist von den Ständeräten Hans Hess (FDP), Hans Altherr (FDP), Isidor Baumann (CVP), Peter Bieri (CVP), Joachim Eder (FDP), Jean-René Fournier (CVP), Alex Kuprecht (SVP), Thomas Minder (-), Paul Niederberger (CVP) und Luc Recordon (Grüne) eingereicht worden. Alles Männer.

Nur so als Reminder bei den nächsten Wahlen: 4xCVP, 3xFDP, 1xGrüne, 1xSVP, 1xThomas Minder

Die Schweiz als eigenständiges, neutrales Land muss ein absolutes Import- und Exportverbot von Kriegsmaterial leben! Was wir zur Verteidigung brauchen, stellen wir auch selber her. Damit stärken wir das einheimische Gewerbe und bleiben unabhängig.

107 Waffen und Kriegsmaterial

2 Der Bund erlässt Vorschriften über die Herstellung, die Beschaffung und den Vertrieb von Kriegsmaterial. Die Einfuhr und die Ausfuhr von Kriegsmaterial, einschliesslich deren integrierenden Bestandteilen, ist verboten.

05.11.2013

Bauern wollen mehr vom Staat, den sie abbauen

Noch höhere Direktzahlungen und Subventionen fordern die Bauern mit Unterstützung der SVP in einer Initiative.

Und gleichzeitig unterstützen sie jeden Steuer-Entzugsvorschlag! Schädigen den Staat wo's nur geht - ausser bei sich und der Armee.

Ich bin für einen schlanken Landwirtschaftsartikel in der Bundesverfassung:

Art. 104 Landwirtschaft

1 Der Bund erlässt Vorschriften a) zur Deklaration von Herkunft, Qualität, Produktionsmethode und Verarbeitungsverfahren für Lebensmittel; b) zum Schutz der Umwelt vor Beeinträchtigungen durch überhöhten Einsatz von Düngstoffen, Chemikalien und anderen Hilfsstoffen; c) zur Festigung des bäuerlichen Grundbesitzes.

2 Der Bund kann die landwirtschaftliche Forschung, Beratung und Ausbildung fördern sowie Investitionshilfen in Form von Darlehen leisten.

3 Bund, Kantone und Gemeinden können bodenbewirtschaftende bäuerliche Betriebe in Bergzonen fördern, indem sie sie mit Arbeiten zur Pflege des öffentlichen Grund und Bodens beauftragt.

05.11.2013

Keine Werkstätten und keine Zeit

Nikola Tesla und Wilhelm Reich waren etwas Grossartigem auf der Spur. Zeit, diese Spur wieder aufzunehmen, was nicht ganz einfach ist, denn wir haben elementare Fähigkeiten verloren: Wir haben keine Werkstätten mehr und keine Zeit!

Gleiches in der Politik. Auch hier fehlen die Werkstätten, die Stammtische, wo Neues erdacht und in Gemeinschaften gelebt wird.

Mir scheint, die montagsZeitung bläst in das erloschene Feuer und es braucht nicht viel, bis wieder ein Flämmlein züngelt. Blast weiter so!

 

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