14. Mai 2018
Depositär der Originaltexte  Grundlage des Friedens

Der Tag wird kommen.
Der Tag der Befreiung.
Er hat uns alle befreit von dem menschen­verach­tenden System der nordatlantischen Gewalt­herrschaft.

Die Vollgeld-Initiative

Von Geld- und Währungspolitik hat die Bevölkerung keine Ahnung, denn würde die Bevölkerung die Geldschöpfung verstehen, würde sie sie anders regeln. Doch dieses Thema ist tabu. Zwar bringen die Initianten der Vollgeld-Initiative das Thema Geld zur Sprache, jedoch den zweiten Teil, die Währungspolitik, behandeln sie nicht - dabei ist offensichtlich, dass Geld und fremdes Geld einen Zusammenhang haben. Am deutlichsten ist der Zusammenhang in Kuba ersichtlich.

Das sozialistische Kuba hat Geld, den Peso (CUP) geschöpft und dieses Geld wird im Land verwendet. Der Aussenhandel wurde vom Staat vorgenommen, Exportgüter wurden mit Güter der Sowjetunion getauscht und diese Importgüter im Land verkauft. Eine Aussenwährung war nicht notwendig. Die kubanische Bevölkerung konnte allerdings mit ihren Pesos im Ausland nichts einkaufen und auch nicht damit ins Ausland reisen. Als die Mitglieder der UdSSR sich aus der Union lösten, konnte Kuba nicht mehr wie bisher Güter tauschen, sondern musste sie in Rubel oder Dollar bezahlen. Aus dem sozialistischen Bruder wurde ein Dealer.

Im Austausch mit Exportgütern erhielt Kuba weniger fremdes Geld, als es für den Import benötigte, und um das Fehlende zu erwirtschaften, vermietete Kuba kubanische Fachkräfte, namentlich Ärzte, ins Ausland und öffnete sich für ausländische Touristen. Mit den Touristen kamen Devisen ins Land und unter die Bevölkerung und man stellte die Frage, wie viel ein Rubel oder ein Dollar in Peso wert sei und ob man Dollar oder Rubel offiziell gegen Peso und umgekehrt tauschen könne?

Bevor wir diese Frage beantworten, betrachten wir die Volkswirtschaft Kubas:

Sie besteht aus drei Sektoren. Der primäre Sektor umfasst die Landwirtschaft, der sekundäre Sektor die Produktion und der tertiäre Sektor die Dienstleistungen. In allen drei Sektoren gibt es Nötiges und Unnötiges. Getreide ist nötig, Rosen sind vielleicht unnötig; Traktoren sind nötig; Vibratoren vielleicht unnötig; ärztliche Dienste sind nötig, Thaimassagen vielleicht unnötig. Indem der Staat nötigen Unternehmen Kredit (Vertrauen) gewährt und unnötigen nicht, steuert er das Notwendige. Indem der Staat Mutter, Kind, Invaliden und Alten Geld gibt, gewährleistet er, dass auch sie, die Nichtarbeitenden, Produkte und Dienstleistungen erhalten. Diese soziale Geldpolitik funktioniert innerhalb eines Landes sehr gut. Als drittes achtet der Staat darauf, dass genügend Überschuss produziert wird, um damit das Fehlende zu erwerben. Das Fehlende soll möglichst unbearbeitet importiert werden, falls genügend Fachkräfte im Land sind: Das Selbermachen ist volkswirtschaftlich günstiger und fördert das Wissen.

Der interstaatliche Handel innerhalb der sozialistischen Länder ist 1989 mit der Reform der UdSSR zusammengebrochen. Anfangs 1986 hatte die UdSSR-Regierung Gorbatschow mit Perestroika vielleicht die Idee, den sowjetischen Binnenmarkt von staatlichen auf notwendige Unternehmen umzustellen - jedoch misslang die Reformation, weil die Exportunternehmen grosse Gewinnmöglichkeiten für sich sahen, wenn sie in die eigene Tasche arbeiten, statt damit die volkswirtschaftlich notwendigen Importe zu finanzieren. Diese Unternehmer verhielten sich wie der Vater, der den Lohn nicht heimbringt: Die Familie zerbricht.

Zurück zu Kuba. Kuba hatte ein Vollgeldsystem, bis die Bevölkerung ab 1989 mit fremdem Geld in Kontakt kam und die Frage stellte, ob und zu welchem Kurs man das fremde Geld tauscht. In die eine Richtung, nämlich von fremdem Geld zu eigenem Vollgeld fand sich rasch ein fairer Kurs - DOCH UMGEKEHRT FUNKTIONIERT DIESER KURS NICHT! Kuba kann nicht alle Peso (CUP) in Dollar tauschen, weil es nicht genügend Dollar hat. Richtet es sich nach den verfügbaren Dollars, ist der Kurs nicht 1:1, sondern 1:25. 25 Peso für einen Dollar. Und gewährt Kuba weitere Kredite an Unternehmen, erhöht sich die Peso-Geldmenge und das Tauschverhältnis wird noch schlechter. Kuba hat heute zwei Währungen: den Peso (CUP) und den Peso convertible (CUC). Die Menge der Peso convertible entspricht den Währungsreserven in Dollar, die Kubas Zentralbank hat. CUC werden 1:1 in Dollar getauscht, abzüglich einer Gebühr.

1 USD = 1 CUC = 25 CUP

Und mit diesem Wechselverhältnis wird der Peso (CUP) als weniger wertvoll angesehen, als der seltenere CUC. In der Schweiz ist es wie in Kuba! Der Franken convertible (CHF) entspricht dem selteneren CUC und die Geldguthaben bei den Banken haben keine eigenen Noten, sondern sind bloss Buchgeld, DAS JEDOCH - IM GEGENSATZ ZU KUBA - 1:1 MIT DEM FRANKEN VERBUNDEN IST. Doch damit ergibt sich das Problem, dass wenn viele ihr Buchgeld in CHF tauschen möchten, die Bank illiquide wird. Sie hat nicht genügend CHF und muss die Schalter schliessen.

Vollgeld und Buchgeld

Kuba möchte die CUP in Buchgeld umwandeln, das 1:1 mit dem Peso convertible (CUC) verbunden ist. Kuba strebt also das Schweizer Modell an, während eine Schweizer Volksinitiative "das Ende der monetären Fatamorgana" anstrebt und kein Buchgeld, sondern nur noch Franken convertible (CHF) will. Die Schweizer Volkswirtschaft soll sich fortan nach den zur Verfügung stehenden Währungsreserven richten - derweil die Währungsreserven US-Dollar, Euro etc. selber eine monetäre Fatamorgana sind!

Ein anderer, ein kultureller Weg

Die kleinste menschliche Organisation, die Familie, ist im Innern völlig geldlos. Sie verwendet im Inland kein Geld. Nach aussen exportiert sie Produkte oder Arbeitskraft und mit dem Entgelt finanziert sie Waren und Dienstleistungen. Auch ein Unternehmen ist im Innern geldlos und zahlt aus der Differenz zwischen Export und Import - dem Handelsüberschuss - jedem Mitarbeiter einen Gewinnanteil (Lohn), den dieser in die Familie einbringt. Je höher der Selbstversorgungsgrad einer Familie ist, desto weniger Aussenhandel benötigt sie; sie ist autonomer. Üblicherweise bilden Familien jedoch ein Unternehmen, das sich auf bestimmte Produkte oder Dienstleistungen spezialisiert und seine Leistung gegen Nötiges und Unnötiges tauscht. Das Unnötige (Luxus) bildet den sogenannten Wohlstand. Wer das Nötige hat, aber nicht mehr, gilt als arm, und wer das Nötige nicht hat, ist auf Hilfe angewiesen.

Vielen Menschen fehlt es am Nötigen (Wasser, Nahrung, Kleider, Wohnung, Energie, Hygiene, Gesundheit) - und oft ist der unfaire Handel daran schuld: Sie erhalten für ihre Leistung nicht die ausgleichende Gegenleistung, sondern weniger, oder sie können keine Leistung erbringen, namentlich Alte, Invalide, Mutter und Kinder. Wir haben die Situation, dass die einen im Luxus schwelgen, während andere dahinsiechen. Das sei natürlich, sagen die Wohlhabenden - statt betroffen vom Elend anderer sofort das System zu ändern.

Irish Stew: Als die Grossgrundbesitzer in Irland beschlossen, auf Schafzucht umzustellen, steigerten sie ihren Gewinn und die Zivilbevölkerung verelendete, Hunger breitete sich aus und wer konnte, wanderte nach Amerika aus. Die Zivilbevölkerung - die Demokratie - konnte die Nutzung des Landes nicht anders festlegen: Der Grossgrundbesitzer wurde vom Staat geschützt, der die Bevölkerung im Zaum hielt. Wenn der Faschismus - die Verschmelzung von Staat und Grosskapital - Recht hat, ist es mit dem Recht schlecht bestellt.

Wir müssen erreichen, dass global gilt: Jeder Mensch hat das Recht auf ein kulturelles Leben! Wir sollten Menschen (Mutter, Kind, Invaliden und Alten) ein unserer Kultur entsprechendes Grundeinkommen bedingungslos gewähren. Und dann können wir diese bedingungslosen Grundeinkommen vergleichen: Unser tägliches Brot hier wie dort.

In der Schweiz sichert die minimale Altersrente den kulturellen Grundbedarf nicht! Und voller Wohllust sprechen die Politiker von der kommenden Altersarmut und empfehlen natürlich Finanzprodukte - doch wer kann sich die leisten? Und es ist heute abstossend, dass ich mit dieser minimalen Schweizer Altersrente in Kuba zu den Reichsten gehöre! Womit habe ich das verdient? Mit volkswirtschaftlichen Betrügereien: 1 zu 25.

Wenn das kulturelle Grundeinkommen für eine Person 2'400 CHF in der Schweiz und 500 CUP in Kuba ist, ist der Kurs

1 CHF = 0.208 CUP
1 CUP = 4.800 CHF

Die beiden Währungen können gleichwertig in beiden Ländern verwendet werden. Und mit dieser Gleichwertigkeit können wir jedem Wahlkreis - jeder Basisdemokratie - das Recht geben, Noten zu schöpfen und zu mindern. Sollte St. Gallen beschliessen, den kulturellen Grundbedarf auf 3'000 festzulegen, haben St. Galler Franken einen anderen Wert als zum Beispiel Zürcher Franken. Kostet der Einkauf in der Migros Zürich 100 Franken, muss der St. Galler 125 St. Galler Franken bezahlen und die Migros Zürich erhält bei der Zürcher Verrechnungsstelle dafür 100 Zürcher Franken und das St. Galler Geld wird entwertet. Am Einfachsten ist jedoch, wenn im gleichen Kulturraum in allen Wahlkreisen der gleiche kulturelle Grundbedarf gilt. Bezüglich der Minderung (10 Prozent von Nennwert pro Jahr) müssen die miteinander verbundenen Währungen gleich sein.

Die montagsZeitung schlägt hier erstmals eine schuldfreie Geld- und Währungspolitik vor, die auf dem kulturellen Grundbedarf von Mutter, Kind, Invaliden und Alten beruht und untereinander gleichwertig ist. Statt Vollgeld und Buchgeld, Finanzkapitalismus, Währungsspekulationen und Bankenpleiten haben wir gleichwertiges Geld hier und dort, in Europa wie in Amerika, Afrika, Asien, Australien. Für Männer und Frauen gilt nach wie vor das Primat der Arbeit, denn ohne Arbeit ist Kultur nicht möglich. Grenzen jedoch spielen keine Rolle mehr: Es gibt keine Handelsbeschränkungen, keine Lizenzgebühren, keine Zinsen, keine Steuern. Wir benötigen keine übergeordnete Staatsgewalt mehr. Die Basisdemokratie ist souverän und sie hat kein Strafrecht.

 

Alle Gewalttätigen sind fort

Immer wieder betonen wir: "Niemand hat das Recht, zu strafen." Doch selbst Freunde haben Mühe mit grundsätzlich christlichen Werten und zweifeln, ob alle Menschen so christlich sich verhalten. Besonders Christen sind äusserst gewalttätig - sehen wir uns bloss die Welt an, es ist grauenhaft, was sie tun!

Alice Weidel (AfD) hat vorgeschlagen: "Wer Gewalt gegen Menschen einsetzt, hat sein Bleiberecht verloren." Natürlich bezieht sich Kollegin Weidel auf gewalttätige Migranten und unter Menschen versteht sie die Polizei. Doch dumm ist ihr Vorschlag nicht:

"Wer Gewalt gegen Menschen einsetzt, hat sein Bleiberecht verloren und der Gemeinde fernzubleiben, ansonsten wird er getötet. Wer ein Urteil vollstreckt, verliert ebenfalls das Bleiberecht. Das Gewaltverbot gilt für alle Menschen, namentlich auch für Schutzkräfte."

Es wird kaum ein Schuss fallen und diejenigen, die noch immer glauben, Gewalt sei eine Lösung, sind alle fort. Wie für Kain ist für den Gewalttätigen die Erde verbrannt und er geht hinweg, ansonsten er unstet und flüchtig ist.

Jedoch! FREIWILLIG GING KAIN. Aus der Erkenntnis. Und nun sind wir bei Jesus und Tolstoi und sehen, wie unsinnig eine solche Bestimmung wäre: Wir vertreiben das Böse, wir verbieten es, alle Gewalttätigen fort! Wir wollen das Böse nicht sehen, nicht darüber sprechen, nicht die Ursache suchen und Lösungen finden. Wir beginnen zwischen dem guten Bösen und dem bösen Bösen zu unterscheiden! Wenn wir dem Strafrecht auch nur ein bisschen Raum lassen, wird das Böse mächtig. Führe uns nicht in Versuchung!

Ich hoffe, ihr könnt euch dieser Erkenntnis anschliessen.

Energisch sollten wir die Tür zum Bösen zudrücken, dem Strafrecht immer weniger Raum lassen, bis die Tür ganz geschlossen ist. Und wird sie wieder geöffnet, schliessen wir sie energisch wieder zu. Mit "wir" meine ich Christen und Muslime und die Menschen alle: "Die Waffe, auf die wir setzen, ist die öffentliche Meinung - die natürliche Fähigkeit des Menschen zur Empathie. Wenn wir in diesem Punkt irren, ist unser ganzes Werk ein Irrtum."

All that evil needs to triumph is the silence of good men.

(Alles was das Böse brauch zum Triumph, ist das Schweigen der guten Menschen.)

Die Unternehmensform, die wir anstreben, entspricht dem heutigen Verein, der Vereinigung von Menschen zur Erreichung eines Ziels und dem Zweck, das Erreichte fortzuführen.

Das Ziel einer politischen Partei ist die Errichtung einer Ordnung, eines Systems des Zusammenlebens, und ihr Zweck, das Erreichte fortzuführen. Es gibt andere Parteien mit anderen Zielen und diese werden erbittert bekämpft - statt die vorgeschlagene Ordnung mit der bestehenden zu vergleichen, zu mindern und zu mehren und nicht zu zögern, die geeignetere zu übernehmen - nämlich die, die mehr Freiheit, mehr Gleichheit und tiefere Freundschaften (Brüderlichkeit) ermöglich. Und das Wichtigste: ohne Zwang!

Wer eine Ordnung aufhebt, ohne dass eine geeignetere besteht, stürzt die Menschen ins Chaos. Und wer an einer alten Ordnung festhält, obwohl eine andere geeigneter wäre, entwickelt sich zum totalitären Regime: Tyrannei, Oligarchien, Demokratien. Wir können aber die bestehende Straf-Ordnung nicht einfach aufheben, ohne bereits in einer besseren Ordnung zu sein. Würden wir heute die Polizei abziehen, hätten wir morgen ein Chaos! Die Aufhebung des Strafrechts muss Zug um Zug mit einer neuen Ordnung erfolgen.

Scharia

Scharia, der Weg aus der Wüste zur Wasserquelle, bedeutet eben NICHT Krieg, sondern das Gegenteil: Teilen!

Ein Beispiel: Ich habe eine Wasserquelle. Ich trinke Wasser. Wenn andere trinken möchten, verjage ich sie. Doch aus der Wüste kommen viele - und ich bin einer unter vielen und wir müssen eine neue Ordnung finden. TEILEN OHNE HERRSCHEN. Ich bin nicht der Herrscher und teile das Wasser zu. Auch die Mehrheit ist nicht der Herrscher und "verteidigt" die Quelle. Scharia bedeutet, dass jeder trinken kann, jeder ist unter allen gleich.

Und wenn einer kommt und sagt, er hätte gerne ein Strafrecht, nicht für euch, natürlich nicht, sondern für diejenigen, die sich nicht an die Ordnung halten, dann lacht: "Den Trick kennen wir! Gewiss wirst du die anderen strafen, mitunter auch uns, und sie wehren sich und du steigerst dich, wirst rasend bis letztlich zur Vernichtung aller - die Endlösung. Gewalt, mein Lieber, ist keine Lösung."

Verbal sind viele Politiker bereits so weit, sie sagen ganz deutlich: Gewalt sei keine Lösung. Allein das System, die Ordnung, die sie vertreten, ihr Ziel und Zweck, ist es nicht.

Nach dem ersten Weltkrieg waren sich die Siegermächte einig: NUR KONSENS UND DIALOG KANN KOLLEKTIVE SICHERHEIT SCHAFFEN.

Der Völkerbund, den sie gründeten, soll sich auf Verhandlung und Schlichtung beschränken! Die logische Folge von Verhandlungen und Schlichtungen ist KOOPERATION, FREUNDSCHAFT!

Die UNO dagegen, die nach dem Zweiten Weltkrieg den Völkerbund ablöste, war bereit, nötigenfalls Gewalt anzuwenden (Kapitel VII der UNO-Charta, militärische und ökonomische Zwangsmassnahmen).

Ein Paradox, dass eine Institution, die sich dem Frieden verschrieben hat, Zwangsmassnahmen durchführt. Die logische Folge von Gewalt ist KRIEG.

Die UNO soll auf Zwangsmittel ganz verzichten und das Kapitel VII aufheben. Leider gehen die politischen Bestrebungen in die andere Richtung und die UNO will ein herrschaftliches Gewaltmonopol, dem kein Veto entgegengesetzt werden kann.

Wenn das Recht mittels Strafen durchgesetzt wird, ist das Recht Unrecht.

Warum scheiterte der Völkerbund?

Weil die Mitglieder im Innern eben nicht eine Zivilgesellschaft von Gleichen unter Gleichen bildeten, sondern eine Herrschaft, eine Ordnung durchsetzten, die nicht auf Konsens und Dialog beruhte, sondern auf Zwangsmassnahmen, die zunehmend sich steigerten bis zum Holocaust in einer grauenhaften Apokalypse. "Der Völkerbund ist gut und schön, wenn die Tauben gurren, aber nicht, wenn die Adler attackieren", höhnte Benito Mussolini, als er 1936 Abessinien (heute Äthiopien) überfiel. Und die Italiener jubelten ihm zu: "Duce! Duce! Duce!" Die Menschen in Italien wurden dumpf gemacht, die öffentliche Meinung - die natürliche Fähigkeit des Menschen zur Empathie - wurde von den Medien ausgelöscht.

Ich habe mich sehr gegen das Schweizer Radio und Fernsehen engagiert und wollte es aus diesem Grund abschaffen: Das Medium darf nicht dem Bösen dienen! Es hat die Aufgabe, die natürliche Fähigkeit des Menschen zur Empathie - das religiöse Worte heisst Nächstenliebe - zu fördern. Das humanistische Medium hat das Ziel und den Zweck, die Menschen zu verbinden und die Sachen zu teilen!

Das Medium vermittelt, was in jeder Familie ist: Empathie und Teilen. Und diese natürliche Fähigkeit hat keine Grenzen, sie ist global. Sie verbindet alle Menschen, alle Völker zum Bund, aus dem niemand ausgeschlossen wird. Es wird nicht immer Frieden sein, doch nur Konsens und Dialog kann Frieden und Sicherheit schaffen.

Frieden und Sicherheit statt Propaganda

Wir überlegen uns, ob wir Radio und Fernsehen mit einer Volksinitiative einen Friedens-Auftrag geben:

Wer Interesse hat, eine solche Volkinitiative mit dem Arbeitstitel "Frieden und Sicherheit statt Propaganda" zu lancieren, setze sich bitte mit der Redaktion in Verbindung (siehe Impressum). Wir sammeln die nötigen 100'000 Unterschriften auf ganz neue Art und mit sehr wenig Aufwand.

Unterstrichen sind die Änderungen des bisherigen Artikels in der Bundesverfassung.

Art. 93 Radio und Fernsehen

1 Die Gesetzgebung über Radio und Fernsehen sowie über andere Formen der öffentlichen fernmeldetechnischen Verbreitung von Darbietungen und Informationen ist Sache des Bundes.

2 Radio und Fernsehen tragen zur Bildung und kulturellen Entfaltung, zur freien Meinungsbildung und zur Unterhaltung bei. Sie berücksichtigen die Besonderheiten des Landes und die Bedürfnisse der Regionen. Sie stellen die Ereignisse sachgerecht dar und bringen die Vielfalt der Ansichten angemessen zum Ausdruck.

3 Einzig Konsens und Dialog kann Frieden und Sicherheit schaffen; Radio und Fernsehen sind diesem Grundsatz verpflichtet und keiner Ideologie. Unabhängigkeit und Autonomie in der Programmgestaltung sind gewährleistet.

4 Programmbeschwerden können einer unabhängigen Beschwerdeinstanz vorgelegt werden.

5 Das Schweizer Radio und Fernsehen erhält einen Teil des Reingewinnes der Schweizerischen Nationalbank. Das Schweizer Radio und Fernsehen finanziert sich aus freiwilligen Beiträgen der Gemeinden. Es verzichtet auf Werbeeinnahmen und Empfangsgebühren.

Übergangsbestimmungen
Das Schweizer Radio und Fernsehen besteht aus vier unabhängigen Organisationen mit Sitz in Zürich, Lausanne, Lugano und Chur. In jeder ist die Versammlung ihrer Mitarbeiter oberstes Organ; ihr Vorstand besteht aus vier journalistischen Mitarbeitern, zwei Frauen und zwei Männern, und entscheidet als Kollegium. Der Vorstand wird an der Versammlung der Mitarbeiter im Losverfahren aus den Anwesenden für zwei Jahre gewählt. Die finanziellen Mittel werden von der Versammlung der Vorstände den Organisationen zugeteilt.

Auf den nächstfolgenden 1. Januar sind die vier Organisationen und die Versammlung der Vorstände Rechtsnachfolgerin der SRG SSR und ihrer Unternehmenseinheiten. Der Bundesrat hat die Vollmacht, die Rechtsnachfolge endgültig und unanfechtbar vorzunehmen.

 

Ich kenne Journalisten, die genau so arbeiten möchten - dialogorientiert! Wir müssen andere verstehen - Empathie! Wir müssen bei gesellschaftlichen Problemen die Ursache suchen, um Lösungen zu finden - Konsens!

Gewiss ist es unerträglich, wenn von April bis Juli 1994 Soldaten der regulären Armee und Milizsoldaten in Ruanda einen systematischen Mord an den Kindern, Frauen und Männern der Tutsi und an Tausenden von Regimegegnern unter den Hutu begehen. Jean Ziegler u.a.: "Kein Veto soll verhindern, dass wir uns auf die mörderische Bande der Hutu stürzen, dem Blutbad ein [ebenso blutiges] Ende bereiten."

Nach den 800'000 Opfern treiben die Körper der Täter die Flüsse Kagera und Nyabarongo hinab. Nein!

Von 1990 bis 1994 erhielt Ruanda Waffen und Kredite von Frankreich, Ägypten, Südafrika, Belgien und China. Direkte Finanzhilfe kam vor allem aus Frankreich, China lieferte 500'000 Macheten, andere lieferten effizientes Kriegsmaterial. Schliesslich wurden die Völkermörder von der vorrückenden Armee der Ruandischen Patriotischen Front besiegt, zumeist junge Tutsi aus Uganda - auch sie wurden von irgendwem bewaffnet. Trotzdem lieferte Frankreich weiterhin Waffen an die letzten Völkermörder bis zuletzt. Soll sich die UNO auf Ruanda stürzen oder auf Frankreich, wo der Kriegspate François Mitterrand seinen Sitz hat und die französischen Banken, oder auf Basel, wo die Zahlungen weitergereicht wurden, auf New York, dem Hauptsitz der UNO, oder auf Brüssel, dem Hauptquartier der NATO, wo jeder wusste, was geplant war?! Jahrelang geplant war.

Nein, lieber Jean Ziegler, der schmale Grat der Hoffnung* besteht nicht darin, dass die UNO sich in die Kriege stürzt, sondern darin: "Die Waffe, auf die wir setzen, ist die öffentliche Meinung - die natürliche Fähigkeit des Menschen zur Empathie. Wenn wir in diesem Punkt irren, ist unser ganzes Werk ein Irrtum."

Die öffentlich-rechtlichen Sender sollen dem Dialog und dem Konsens dienen, nur so können wir Frieden und Sicherheit schaffen. Es muss uns bewusst werden, dass alle (!) Völker einem kranken Wirtschaftssystem dienen: Das Verbrechen an Mensch und Natur lohnt sich! Die 800'000 bis eine Million ermordeten Menschen in Ruanda in annähernd 100 Tagen waren für Frankreich, Ägypten, Südafrika, Belgien, China, Ruanda und andere ein Gewinn. Wenn wir das Tessin abschlachten, können wir es neu besiedeln und aufbauen: GEWINN! Wenn wir Arbeiter aus dem Arbeitsprozess ausschliessen: GEWINN! Das ist pervers, vollkommen abartig und unnatürlich!

Wenn die Wurzel faul ist, wird der Baum kein Baum, wird die Menschheit nichts. Ein Irrtum. - sprach Gott

* Jean Ziegler, Der schmale Grat der Hoffnung, C. Bertelsmann Verlag, München, 2016
Ein persönliches Buch, das die weitgehend Nato-konforme Sichtweise des Verfassers widerspiegelt und seine Hoffnung, mittels Vernichtung (!) Frieden und Sicherheit zu erzwingen. Ein Irrtum.

Empfehlungen an die Stimmberechtigten

Die montagsZeitung empfiehlt den Stimmberechtigten am 10. Juni 2018 wie folgt zu stimmen:

BUND


KANTON ST. GALLEN

18.05.2018

Völkerbund

Die UNO müsste meiner Meinung nach Kapitel VII Zwangsmassnahmen streichen und zur Idee des Völkerbundes zurückfinden, verbunden mit dem Roten Kreuz/Halbmond.

16.05.2018

Radio und Fernsehen

Die Finanzierung der neuen SRG SSR durch die SNB finde ich ein Widerspruch, wenn darauf hingearbeitet wird, dass die Gemeinden souverän sind. Ich schlage vor:

5 Das Schweizer Radio und Fernsehen finanziert sich aus freiwilligen Beiträgen der Gemeinden. Es verzichtet auf Werbeeinnahmen und Empfangsgebühren.

15.05.2018

Antisemitismus nach dem zweiten Weltkrieg

Die neohebräische Volksgruppe Israel exerziert Antisemitismus gegenüber den anderen semitischen Volksgruppen rundum. Nato-Europa deckt diese Völkerrechtsverbrechen, denn sie tun es auch!

15.05.2018

Freiheit!

"Was! Du bist ein katholischer Moslem?" rief sie. Ich musste lachen und warf meine Kippa in den Müll. Frei!

14.05.2018

Ein hochemotionaler Tag

Heute hat Israel über 50 Kinder, Frauen und Männer ermordet und über 2000 verletzt. Für Nato-Medien ist das ein "hochemotionaler Tag". Vielleicht, weil Nato-Israel ihr Freund und Palästinenser bloss Semiten sind.

Nato Antisemit; hatten wir bereits: Nazi Antisemitismus

14.05.2018

All that evil needs to triumph is the silence of good men

"Nein", sagt Deutschland, "wir sind keine Antisemiten!" Und vernichtet als Nato-Mitglied eine semitische Volksgruppe nach der anderen: Somalia, Jemen, Libyen, Irak, Syrien, Palästina, bald den Iran.

SRF schweigt, wie es auch schwieg, als die erste Gruppe, die Juden, vernichtet wurde.


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